Alle Artikel zu:

Euro-Zone

Einzelhändler mit größtem Umsatz-Rückgang seit Jahren

Umsätze im Einzelhandel in der Eurozone im August zurückgegangen / Dennoch ungebrochene Kauflust der Deutschen

EZB-Milliarden kommen nicht bei den Unternehmen an

Die seit Jahren expansive Geldpolitik der EZB verpufft nahezu wirkungslos. Eines ihrer Hauptziele ist, die Kreditvergabe von Banken an Unternehmen zu steigern. Doch auch im Dezember vergaben die Geldhäuser der Euro-Zone praktisch genauso wenig Darlehen an die Wirtschaft wie schon vor einem Jahr.

Euro-Zone: Industrie wächst nur schwach

Das Industrie-Wachstum in der Euro-Zone zieht im Oktober leicht an. Der Einkaufsmanagerindex stieg leicht um 0,3 auf 52,3 Punkte. Der Aufschwung bleibe vor allem wegen Deutschland und Frankreich enttäuschend schwach.

Bundesbank-Ökonom: Inflation wegen Ölpreis etwas niedriger

Der jüngste Ölpreisrutsch hat nach Einschätzung von Bundesbank-Chefvolkswirt Jens Ulbrich die Teuerung in der Euro-Zone leicht gebremst. Die jüngste Vorhersage der EZB sei damit nicht mehr ganz aktuell. Der Preis für die Öl-Nordseesorte Brent war kürzlich zeitweise unter die Marke von 50 Dollar je Barrel gerutscht.

Markit: Service-Sektor in Deutschland wächst stabil

Die Dienstleistungs-Firmen in Deutschland wachsen stabiler als im Rest der Euro-Zone. Der Service-Index gab Euro-weit leicht nach, blieb aber für Deutschland im Juli bei 53,8 Punkten, so das Markit-Institut. Demnach stockten viele Unternehmen hierzulande wegen neuer Aufträge ihr Personal auf und konnten auch ihre Preise erhöhen.

DIW: Folgen eines Grexit wären unkontrollierbar

Die Verhandlungen der internationalen Gläubiger mit Griechenland stecken in einer Sackgasse. Die Zahlungsunfähigkeit rückt immer näher. Wirtschaftsforscher warnen. Das Szenario eines kontrollierten Grexits sei eine Illusion. Die wirtschaftlichen Folgen für Griechenland und die Euro-Zone wären nicht absehbar.

Wirtschaftliche Erholung im Euro-Raum geht an Österreich vorbei

Zahlreiche Wirtschaftsinstitute heben ihre Prognosen für Deutschland und die Euro-Zone an. Doch an Österreich geht diese Entwicklung vorbei. Wirtschaftsfördernde Reformen kommen zu spät. Die Probleme im Bankensektor sind nach wie vor ungelöst.

Exporte nach Polen und Großbritannien nehmen zu

Die Euro-Länder verlieren für deutsche Exporteure an Bedeutung. Polen und Großbritannien hingegen werden aufgrund ihres starken Wachstums attraktiver für deutsche Exportunternehmen. Auch die Exporte in die USA nehmen zu.

EZB gescheitert: Weniger Kredite für Unternehmen im Februar

Alle Maßnahmen der EZB, die sie zur Steigerung der Kreditvergabe unternommen hat, sind gescheitert. Im Februar gab es 0,1 Prozent weniger Kredite für Unternehmen und Privatpersonen in der Euro-Zone. Schon im Herbst hat die EZB damit begonnen, Wertpapiere zu kaufen.

Unternehmer reichen Verfassungsklage gegen EZB ein

Mit dem Staatsanleihen-Ankaufprogramm verstößt die EZB gegen ihr Mandat. Drei Unternehmen haben daher vor dem Bundesverfassungsgericht Klage eingereicht, um die Staatsfinanzierung mit der Notenpresse zu stoppen. Unter den Klägern befindet sich auch der ehemalige BDI-Chef Heinrich Weiss.

Trotz schwachem Euro: Exporte sinken im Januar

Der schwache Euro macht sich noch nicht in den Absatzzahlen der deutschen Exporteure bemerkbar. Die Warenausfuhren sinken deutlich. Der schwache Absatz innerhalb der Euro-Zone ist dafür verantwortlich. Auch die Importe gingen leicht zurück.

Ökonomen: Risiko für Grexit beträgt 50 Prozent

Das Risiko für einen Austritt Griechenlands ist Experten zufolge auf 50 Prozent gestiegen. Das Szenario eines Austritts wird konkreter: Im März hat Griechenland kein Geld mehr. Die EZB stoppt die Notkredite, dann kommt der Bank Run. Die harte Linie von Finanzminister Varoufakis bei den Verhandlungen mit der Troika zeigt, dass Griechenland keine Angst mehr vor dem Ende des Euro hat.

Exporteure trotzen Krise in Russland und Euro-Zone

Sinkende Energiepreise und ein schwacher Euro befördern die Exporte deutscher Unternehmen. Trotz Absatzeinbruch in Russland und einer schwachen Wirtschaft in der Euro-Zone konnten deutsche Exporteure wieder einen Rekord verzeichnen. China und die USA sind die wachstumsstärksten Absatzmärkte.

DIHK: Franken-Aufwertung bringt Impulse für Industrie und Tourismus

Durch Aufwertung des Schweizer Franken steigt die Nachfrage nach Industrie-Produkten aus Deutschland, glauben Ökonomen. Auch für den Tourismus und die Investitionen aus der Schweiz könnte es positive Impulse geben, wenn die Schweizer Wirtschaft die Aufwertung verkraftet.

EU-Kommission rechnet mit deutlich weniger Wachstum in der Euro-Zone

Die EU-Kommission senkte am Dienstag ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr auf 0,8 Prozent. Deutlich verschlechtert haben sich besonders die Aussichten für Deutschland, Frankreich und Italien. Eine Besserung sei erst ab 2016 in Sicht.

S&P: Mehr Investitionen in Deutschland helfen Euro-Zone nicht

Die Ratingagentur Standard & Poor's glaubt nicht daran, dass ein Konjunkturpaket in Deutschland auch dem Rest der Euro-Zone zugutekäme. Vielmehr würde die deutsche Wirtschaft überhitzen, die Inflation steigen und „das Land in große Unruhe versetzen“.

Ölpreis: US-Fracking Boom senkt Heizkosten im Winter

Der Ölpreis fällt dank des US-Fracking-Booms kontinuierlich– trotz aller Kriege und Krisen. Das Angebot steigt ständig weiter. Hinzu kommt, dass der saudi-Arabische Konzern Aramco bereits Nachlässe auf sein Öl gewährt. Analysten sprechen von einer tiefgreifenden Veränderung des Marktes.

Ukraine und schwache EU-Konjunktur drücken Geschäftserwartungen

Die unerwartet schwache Konjunktur in der Euro-Zone und die Ukraine-Krise senken die Geschäftsaussichten bei Mittelständlern und Großunternehmen. Der Arbeitsmarkt zeigt sich robust, doch die sinkenden Erzeuger- und Großhandelspreise mindern bei Unternehmen die Gewinne. Zudem denkt Finanzminister Schäuble über eine Erhöhung der Körperschaftssteuer nach.

Spanien: „2 Millionen Arbeitslose schaffen nie mehr Rückkehr in Job“

Die Arbeitslosenquote ist in Spanien erneut gestiegen. Die Opposition fürchtet einen neuen Anstieg ins „Unerträgliche“. Ökonomen hat berechnet, dass zwei der fünf Millionen Arbeitslosen in Spanien „nie mehr einen Job finden werden“. Doch die spanische Regierung sieht sich als neuen Wachstumsführer in der Eurozone.

Bei Personalvermittlung Adecco steigen die Einnahmen in Europa

Das Geschäft mit der Vermittlung von Arbeitskräften in Industrieunternehmen treibt den Gewinn von Addecco an. Im Hauptmarkt Frankreich stagniert der Umsatz. Das Ergebnis wird aber vom Geschäft in Ländern wie Spanien und Italien aufgefangen.