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Ernst & Young

Analyse: Gewinn- und Umsatzwarnungen deutscher Unternehmen auf „Rekordhoch“

Immer mehr deutsche Unternehmen müssen nach Angaben der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young ihre Gewinn- oder Umsatzprognosen nach unten korrigieren. Als Gründe nannte die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die „aktuellen wirtschaftlichen und politischen Turbulenzen“. Auch der starke Euro macht ihnen zu schaffen.

Die Top-Pharmakonzerne setzen auf Krebs und Immunkrankheiten

Die 20 größten Pharmaunternehmen der Welt haben im vergangenen Jahr die meisten Umsätze mit Wirkstoffen zur Behandlung von Krebs und Immunkrankheiten gemacht. Insgesamt stiegen die kumulierten Umsätze dieser Unternehmen um vier Prozent. Restrukturierungen haben aber auch zu dem positiven Ergebnis beigetragen.

Österreich: Mehrzahl der Manager hält Bilanzfälschungen für weit verbreitet

Zwei Drittel der österreichische Manager geben an, dass Unternehmen häufig ihre Bücher frisieren. Damit befindet sich Österreich beim Vergleich von 38 Ländern auf Platz drei. Nur in Serbien und Slowenien gaben mehr Manager Schönungen der Unternehmen an. Da Schweizer Manager hingegen sehen Bestechungen in einer Notlage nicht so streng.

Jedes vierte Unternehmen wurde Opfer von Wirtschafts-Kriminalität

Ein Viertel aller deutschen Firmen wurde bereits Opfer von Betrug. Weltweit halten 40 Prozent aller Unternehmen Bestechung in ihrem Land für weit verbreitet. Gefährdet sind vor allem junge Unternehmen, die im Ausland tätig sind.

Österreichs Mittelstand beklagt zu hohe Lohnkosten

Die Geschäftslage Österreich hat sich deutlich verbessert, dennoch ist jeder dritte Mittelständler in Österreich nur mäßig zufrieden mit der Geschäftssituation. 92 Prozent beklagen zu hohe Lohnkosten. Probleme gibt es auch in der Lehrlingsausbildung. Der Mittelstand wünscht sich eine Bildungsreform, der Rückhalt der Unternehmer zur Standortpolitik nimmt ab.

Beratungsfirmen verdienen Millionen mit Euro-Krise

Unternehmensberatungen und Wirtschaftsprüfer haben an der Euro-Krise mehr als 80 Millionen Euro verdient. Sie erhalten die Aufträge ohne öffentliche Ausschreibungen. Die Politik unternimmt nichts gegen Interessenskonflikte und Insiderhandel. Ein Dutzend Firmen haben ein De-facto-Monopol auf Euro-Rettungsaktionen. Aus dieser Position heraus setzten sie Politik und Notenbanken unter Druck.

Die stille Krise im österreichischen Mittelstand

In Österreich verschwinden Arbeitsplätze. Der Stellenabbau entwickelt sich zu einer stillen Krise, die zahlreiche Branchen im Land heimsucht. Nicht nur der Mittelstand ist betroffen, auch Großunternehmen und Rüstungsindustrie müssen Arbeitsplätze streichen.

Wegen Schulden: Kommunen müssen Steuern erhöhen

Jede dritte Kommune kann ihre Schulden nicht aus eigener Kraft zurückzahlen. Die gestiegenen Steuereinnahmen ändern daran nichts. Eine neue Welle von Gebührenerhöhungen und Leistungskürzungen rollt auf die Bürger zu. Drei Viertel aller Kommunen wollen die Bürger stärker belasten, um den Crash zu verhindern.

E&Y: Fachkräftemangel kostet Mittelstand Milliarden

Der deutsche Mittelstand beklagt in einer Studie von Ernst & Young den Mangel an qualifizierten Fachkräften. Die dadurch entstandenen Einbußen belaufen sich auf mehrere Milliarden Euro. Zudem blicken die befragten Manager eher skeptisch in die wirtschaftliche Zukunft. Sie sehen die Euro-Krise und die hohen Energiekosten als die größten Gefahren für eine Konjunkturerholung.

M&A: Weniger Unternehmens-Käufe in der Schweiz

Im ersten Quartal 2013 ist die Anzahl der Unternehmens-Fusionen und Übernahmen in der Schweiz deutliche zurückgegangen. Das veröffentlichte Transaktionsvolumen reduzierte sich im Vergleich zum Vorquartal sogar um mehr als die Hälfte auf circa 4,7 Milliarden Franken.

Zunehmender Wettbewerb drängt Unternehmen zur Korruption

Deutsche Manager schönen die Bilanzen, um sich ihre Boni zu sichern. Eine Untersuchung hat ergeben, dass 30 Prozent der Manager glauben, dass Korruption in der Wirtschaft auch Deutschland keine Seltenheit ist.

Studie: Arbeitslosigkeit in Eurozone steigt 2013 auf 20 Millionen

Die weiterhin schwache Konjunktur wird nicht nur die Lage am deutschen Arbeitsmarkt verschärfen, sondern im gesamten Währungsgebiet des Euro. Ernst & Young rechnet 2013 mit einer neuen Rekordarbeitslosigkeit. Frühestens in zwei Jahren werde eine Verbesserung eintreten.

Hypo Real Estate: Druck auf PricewaterhouseCoopers wächst

Nicht alle freuen sich über den „Fund“ von 55,5 Milliarden Euro bei der HRE. Die Wirtschaftsprüferkammer hat eine Untersuchung gegen PwC, den Wirtschaftsprüfer der FMS Wertmanagement, eingeleitet. Innerhalb der Zunft wächst der Unmut über das wiederholte Versagen eines Big Four Unternehmens. Die EU-Kommission will deren Oligopol aufbrechen.

EU will Marktmacht der großen Wirtschaftsprüfer brechen

Sie haben fast an allen Desastern der jüngsten Wirtschaftsgeschichte mitgewirkt: Nun will die EU-Kommission die großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften ("Big Four") an die Kandare nehmen. Das Oligopol, etwa im Bereich der Prüfung von Banken, könnte damit fallen.