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Einkommen

Wohnung gesucht: Deutsche Mieten explodieren nicht

Seit fünf Jahren liest man in Deutschland regelmäßig von horrenden Mieten und knappem Wohnraum. Doch die Mieten sind vielerorts gar nicht so stark explodiert. Ein Blick die Entwicklung der Löhne zeichnet ein anderes Bild. Und die teuerste Stadt ist dann nicht München oder Hamburg sondern Trier.

Studie: Hoher Anteil junger Frauen in Digitalwirtschaft

Die digitale Berufswelt zieht deutlich mehr junge Frauen an als andere Branchen. Die Gehälter sind dabei auch überregional auf einem Niveau. Die Gehälterschere zwischen dem Osten und dem Westen Deutschlands bleibt der Studie zufolge jedoch bestehen.

OECD: Einkommen in Deutschland wachsen zu wenig

Die Einkommensentwicklung in Deutschland bleibt laut OECD-Bericht unterdurchschnittlich. Während das Pro-Kopf-Einkommen demnach in den Industrieländern im Schnitt um 8,1 Prozent zulegte, wuchs es in Deutschland nur um 6,7 Prozent. Lediglich in der Niedriglohnbranche stieg das Niveau durch den Mindestlohn leicht, so die Bilanz von Arbeitsministerin Nahles.

Deutschland: Niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in der EU

Im vergangenen Jahr waren in Deutschland etwa 330.000 junge Menschen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren erwerbslos. Ein Blick auf die anderen EU-Staaten zeigt, dass der Schnitt der jugendlichen Erwerbslosen deutlich höher ausfiel. Immerhin fast ein Drittel der unter 16-Jährigen in der EU ist zudem von Ausgrenzung durch bedroht.

Studie: Lohnzuwächse fördern Ungleichheit

In der deutschen Privatwirtschaft stiegen die tariflichen Monatsverdienste 2014 um durchschnittlich 2,9 Prozent. Die Bertelsmann Stiftung sieht in den steigenden Löhnen auch eine Gefahr. Diese führten zu sozialer Ungleichheit.

IWF: Mehr Geld für Mittelschicht fördert Wachstum

Es macht einen Unterschied, ob die Armen einer Bevölkerung mehr Geld zur Verfügung haben oder die Reichen. Wie eine neue Studie des IWF zeigt, sollte sich die Regierung eher auf die Armen konzentrieren. Haben diese mehr Geld zur Verfügung, steigt das BIP. Haben die Reichen mehr Geld sinkt es sogar.

Internationale Investoren flüchten in Cash und Gold

Die Bank of America rät ihren Anlegern trotz Niedrigzinsen dazu, mehr auf Cash zu setzen, als üblich. Zudem solle in Gold investiert werden. Die Märkte befänden sich nach Ende des QE in den USA und vor der lange erwarteten Zinserhöhung in einer Übergangsphase, die es zu überbrücken gilt. Als Gefahren in dieser Zeit drohen extreme Schwankungen im Handel.

Schweizer Mittelstand geht es schlechter als der Unterschicht

Einer Studie zufolge bewirkt die staatliche Umverteilung, dass es Haushalten mit niedrigem Einkommen durchschnittlich besser geht, als dem Mittelstand. Als Lösung dafür könnte die Sozialhilfe besteuert und das Existenzminimum von der Steuer befreit werden.

Studie: Internet-Nutzung steigt mit Einkommen

Lediglich drei Viertel der Deutschen nutzen das Internet, so eine neue Studie. Unterschiede zeigen sich dabei im Bezug auf Alter, Einkommen und Region. Von den Bürger mit weniger als 1000 Euro Einkommen ist nur gut die Hälfte online.

Studie: Preisunterschiede reduzieren West-Ost-Gefälle

Wenn man das unterschiedliche Preiseniveau betrachtet, dann sei die Differenz bei der Einkommensarmut zwischen den alten und neuen Bundesländern wesentlich geringer, so das IW Köln. Die Armutsschwelle liege bei 870 Euro. Davon könne man in Stendal besser leben als in München. Zudem sei das Armutsrisiko in Städten deutlich höher als auf dem Land.

Abschaffung der kalten Progression kostet Staat 3,8 Milliarden Euro pro Jahr

Dem Fiskus entgingen nach der Abschaffung der kalten Progression knapp vier Milliarden Euro jährlich. Die Regierung müsste neue Schulden aufnehmen, wenn sie keine Ersatzsteuer für diesen Fehlbetrag erheben will. Dann müsste Wolfgang Schäuble sich von seinem Ziel eines ausgeglichenen Haushalts verabschieden.

Schweizer zweifeln an Stabilität des Mittelstands

Im Schweizer Mittelstand mehren sich die Ängste vom sozialen Abstieg. Ein statistischer Beleg dieser These der schrumpfenden Mittelschicht fällt schwer. Dennoch ist die Gefahr des Abstiegs sehr real: Eine gute Qualifizierung und ein funktionierender Arbeitsmarkt sind Voraussetzungen für eine starke Mitte.

Mindestlohn: Steigende Lohnkosten belasten kleine Unternehmen

Forscher des IMK sagen den Deutschen spürbar anziehende Einkommen voraus. Für kleine Betriebe können die steigenden Lohnkosten jedoch Schwierigkeiten bereiten. Der erhoffte Auftrieb durch eine gesteigerte Binnen-Nachfrage ist keineswegs sicher.

BFS: Mittelstand in der Schweiz wird nicht zu stark belastet

Die staatlichen Abgaben in der Schweiz belasten den Mittelstand entgegen zahlreichen Medienberichten nicht überdurchschnittlich stark. Vielmehr sei die Einkommensentwicklung nach Gruppen vor und nach Abgaben fair, so das Bundesamt für Statistik. Im Nationalrat sammeln sich Zweifel an den Zahlen des Statistikamtes.

Mindestlohn wird Preise in die Höhe treiben

Mit der Einführung des Mindestlohns wird eine halbe Million Geringverdiener die Arbeit verlieren. Zudem werden aufgrund der höheren Lohnkosten die Preise steigen. Der Staat verwehrt vor allem den jungen Leuten den Zugang zum Arbeitsmarkt und verschärft so die sozialen Unterschiede.

Rentnern in Deutschland geht es vergleichsweise gut

Laut Global Age Watch Index ist Deutschland nach Schweden und Norwegen das attraktivste Land für Rentner. Der große Unterschied zu Skandinavien: Deutschlands Rentner haben viel weniger Geld zur Verfügung als die Nordeuropäer.

Forscher warnen vor Altersarmut und Überschuldung

Eine Studie des IMK kommt zu dem Schluss, dass die Einkommens-Unterschiede seit der Wiedervereinigung stark angestiegen sind. Die Zahl der Beschäftigten auf Teilzeitbasis oder in Zeitarbeit steigt seit 1991. Die Zahl der Mini-Jobber nahm rapide zu. Die Folgen sind Altersarmut und Überschuldung.

„Unzeitgemäß“: Schäuble will Soli nicht abschaffen

Finanzminister Schäuble weist Forderungen aus der FDP zurück, den Solidaritätszuschlags vorzeitig abzuschaffen. Er deutet sogar an, dass der Soli noch lange Zeit entrichtet werden muss.

Steuerlast setzt Geduld der Skandinavier aufs Spiel

In der EU arbeiten rund 30 Millionen Menschen in der Schattenwirtschaft. Die skandinavischen Länder liegen überraschender Weise über dem OECD-Durchschnitt. Der Grund: Die hohen Steuern bereiten vielen Unternehmen Probleme. Kleine und mittelständische Unternehmen können nur in einem Schwarzmarkt gewinnbringend wirtschaften.

Weniger Firmen-Gründungen: Deutsche scheuen das Risiko

In Deutschland gibt es immer weniger Gründer. Work-Life-Balance und ein Verlangen nach relativer Sicherheit sind in wirtschaftlich unruhigen Zeiten wichtiger als die Aussicht auf ein höheres Einkommen.