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erneuerbare Energie

Bund erwägt, Windkraft-Ausbau im Norden zu drosseln

Die Bundesregierung will einem Zeitungsbericht zufolge den Windkraft-Ausbau in Norddeutschland stark drosseln.

Schweiz droht Atomausstieg zu verfehlen

Die Energiestrategie 2050 sieht einen rapiden Ausstieg aus der Atomenergie vor. Doch es gibt nicht ausreichend Alternativen für den Strom. Wind- und Solarenergie reichen dem Think Tank Avenir Suisse zufolge nicht aus. Stromimporte würden notwendig und weitere Subventionen für Erneuerbare Energien wären die Folge.

Elektro-Autos überfordern die Energie-Politik in Deutschland

Die immer deutlicher werdende Umstellung des Straßenverkehrs auf Elektroautos wird Deutschland vor gravierende Probleme stellen. Die Energie-Politik der Bundesregierung bietet keinen nachhaltigen Plan, wie dem erhöhten Stromverbrauch Rechnung getragen wird. Der Blackout droht.

Riesige Segel sorgen für saubere Energie

Designer versuchen, die erneuerbare Energiegewinnung optisch ansprechender zu gestalten. Ein Projekt des Künstlers Felix Cheong schlägt die Stromerzeugung per schwebendem Segel vor.

Regierung plant steuerliche Vergünstigungen bei Neubau

In der Frage der Unterbringung von Flüchtlingen erhoffte sich die Bauministerkonferenz in Dresden neue Vorschläge. Aber nicht nur die dauerhaft Bleibenden brauchen neuen Wohnraum, sondern auch die Bevölkerung. Daher müssten die alten Regelungen in Sachen Energieeinsparung und Investitionen erneut überdacht werden.

Allianz kauft Windparks in Österreich

Der Versicherer Allianz kauft rund um Wien vier Windparks und steigert damit seine Anzahl an Windparks auf 54. Die Investition in Erneuerbare Energie bietet dem Konzern zufolge eine sehr gute Möglichkeit, die Niedrigzinsen bei Staatsanleihen auszugleichen.

Vattenfall will deutsches Braunkohle-Geschäft so schnell wie möglich loswerden

Auch der schwedische Energie-Konzern Vattenfall will sich aus dem Geschäft mit Braunkohle zurückziehen. Alle deutschen Braunkohle-Aktivitäten sollen so schnelle wie möglich verkauft werden. Vattenfall muss infolge der Energiewende 1.000 Stellen streichen.

Investoren ziehen Geld aus Kraftwerks-Bau ab

Jedes zweite geplante Kraftwerk steht vor dem aus. Die Investitionsbereitschaft sinkt rapide, nachdem selbst hochmoderne Gaskraftwerke nicht rentabel betrieben werden können. 50 existierende Kraftwerke könnten noch dieses Jahr stillgelegt werden. Die Energiewende steht an einem kritischen Wendepunkt: Der Anteil der erneuerbaren Energie soll zur tragenden Säule im Energiemix Deutschlands werden.

Deutschland und Frankreich wollen gemeinsame Drohne bauen

Angela Merkel und Francois Hollande haben sich auf eine stärkere Wirtschafts-Kooperation geeinigt. Neben der Entwicklung intelligenter Netze, erneuerbarer Energien, der Elektromobilität und der Unterstützung des Mittelstands wollen beide Länder eine gemeinsame Drohne bauen.

Neues Gaskraftwerk von E.ON & Co steht vor dem Aus

Das modernste Gaskraftwerk in Europa ist von der Stilllegung bedroht. Betreiber E.ON stellt den Betrieb infrage. Die Energiewende macht Gaskraftwerke im Vergleich zu erneuerbaren Energien und sogar Kohle unrentabel. Der Vorfall könnte Bayern dazu bringen, beim Streit über neue Stromtrassen nachzugeben.

Bundesregierung vergibt Milliarden-Kredite zur Energiegewinnung aus Kohle

Die Zahl der Kohlekraftwerke wird in Deutschland in den kommenden zehn Jahren halbiert. Doch für das Ausland vergibt die Bundesregierung Kredite in Milliardenhöhe zur Förderung von Energie aus Kohle. Durch den schleppenden Ausbau des Stromnetzes gerät die Umstellung auf erneuerbare Energien ins Stocken.

Schweiz will aufholen und treibt Energiewende voran

Die Schweiz will mit der Liberalisierung des Strommarktes die Energiewende vorantreiben. Nirgends in Europa wird so wenig Energie aus erneuerbaren Ressourcen gewonnen wie in der Schweiz. Spitzenreiter bei der Umsetzung der Energiewende ist Dänemark, Deutschland liegt hinter Spanien, Irland, Portugal und Schweden auf Platz 6.

Blaupause E.ON: Weitere Energiekonzerne könnten zerbrechen

Die Aufspaltung des Energiekonzerns E.ON könnte erst der Anfang eines grundlegenden Strukturwandels bei den Energiekonzernen sein. Die Gewerkschaft IG BCE glaubt, dass bald andere Energieunternehmen ähnliche Schritte unternehmen werden. Die UN strebt indes in einem neuen Klimaabkommen die Abschaffung aller Unternehmen an, die Kohle und Gas zur Energiegewinnung nutzen.

Analysten: Auslagerung von E.ON-Sparten ist eine Art „Bad Bank“

Der tiefgreifende Umbau des Energiekonzerns E.ON gleicht Analysten zufolge der Errichtung einer Bad Bank. In ihr werden die verlustbringenden Sparten Atom, Kohle und Gas sowie der Energiehandel gebündelt. Strategisch ist das der erste Schritt eines Energiekonzerns, die Risiken der Energiewende auszulagern.

EU fordert Subventionen von „stromintensiven“ Unternehmen zurück

Die gewährten Subventionen für stromintensive Industriebetriebe sind der EU-Kommission zufolge zu hoch ausgefallen. Die EU fordert einen Teil des Geldes nun von den Unternehmen zurück. Der Wettbewerb dürfe nicht „verfälscht“ werden.

Kraftwerk Sport: Chinesen wandeln Schweiß in Energie um

Mithilfe von „tätowierten Batterien“ haben Forscher eine neue Methode entwickelt, um Energie zu gewinnen. Das funktioniert über einen beweglichen Lactat-Sensor. Der Sensor ist wiederum ausgestattet mit einem Enzym, dass die Elektronen vom Lactat trennt. So entsteht eine schwache elektrische Spannung

EU-Staaten erhöhen Klimaziele für 2030

Der CO2-Ausstoß soll der EU zufolge bis 2030 um mindestens 40 Prozent sinken. Der Anteil für Erneuerbare Energien und Energie-Effizienz wird für jedes Land auf 27 Prozent erhöht. Derzeit sind es bei der Energie-Effizienz erst 14 Prozent. Umweltverbände kritisieren die Ziele für unzureichend. Die Wirtschaft hingegen muss ihre Anstrengungen erhöhen, um den Zielen gerecht zu werden.

Netzbetreiber senken Ökostrom-Abgabe nur leicht

Die Umlage auf Ökostrom wird im kommenden Jahr erstmals leicht sinken. Für die Stromkunden bedeutet das eine Einsparung von ein paar Euro im Jahr. Aufgrund steigender Netzgebühren könnte es für manche Kunden dennoch teurer werden. Einer Umfrage zufolge glauben nur 20 Prozent der Deutschen an langfristig sinkende Strompreise.

Studie: Deutschland könnte Energie-Ziele bis 2020 verfehlen

Nur jedes dritte EU-Land wird einer Studie zufolge die Energieziele bis 2020 erreichen. Bei Deutschland besteht die Möglichkeit, dass die Zielmarken zur Umsetzung Erneuerbarer Energien verfehlt werden. Andere Länder wiederum hätten ihre Ziele nach unten geschraubt, um sie mit möglichst wenig Aufwand zu erreichen.

Seehofer gerät nach Kritik an Energiewende unter Druck

CSU-Chef Horst Seehofer wendet sich gegen den geplanten Ausbau des Energienetzes. Dabei sollen Stromtrassen aus dem Norden nach Bayern verlegt werden. Seehofer spricht sich für den Bau neuer Gaskraftwerke aus und gerät dadurch unter Druck. Seine Äußerungen gefährdeten die Klimaziele und die Versorgungssicherheit Deutschlands, kritisiert die Deutsche Umwelthilfe.