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Dexia

Münchener Hypothekenbank fällt bei EZB-Stresstest durch

Die EZB gibt bekannt, dass 25 Großbanken den Stresstest nicht bestanden haben. Unter ihnen befindet sich auch die Münchener Hypothekenbank. Aus Italien sind insgesamt neun Banken durch den Stresstest gefallen. Die Summe der entdeckten faulen Kredite ist bemerkenswert, weil die EZB bei der Prüfung wesentliche Risiken aus der Betrachtung genommen hatte.

Sparer müssen um Guthaben unter 100.000 Euro bangen

Im Fall der Pleite der Hausbank werden auch jene Kunden massive Probleme bekommen, deren Guthaben durch die offizielle Einlagensicherung garantiert sein sollen. Der aktuelle EU-Vorschlag sieht vor, dass Kunden im Fall einer Pleite ihrer Bank täglich nur noch maximal 100 bis 200 Euro abheben können. Dieser Zustand kann bis zu drei Wochen dauern. Wer größere Anschaffungen plant, sollte sich rechtzeitig überlegen, wie er an sein Geld kommen will.

Belgien: Verschuldung über 100 Prozent

Gemessen am BIP liegt die Gesamtverschuldung Belgiens offiziell bei fast 100 Prozent. Doch Daten wie Staatsgarantien werden nicht in die Schuldenquote eingerechnet. Nimmt man diese hinzu, fällt die Verschuldung des Landes deutlich höher aus.

Fonds wollen Sicherheiten: Banken in der Kreditklemme

Immer mehr Investoren wolle handfeste Sicherheiten für ihre Investments in notleidende europäische Banken. Nun stellt sich heraus: Viele Banken haben keine attraktiven Sicherheiten mehr. Damit könnten für einige auch kurzfristige Hilfskredite von der EZB gefährdet sein.

Wegen Dexia: Frankreichs Kommunen fehlen drei Milliarden Euro

Die wirklichen Opfer des Dexia-Desasters sind nicht die Manager, die das Unternehmen an die Wand gefahren haben: Es trifft 36.000 französische Kommunen, die nun vom Staat aufgefangen werden müssen. Wie lange sie noch Schulen und Kindergärten bauen können – ungewiss.

Notenbank-Chef Noyer: Frankreichs Banken haben kein Problem

Es gibt sie doch noch, die Euro-Optimisten: Frankreichs Notenbank-Chef Christian Noyer sieht den Zukunft des Euro ausgesprochen positiv. Sorgen um die französischen Banken seien übertrieben. Sicherheitshalber würde er es jedoch begrüßen, wenn die EFSF-Mittel auch zur Rettung von Banken verwendet werden könnten.