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Downgrade

USA: Schuldenstreit gefährdet weltweite Aktiemärkte

Einigen sich die Demokraten und Republikaner nicht auf die Anhebung der Schuldenobergrenze, kann dies weltweit zu Schwierigkeiten führen. Die US-Schulden betragen mehr als 16 Billionen Dollar. Etwa die Hälfte wird von ausländischen Regierungen und Zentralbanken gehalten. Diese wären von einer Pleite genauso betroffen wie die Finanzmärkte und Banken. Großinvestor Warren Buffett spricht von einer „nuklearen Bombe“.

Italienische Schuldenagentur greift in Zinsentwicklung ein

Kurz vor dem Downgrade des Landes soll die Chefin der italienischen Schuldenverwaltung die großen Banken Intesa und UniCredit unter Druck gesetzt haben, Anleihen zu kaufen. Das Beispiel zeigt, dass die Libor-Manipulationen kein Einzelfall sind, sondern dass sich Politiker weltweit ziemlich schamlos in die Abläufe an den Märkten einmischen.

Wegen Eurokrise: Moody’s stuft skandinavische Banken herab

Die Ratingagentur Moody’s hat die drei größten nordischen Banken herabgestuft. Zwei schwedische und eine norwegische Bank sind betroffen. Grund dafür sind die Belastung durch die Ausbreitung der Eurokrise und die Abhängigkeit von den Finanzmärkten.

Nach Downgrade droht nun Bankenkrise in Italien

Die Ratingagentur Moody’s hat 26 italienische Banken herabgestuft. Damit gehören die italienischen Banken nun zu den Geldinstituten mit den „niedrigsten Ratings in den entwickelten Ländern Europas“. Hintergrund ist unter anderem die schlechte wirtschaftliche Situation des Landes und der schwierige Zugang zu frischen Krediten.

Fitch: Bei Griechenland-Austritt droht Downgrade für gesamte Eurozone

Die Ratingagentur Fitch hält einen Euro-Austritt Griechenlands für durchaus wahrscheinlich und warnt vor den „systemischen“ Risiken für die gesamte Eurozone. Sollte Griechenland den Euro verlassen, würden die Ausblicke für alle verbleibenden Eurostaaten auf negativ gesetzt werden. Dies hätte vor allem Folgen für Frankreich.

Pleite-Status: Fitch stuft Griechenland herab

Die Ratingsagentur Fitch hat Griechenland auf "teilweise zahlungsunfähig" herabgestuft. Grund für das Downgrade ist das Einsetzen der Zwangsumschuldungs-Klausel.

Spanien: Banco Santander verliert Triple A

Auf das Downgrade des Staates folgt in Spanien nun die Herabstufung der wichtigsten Banken. Mit dabei ist Santander, die größte Bank der Eurozone. Die Aussichten für die spanische Wirtschaft bleiben schlecht.

Griechenland: Krisensitzung bei Papademos

Die Parteiführer sitzen zur Stunde wieder mit Papademos zusammen. Es sieht so aus, als würden sie dem Druck der Gläubiger nachgeben. Unterdessen hat Standard & Poor’s angekündigt, Griechenland kurzfristig auf „teilweisen Zahlungsausfall“ herabzustufen.

Barroso verteidigt sein Heimatland: „Portugal ist nicht pleite“

Portugal werde die Krise überwinden und setze die geforderten Maßnahmen sehr gut um. Von einer Pleite könne also nicht die Rede sein, so José Manuel Barroso. Der Blick auf die Zinsen und das Rating des Landes sagt etwas anderes.

Krise spitzt sich zu: Treffen Monti, Merkel, Sarkozy abgesagt

Keine Zeit mehr für Gipfel: Sarkozy muss seine Haut in Paris retten, Monti hat sich mit dem Schulden-Virus angesteckt und Angela Merkel braucht in Berlin noch Zeit, um die deutsche Haltung zu definieren.

Portugal: Gewerkschaften knicken ein

Portugal steht enorm unter Druck. Die portugiesische Regierung musste heute Arbeitsmarktreformen auf den Weg bringen. Eine Gewerkschaft war so empört, dass sie die Verhandlungen frühzeitig verließ.

Draghi hilft Monti: Gerüchte um Kauf von Italien-Bonds durch EZB

Am Montag nach dem Zwei-Punkte-Downgrade musste die EZB offenbar auch Italien helfen.

Gefahr für Frankreichs Triple A auch bei Moody’s

Ende März wird die Ratingagentur Moody’s ihre Bewertung zur Kreditwürdigkeit Frankreichs bekannt geben. Auch hier wird es vermutlich keine guten Nachrichten für Sarkozy geben, wie die Agentur jetzt anklingen ließ.

Banken weiter nervös: Rekordeinlagen bei der EZB

Wieder ein Höchstwert: Das Downgrade von neun Euro-Ländern hat deutliche Spuren bei den europäischen Banken hinterlassen. Erneut erhöhten die Banken ihre Einlagen bei der EZB.

Nächstes Downgrade: Deutschland bleibt offenbar noch einmal verschont

Marktspekulationen zufolge steht heute nach Handelsschluss das nächste Downgrade für europäische Staaten durch Standard & Poor's an. Für Angela Merkel gibt es zu Börsenschluss eine angenehme Nachricht.

Investoren wenden sich von Staatsanleihen als Anlageform ab

Die wachsenden Zweifel über die Sicherheit der Staatsanleihen veranlasst zunehmend mehr Fonds-Manager zur Entscheidung für Alternativen. Das Vertrauen in die Staaten ist grundsätzlich erschüttert.

S&P stuft zehn spanische Banken herab

Die Ratingagentur S&P hat das Rating von zehn spanischen Banken herabgestuft und gibt weiterhin einen negativen Ausblick für diese Finanzinstitute.

Noyer: Ratingagenturen sollten Großbritannien herabstufen

Noch vor einer möglichen Herabstufung Frankreichs wettert Christian Noyer gegen die Ratingagenturen und ihre „unverständlichen und irrationalen“ Entscheidungen. Eine Handelsanweisung hat er auch parat: Großbritannien sollte zuerst herabgestuft werden. Fitch hat indes zwei französische Banken herabgestuft.

Banken-Krise erreicht Indien

Die Ratingagentur Moody’s hat den Ausblick für das indische Bankensystem gesenkt. Der Wachstum flaut ab, und die globalen Turbulenzen an den Finanzmärkten wirken sich nun auch auf negativ auf die indischen Banken aus.

Österreich: Erste Bank vor Herabstufung durch Moody’s

Die Ratingagentur Moody‘s prüft eine mögliche Herabstufung der österreichischen Erste Bank. Es gibt Bedenken hinsichtlich des Risikomanagements und der Transparenz.