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Panama-Papers: Enthüllungen über Briefkastenfirmen setzen Politiker und Finanzleute unter Druck

Mit der Veröffentlichung umfangreicher Daten über Inhaber von Briefkastenfirmen geraten mehrere amtierende Staats- und Regierungschefs unter Druck. Mehrere Länder haben im Zuge der Enthüllungen über Briefkastenfirmen in Panama erste Schritte eingeleitet. Die australische Steuerbehörde teilte am Montag mit, wegen möglicher Steuerflucht 800 vermögende Kunden einer Kanzlei, die die Firmen gegründet haben soll, zu überprüfen.

Credit Suisse wegen Fifa-Zahlungen unter Druck

Die Credit Suisse hat aufgrund des Fifa-Skandals Anfragen von Schweizer und US-Behörden erhalten. Die zweitgrößte Bank des Landes legte bereits hunderte Millionen Franken für mögliche Prozesse zur Seite.

US-Ermittlungen gegen Nike im Fifa-Korruptionsskandal

Die US-Behörden überprüfen Zahlungen von Nike im Zusammenhang mit einem Fußball-Sponsorenabkommen mit Brasilien. Es sollen insgesamt 40 Millionen Dollar geflossen sein.

Sportrechtevermarkter Infront hat seinen Wert fast verdoppelt

US-amerikanische und chinesische Investoren wollen beim Schweizer Sportrechte-Unternehmen Infront einsteigen. Infront hat seinen Wert innerhalb von drei Jahren von 550 auf 900 Millionen Euro steigern können und gehört derzeit noch der britischen Private-Equity-Firma Bridgestone.

Adidas fliegt neue WM-Trikots aus China nach Deutschland ein

Adidas erwartet durch den Sieg der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft ein starkes Zusatzgeschäft. Die Aktie legte nach dem Sieg der Deutschen gegen Argentinien im Finale zu. Die Konzernspitze erwartet einen Kunden-Ansturm auf das neue WM-Trikot der deutschen mit dem vierten Stern.