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Eisenerz

Rohstoffkrise: Minenbetreiber haben Tiefpunkt noch nicht erreicht

Die Minenbetreiber weltweit stehen vor großen Herausforderungen. Viele sind überschuldet, bei vielen Rohstoffen herrscht eine Überproduktion. Die volatilen Rohstoffpreise und die anhaltende Verlangsamung des globalen Wachstums zwingen die Minenbetreiber zu weiteren Kurskorrekturen.

Rekordsprung: Preis für Eisenerz steigt deutlich

Der Preis für Eisenerz ist am Montag um fast 20 Prozent gestiegen und damit so stark wie noch nie. Dahinter stehen Hoffnungen von Investoren, dass die Nachfrage aus China im laufenden Jahr wieder anziehen könnte. Die langfristigen Aussichten bleiben aber trotz der jüngsten Erholung an den Rohstoffmärkten durchwachsen.

Rohstoffkrise: Bergbau-Unternehmen geraten unter Druck

Das Überangebot an Rohstoffen wie Öl, Kupfer und Stahl belastet die zahlreichen Minen weltweit. Rund zwei Drittel der Minenprojekte weisen explodierende Kosten auf. Die Branche wackelt und trotzdem werden neue Minen eröffnet und die Fördermengen erhöht. Doch Chinas Abschwung und die Währungsschwankungen könnten zur Zerreißprobe werden.

Eisenerz- und Stahl-Preis fallen auf Rekordtief

Der Eisenerz-Preis ist auf ein neues Rekordtief gesunken. In Singapur kostete eine Tonne zur Lieferung nach China noch 42,80 Dollar. Der Stahl-Future fiel am Dienstag ebenfalls um 1,2 Prozent auf ein neues Rekordtief.

Chinas Abschwung setzt Industriemetallen zu

In Folge des abgeschwächten Wachstums hat sich auch Chinas Industrieproduktion verlangsamt. Das belastet die Rohstoffpreise, da China nahezu der größte Abnehmer verschiedenster Rohstoffe ist. Der Preis für Eisenerz sank auf ein Vier-Monats-Tief, aber auch Blei und Zink sind wieder unter Druck geraten.

Eisenerz: Überproduktion und fallende Preise belasten Rohstoffbranche

Der Preis für Eisenerz ist in den vergangenen Jahren um fast die Hälfte gesunken. Im kommenden Jahr rechnen Experten mit weiteren Preisverlusten. Ende Oktober fiel er noch einmal unter die 50 Dollar pro Tonne. Doch die großen Förderer halten an ihren Produktionsmengen fest. In Australien wird gerade wieder eine neue Mine eröffnet. Immer mehr kleinere Produzenten drohen vom Markt zu verschwinden. Auch deutsche Konzerne spüren den Druck.