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Devisen

Schweizer Notenbank fährt Intervention beim Franken zurück

Die Schweizerische Nationalbank lässt den Marktkräften bei der Bewertung des Franken offenbar wieder mehr Raum. Die Schweizer Landeswährung wertete in den vergangenen Tagen zum Euro auf.

Negativzinsen: Kritik an der Schweizerischen Nationalbank nimmt zu

Die Kritik an der Schweizerischen Nationalbank wächst. Diese steckt in einer Zwickmühle: Sie ist sich über die negativen Folgen ihrer Geldpolitik für Sparer und Versicherer im Klaren – aber durch Zinserhöhungen würde sie riskieren, dass der Franken an Wert gewinnt – was der Wirtschaft schadet.

Bank of England senkt nach Brexit-Schock Leitzins

Die britische Notenbank reagiert auf den Brexit-Schock mit einer Leitzinssenkung. Der Schlüsselsatz wurde am Donnerstag auf das Rekordtief 0,25 von zuvor 0,5 Prozent gekappt.

Schweizer Nationalbank profitiert vom steigenden Goldpreis

Die Schweizerische Nationalbank konnte im ersten Quartal einen Gewinn von 5,7 Milliarden Franken ausweisen

Saudi-Arabien droht mit Angriff auf den Petro-Dollar

Höchstpersönlich soll der saudi-arabische Außenminister Washington davor gewarnt haben, ein neues Gesetzes zu 9/11 zu verabschieden. Dieses Gesetz würde es US-Gerichte ermächtigen, die Immunität anderer Nationen bei Terroranschlägen aufzuheben. Saudi-Arabien droht, US-Devisen in Milliardenhöhe abzustoßen. Das würde die hochverschuldeten USA massiv gefährden.

Ratingagentur Moody’s senkt Ausblick für Chinas Kreditwürdigkeit

Die US-Ratingagentur Moody's sorgt sich um die künftige Zahlungsfähigkeit Chinas. Sie habe den Ausblick auf die Kreditwürdigkeit von «stabil» auf «negativ» gesenkt, teilte die Agentur am Mittwoch mit.

Russland: Rubel nähert sich neuem Tiefstand

Der Ölpreisverfall drückt die russische Währung weiter Richtung Tiefstand. Für Russland ist der Verkauf von Öl und Gas die wichtigste Einnahmequelle. Die Wirtschaftsprognosen für das Land wurden gesenkt.

Argentinien hebt Währungsbeschränkungen auf

Der neue argentinische Präsidenten Mauricio Macri hat die Währung des Landes wieder freigegeben. Unternehmen und Bürger können damit künftig wieder unbeschränkt Dollar kaufen. Bisher unterlagen Währungsgeschäfte aus Angst vor Kapitalflucht zahlreichen Beschränkungen.

Investoren ziehen so viel Geld aus China ab

Im vergangenen Quartal sind erneut hunderte Milliarden Dollar aus China abgeflossen. Die fehlenden Gelder belasten die Wirtschaft des Landes und weisen auf eine drohende Kapitalflucht hin. Die mögliche Zinsentscheidung der Fed könnte einen weiteren Abzug auslösen.

Gegen den Dollar: China und die EZB testen Währungs-Swap

China Notenbank hat mit der EZB testweise Devisen-Tausch-Geschäfte durchgespielt. Über Tausch-Abkommen leihen sich Notenbanken in Krisenzeiten untereinander Devisen. Der Test zeigt: China ist drauf und dran, den Yuan als Weltwährung zu etablieren.

Durchbruch für China: Yuan wird Welt-Reservewährung

Der IWF hat beschlossen, die Aufnahme des chinesischen Yuan in den Währungskorb aufzunehmen. Damit kann sich China als Land mit einer Weltreservewährung gegenüber den USA und dem Dollar profilieren.

Domino: Russischer Rubel fällt auf Jahrestief

Die Idee, zur Rubel-Stützung die Devisenbestände zu drücken, dorht, zu spät umgesetzt zu werden. Am Montag fiel der Rubel auf ein Jahrestief. Sowohl gegenüber dem Dollar als auch gegenüber dem Euro verlor der Rubel deutlich an Wert. Neben dem wirtschaftlichen Abschwung belasten die Nervosität um die Chinadaten und die sinkenden Ölpreise den Rubel.

Deutsche Börse kauft Devisenhandelsplattform 360T

Die Deutsche Börse hat den Poker um die Devisenhandelsplattform 360T für sich entschieden. Wie der deutsche Börsenbetreiber am Sonntagmorgen mitteilte, soll die Devisenhandelsfirma für 725 Millionen Euro übernommen werden. Damit schnappt sich der Dax -Konzern einen der wichtigsten Akteure im täglich rund fünf Billionen Dollar schweren Devisenmarkt und sticht Insidern zufolge den US-Konkurrenten CME aus. Im vergangenen Jahr wurden über die Plattform pro Tag im Schnitt Geschäfte mit einem Volumen von 90 Milliarden Euro abgewickelt. So nutzen 29 von 30 Dax-Konzernen die Plattform der Frankfurter Firma.

Neuer Suezkanal: Schnellere Handelsroute zwischen Europa und Asien

Drei Containerschiffe haben erfolgreich den neuen Suezkanal passiert, so ägyptische Medien. Die neue Wasserstraße soll den Handel zwischen Europa und Asien ankurbeln. Auch Ägypten erhofft sich durch eine Zunahme des Schiffsverkehrs zusätzliche Devisen-Einnahmen.

Deutsche Börse und CME pokern um Devisenhandelsplattform

Bei den Verhandlungen um die Devisenhandelsplattform 360T sind scheinbar nur noch zwei Interessenten in die engere Wahl gekommen: die Deutsche Börse und der Chicago Mercantile Exchange.

Wechselkurse: Schweizer Zentralbank verliert 30 Milliarden Franken

Die Schweizer Zentralbank hat in den ersten drei Monaten des Jahres ihren größten Quartalsverlust aller Zeiten verbucht. Die Entkoppelung des Franken vom Euro führte zu großen Verlusten bei den Devisenbeständen.

Starker Franken: Schweizer Unternehmen wollen Geschäfte ins Ausland verlagern

Zahlreiche schweizerische Unternehmen planen die Verlagerung ihrer Geschäfte ins Ausland. Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses hat zu einer Kosten-Explosion innerhalb der Exportwirtschaft geführt. Nach einer Umfrage ist jede dritte Firma betroffen. SNB-Chef Thomas Jordan sieht eine Überwertung des Franken und plant daher eine Devisenmarkt-Intervention.

Kaum Rückzüge: Deutsche Unternehmen in der Ukraine harren aus

Nach Schätzungen des Osteuropavereins der deutschen Wirtschaft sind derzeit rund 2000 Unternehmen mit deutscher Beteiligung in der Ukraine tätig. Und diese könnten auch gut ein Jahr nach dem Ausbruch des bewaffneten Konflikts weitestgehend unbehelligt arbeiten - zumindest im Westen des Landes. Im umkämpften Osten geht es nicht mehr um Produktion. Hier gilt es, den Vandalismus in Grenzen zu halten.

Schweiz: Notenbank verfolgt inoffiziellen Euro-Mindestkurs

Einem Medienbericht zufolge will die Schweizer Nationalbank einen inoffiziellen Euro-Mindestkurs einführen. Zuvor hatte die Notenbank ihren Euro-Mindestkurs aufgehoben und damit dem Franken zu einem Höhenflug verholfen.

Schweizer Notenbank gibt Euro-Mindestkurs auf

Der mehr als drei Jahre gültige Mindestkurs des Schweizer Franken zum Euro ist Geschichte. Der Schweizer Nationalbank zufolge habe sich die Überbewertung des Franken zum Euro reduziert. Doch der Kurs des Franken schnellte nach der Entscheidung deutlich nach oben.