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EEG-Umlage

Deutsche Bahn wälzt Kosten für Energiewende auf Kunden ab

Die Bahnbetriebe Deutschlands müssen sich künftig an den Kosten der Energiewende beteiligen. Allerdings zahlen sie nur ein Fünftel der Umlage für die Ökostrom-Förderung. Die Deutsche Bahn kündigt an, die höheren Kosten auf die Ticketpreise umlegen zu wollen. Damit zahlt dann doch wieder der Kunde die Zeche.

Verband: Mittelstand braucht Entlastung bei Eigenstrom-Erzeugung

Die EEG-Umlage muss auch für neue Kraftwerke zur Eigenstrom-Erzeugung und Kraft-Wärme-Kopplung vermieden werden, fordert der Bundesverband der Energie-Abnehmer. Mittelständler haben die Energiewende durch ihre Investitionen in EE- und KWK-Anlagen vorangetrieben. Werden die Anlagen mit der Ökostrom-Umlage belastet, bremst das die Energiewende und belastet die Unternehmen.

Regierung will Ökostrom-Beitrag für Unternehmen anheben

Deutsche Unternehmen müssen sich darauf einstellen, dass die Ökostrom-Umlage für sie steigen wird. Gabriel will die Rabatte für Industriebetriebe zwar verteidigen, muss sie dafür aber wahrscheinlich für andere Unternehmen streichen. Gespräche mit EU-Wettbewerbskommissar Almunia sind am Mittwoch nicht zu einem Abschluss gekommen.

EEG-Reform: Altkraftwerke bleiben von Ökostrom-Umlage befreit

Neue Anlagen von Strom-Großverbrauchern müssen nur einen reduzierten Betrag zur Ökostromförderung zahlen. Altkraftwerke bleiben von der EEG-Umlage befreit. Wirtschaftsminister Gabriel will die Eigenversorgung möglich machen und die Entlastung der Industriebetriebe aufrechterhalten.

Industriestrom: Stahlbranche muss 50 Millionen Euro pro Jahr mehr zahlen

Die Neuregelung der Industriestrom-Rabatte wird der Stahlbranche 50 Millionen Euro pro Jahr zusätzlich kosten. In dem Betrag sind eventuelle Rückzahlungen nicht mit eingerechnet.

EEG-Rabatte sind überlebenswichtig für Alu-Industrie

Ohne die Industrie-Rabatte auf Ökostrom steht die Alu-Industrie vor dem Aus. 74.000 Arbeitsplätze stehen dann auf dem Spiel. Die Verhandlungen sind alles andere als leicht. Wirtschaftsminister Gabriel musste bereits einige Teilniederlagen hinnehmen.

Umfrage: Deutsche glauben nicht an sinkende Energiepreise

Die Energiepreise müssen sinken. Dennoch zweifelt die Mehrheit der Deutschen daran, dass die Politik dieses Versprechen umsetzen kann. Die deutschen Strompreise liegen einer McKinsey-Studie zufolge 48 Prozent über dem EU-Durchschnitt.

Energiereform führt zum Anstieg der Bahnpreise

Der Verkehrsverband erwartet wegen der Energiereform von Minister Gabriel Mehrkosten von über 150 Millionen Euro. Davon fallen 100 Millionen Euro pro Jahr auf die Deutsche Bahn. Höhere Ticketpreise sind die Folge.

Gabriels EEG-Reform gefährdet Industrie der Kraft-Wärme-Kopplung

Die geplante Reform des EEG-Gesetzes setzt die ohnehin schwache Industrie noch mehr unter Druck. Insbesondere der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung ist in Gefahr. Der Energieminister will Industriebetriebe mit der EEG-Umlage belasten. Den Vorteil tragen traditionelle Stromerzeuger mit hohen CO2-Emissionen. Weitere Verfahren der EU gegen Deutschland sind möglich.

Erhöhte Heizölgebühr führt zu Panikkäufen in der Schweiz

Die angehobene Gebühr von Heizöl führte zu Massenkäufen vor dem Jahreswechsel. Auch Strom wird für Unternehmen und Haushalte wieder teurer. Die Stromkonzerne in der Schweiz haben die Energiewende verschlafen. Anstatt rechtzeitig in Solar- und Windenergie zu investieren, fordern sie die Subventionierung von Wasserkraft.

Steigende Energiepreise zwingen Mittelstand zu mehr Effizienz

Kleine und mittelgroße Unternehmen müssen ihren Energieverbrauch effizienter gestalten. Über 1,2 Millionen Betriebe haben bereits Maßnahmen ergriffen, um durch Energieeinsparung produktiver zu werden. Beim Strompreis herrscht ein Preisverfall an der Börse, während Unternehmen und private Haushalte zur Kasse gebeten werden.

Schwache Auslands-Nachfrage: Deutscher Maschinenbau verfehlt Prognosen

Produktion der Maschinenbauer ist bis August im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 Prozent gesunken. Für das gesamte Jahr wird die Branche ebenfalls mit einem Minus abschließen. Der Maschinenbau-Verband fordert Reformen, die Investitionen wieder attraktiver machen.

Energieanbieter fordern Reform der EU-Energiepolitik

Zehn Energieunternehmen haben sich zusammengeschlossen, um gegen die EU-Energiepolitik zu protestieren. Sie fordern Reformpläne von der Kommission, einen Kostenstopp und ein Ende der bestehenden Subventionen für Ökostrom.

Energie-Experte: Strompreise werden weiter steigen

Wegen der massiven Subventionen für Erneuerbare Energien ist der Energiemarkt in Deutschland auf Dauer zerstört: In den kommenden Jahren müssen die Bürger weitere 350 Milliarden Euro aufbringen, um die Stromversorgung zu sichern. Sie haben dieselbe Wahl wie bei den Banken-Rettungen: Sie können das Geld als Steuerzahler oder als Stromkunden aufbringen.

Verbraucher-Schützer: Offshore treibt deutsche Stromkosten in die Höhe

Für neue Windparks, die noch gar keinen Strom liefern, muss der Steuerzahler monatlich 6,7 Millionen Euro zahlen. Die Betreiber streichen das Geld ein. Die Verbraucher haben keine Alternative als zu zahlen. Für die Bürger ist Offshore-Strom noch teurer als Strom aus Sonnenenergie.

Leiharbeit in der Fleischindustrie senkt die EEG-Umlage

Die deutsche Schlacht-Industrie ist geprägt von Leiharbeitern. Ein Zustand, der gleich zwei Vorteile für die Schlachtbetriebe mit sich bringt. Denn die Unternehmen profitieren nicht nur von den niedrigen Lohnkosten. Die Praxis mit der Leiharbeit erhöht sogar die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Betriebe von der Umlage für das Erneuerbare-Energien-Gesetz befreien können. Das spart Millionen.

BUND: Die Industrie soll die Energiewende bezahlen

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland sagt, der Strom könnte für die privaten Haushalte deutlich billiger sein. Die immensen Kosten der Energiewende müssten einfach stärker der deutschen Industrie aufgeladen werden.

Wirtschaftsverband: Kosten für Erneuerbare Energien begrenzen

Der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) trägt die Energiewende mit, fordert aber eine Begrenzung der Energiekosten für mittelständische Unternehmen. Energiekosten würden bereits die Hälfte der Gewinne aufzehren.