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Deutsche Bundesbank

Bargeld muss abgeschafft werden, um die Zivilisation zu retten

Im globalen Kampf gegen das Bargeld verschärft die Finanzindustrie das Tempo. Denn nur, wenn Geld elektronisch überwiesen wird, verdienen die Banken. Die Regierungen unterstützen den Kampf, weil die Finanzminister am liebsten jede einzelne Überweisung der Bürger überprüfen möchten.

Bundesbank: „Große Unsicherheit für deutsche Wirtschaft“

Zwar setze die deutsche Wirtschaft ihren leichten Aufwärtstrend derzeit fort, aber es gebe bereits Anzeichen einer Verlangsamung des Wachstums, warnte die Bundesbank. Es herrsche große Unsicherheit und der Export könnte noch stärker von der Schuldenkrise getroffen werden.

Bundesbank: Folgen der Schuldenkrise erreichen Deutschland

Die Unsicherheit hat in den letzten Wochen erkennbar zugenommen, so die Deutsche Bundesbank. Eine Verschlechterung der Schuldenkrise und ein Wachstumsrückgang in Ländern wie China würde die deutsche Volkswirtschaft empfindlich treffen.

Bundesbank Chef: Wir lassen uns nicht von Griechenland erpressen

In einem Interview an mehrere südeuropäische Zeitungen richtet sich Bundesbank Chef Jens Weidmann direkt an die Länder und spricht Klartext: Sollte sich Griechenlands neue Regierung nicht an die Vereinbarungen halten, würde die finanzielle Hilfe beendet werden, so der Bundesbank-Chef Jens Weidmann. Man wolle sich nicht erpressen lassen.

Bundesbank will den Austritt Griechenlands

Die Deutsche Bundesbank warnt Griechenland davor, die getroffenen Vereinbarungen nicht einzuhalten. Es gäbe keinen Spielraum für eine Änderung der Abmachungen und Griechenland müsste dann die Folgen selber tragen, denn einen Austritt aus dem Euro hält die Bundesbank mittlerweile für „beherrschbar“.

Druck wird stärker: Bundesbank nimmt Anstieg der Inflation in Kauf

Die Bundesbank gibt der EZB-Politik nach und lässt künftig eine höhere Inflation zu. Dies soll die Wettbewerbsfähigkeit der angeschlagenen Länder stärken und zur Beseitigung der wirtschaftlichen Ungleichgewichte im Euroraum beitragen, so der Chefsvolkswirt der Bundesbank.

Schäuble: Neue Schulden trotz Rekord-Steuereinnahmen

Der deutsche Finanzminister präsentierte Ende März die Eckdaten des neuen Haushalts und kündigte eine Neuverschuldung für 2013 von fast 20 Milliarden Euro an. Die Steuereinnahmen in Deutschland durchbrechen jedoch erstmals die 600 Milliarden Rekord-Grenze. Man fragt sich: Warum muss Schäuble neue Schulden machen?

Zentralbank von Luxemburg: Keine Sorgen wegen Target 2

Die Target2-Salden Deutschlands bereiten vielen Ökonomen Kopfzerbrechen. Der Chef der luxemburgischen Notenbank Yves Mersch findet die Diskussion „absurd“. Nur bei einer Explosion der Euro-Zone wäre dies ein Problem.

Weidmann: Rettungsschirm ist Turmbau zu Babel

Der Präsident der Deutschen Bundesbank Jens Weidmann hält die Idee, eine stärkere Schlagkraft der Rettungsschirme würde eine Ausweitung der Krise verhindern, für falsch. Es würde weitere Probleme nach sich ziehen. Zudem seien die Defizitländer an ihren Verschuldungen selbst schuld.

EZB: Zentralbanken dürfen Sicherheiten von Bailout-Ländern ablehnen

Die Bedenken der Deutschen Bundesbank haben etwas Wirkung gezeigt: Die Europäische Zentralbank lenkt ein. Ab sofort sind die Zentralbanken nicht mehr "verpflichtet, notenbankfähige Bankschuldverschreibungen“ von Bailout-Ländern zu akzeptieren.

Wegen ESM: Neuverschuldung ist höher als von Schäuble angegeben

Der Bundeshalt für 2013 ist auf die nächste Bundestagswahl zugeschnitten. Gespart wird erst 2014 – wenn dann die Konjunktur so verläuft, wie Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sich das vorstellt. Und wenn der ESM mehr Geld als befürchtet braucht, wird das Instrument des Nachtragshaushalts für die Euro-Rettung zur Routine.

Weidmann kritisiert Schäuble: „Deutschland muss mehr sparen“

Angela Merkel und Wolfgang Schäuble sind mit den Eckwerten des neuen Haushalts sehr zufrieden. Schon 2014 wolle man die Schuldenbremse erreichen und bis 2016 fast ohne neue Kredite auskommen. Dem Chef der Deutschen Bundesbank reicht das nicht, es sei „nicht gerade ambitioniert“.

Südeuropäische Staaten haben 270 Milliarden Euro gedruckt

Die Staaten Südeuropas hatten vor dem jüngsten EZB-Tender 270 Milliarden Euro an ungedeckten Bankschuldverschreibungen zur Verfügung: Diese wurden offenbar zum Großteil als Sicherheiten benutzt, um bei der EZB Kredite zu bekommen. Mit diesen Krediten wurden wiederum Staatsanleihen gekauft. So funktioniert ein klassisches Ponzi-Schema. In diesem Fall zahlen am Ende die Deutschen.

Schäuble: „Das Schlimmste liegt zu 50% hinter uns“

Nach dem Treffen der EU-Finanzminister sind sich Wolfgang Schäuble und sein französischer Kollege Baroin einig, dass an den Reformen in Europa festgehalten werden müsse. Das Schlimmste der Krise sei jedoch vorbei.

Bundesbank: Nur 643 Millionen Euro Gewinn

Die EU-Krise und die damit gestiegene Risikovorsorge der Deutschen Bundesbank führten zu einem deutlichen Gewinnrückgang. Im vergangenen Jahr waren es fast 1,6 Milliarden Euro mehr. Das Loch des Finanzministeriums wird größer.

Nervosität bei Österreichs Banken: Nationalbank lockert Sicherheiten

Die österreichischen Banken haben ein Liquiditätsproblem: Die OeNB winkt daher auch schlechte Sicherheiten durch, weil die Banken offensichtlich im großen Ausmaß Kredite von der EZB brauchen.

Griechenland: EZB erwägt indirekten Beitrag zum Schuldenschnitt

Die EZB überlegt derzeit, ihre griechischen Anleihen an den Rettungsschirm zu verkaufen, um sie abschreiben zu können. Eine Beitrag der Zentralbanken des Euroraums zum Schuldenschnitt ist auch im Gespräch.

Frankreich, Italien und Spanien schulden deutschen Banken 389 Milliarden Euro

Für diese Größenordnungen gibt es keinen Bailout: Deutschlands Banken haben unvorstellbar hohe Forderungen gegen die drei großen Wackelkandidaten der Euro-Zone.