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Euro-Rettungsschirm

Schulz will Wirtschaft mit ESM-Geldern ankurbeln

EU-Parlamentschef Schulz hat den Vorschlag zur Nutzung des Euro-Rettungsfonds für die Ankurbelung der Konjunktur aufgegriffen. "Wir müssen Geld mobilisieren", so Schulz. Einen Teil der ESM-Mittel solle die Europäischen Investitionsbank demnach als Förderkredite an die Wirtschaft vergeben.

EFSF: Deutsches Gesetz ist ein Blankoscheck

Das Centrum für Europäische Politik warnt vor einem grundlegenden Irrtum: Mit dem Gesetz, welches der deutsche Bundestag heute beschlossen hat, werden strenge Regeln für Milliarden-Bürgschaften nur für Deutschland aufgestellt. Die EU kann das Geld danach nach viel laxeren Regeln verteilen.

Experten: EFSF ist auch mit Hebel wirkungslos

Das Centrum für Europäische Politik in Freiburg hält den Euro-Rettungsschirm für sinnlos, weil maßlose Finanzhilfen die Probleme der Eurozone nicht lösen, sondern verschärfen. Im Gespräch mit den Deutschen Mittelstands Nachrichten erklären die Wirtschaftsexperten, wie der EFSF funktioniert und warum auch die Hebelung nichts nützt.

Griechenland: Banken müssen noch 120 Milliarden Euro retten

Es wird ganz eng für die europäischen Banken: Die Staatspleite Griechenlands darf erst eintreten, wenn sie Schrottpapiere im Wert 120 Milliarden Euro refinanziert haben. Am liebsten würden sie das über den EFSF tun. Die Griechen selbst denken nicht mehr ans Sparen, sondern räsonieren über die Höhe des Schuldenschnitts.

EU-Technokraten suchen Rettung für Euro im rechtsfreien Raum

Die neueste Idee: Eine „Hebelung“ des Rettungsschirmes auf das bis zu dreifache Volumen. Doch dieses Finanzinstrument hatte schon maßgeblich zur Kreditkrise vor wenigen Jahren beigetragen und kann die EZB dramatisch gefährden.

Experten: EFSF ist auch mit Hebel wirkungslos

Das Centrum für Europäische Politik in Freiburg hält den Euro-Rettungsschirm für sinnlos, weil maßlose Finanzhilfen die Probleme der Eurozone nicht lösen, sondern verschärfen. Im Gespräch mit den Deutschen Mittelstands Nachrichten erklären die Wirtschaftsexperten, wie der EFSF funktioniert und warum auch die Hebelung nichts nützt.

Slobodník: „Der Euro ist Bestandteil der slowakischen Identität“

In der Slowakei gibt es offenbar eine Einigung zum Euro-Rettungsschirm. Demnach soll auch die liberale SaS-Partei nunmehr ihren Widerstand aufgegeben haben. Igor Slobodník, Botschafter der Slowakischen Republik in Berlin, erklärt im Interview mit den Deutschen Mittelstands Nachrichten, warum der Euro wichtig für die Slowaken ist.

EFSF: Deutsches Gesetz ist ein Blankoscheck

Das Centrum für Europäische Politik warnt vor einem grundlegenden Irrtum: Mit dem Gesetz, welches der deutsche Bundestag heute beschlossen hat, werden strenge Regeln für Milliarden-Bürgschaften nur für Deutschland aufgestellt. Die EU kann das Geld danach nach viel laxeren Regeln verteilen.

Sulik: „Der Rettungsschirm ist die wahre Bedrohung für den Euro!“

Der slowakische Parlamentspräsident Richard Sulik übt im Interview mit den Deutschen Mittelstands Nachrichten heftige Kritik an EU-Kommissions-Präsident Manuel Barroso und an EZB-Chef Jean Claude Trichet: Barroso habe sich nicht an den Maastricht-Vertrag gehalten; Trichet habe gegen die Regeln der EZB italienische Staatsanleihen gekauft. Er fordert eine Ende des Schuldenwahns und hofft auf das Scheitern des ESFS.

Bosbach: „Sehenden Auges von der Währungsunion zur Schuldenunion“

Für den CDU-Abgeordneten Wolfgang Bosbach kann es so nicht mehr weitergehen: Durch den EFSF werden die europäischen Probleme nicht gelöst. Wenn Griechenland immer neue Kredite bekommt, bauen die Griechen Schulden nicht ab, sondern auf. Im Interview mit den Deutschen Mittelstands Nachrichten fordert er ein schlüssiges Gesamtkonzept für die EU – und Regeln, die auch eingehalten werden müssen.

Treibt die Europäische Zentralbank heimlich in die Pleite?

Weil die europäischen Regierungen keine Einigkeit über Eurobonds gefunden haben, entwickelt sich die Europäische Zentralbank (EZB) still und leise zur Bad Bank der Eurozone. Immer mehr Staaten drehen der EZB unter dem Vorwand Liquidität faule Papiere an – und treiben so die EZB am Ende selbst in die Pleite. Bezahlen würden den Spaß dann – die Deutschen.