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Finanzmärkte

Schweiz droht Zugang zum EU-Binnenmarkt zu verlieren

Eskaliert der schwelende Streit mit der EU, könnte die Schweiz den freien Zugang zum EU-Markt verlieren

Die Opec hat versagt

Das von Saudi-Arabien verursachte Scheitern der Verhandlungen über eine Drosselung der Ölfördermenge wird sich vermutlich äußerst negativ auf die Aktienmärkte auswirken. Die Entwicklung dürfte alle treffen - Europa, die USA, China und Russland. Die Zentralbanken haben keine Möglichkeit des Gegensteuerns.

Argentinien schafft Rückkehr an die Finanzmärkte

Argentinien hat nach einer Staatspleite und einer 15-jährigen Abstinenz vom Kapitalmarkt die Rückkehr an die Finanzmärkte geschafft. Das Finanzministerium vergab mittel- und langfristige Staatsanleihen.

Top-Ökonom: In China entsteht ein Problem für die Weltwirtschaft

Nicht nur Chinas wirtschaftlicher Abschwung, sondern vor allem die massive Staatsverschuldung wird zu einem handfesten Problem für die Weltwirtschaft werden, warnt der Ökonom Klaus Wellershoff. Gleichzeitig spielt auch die wirtschaftliche Entwicklung eine große Rolle. Noch stützen Konsum und Ölpreise die Wirtschaft. Steigen die Ölpreise wieder, könnte auch hier eine Krise drohen.

EZB Geldschwemme hemmt Reformen im Euro-Raum

Europas Bürger werden nicht von der am Donnerstag angekündigten Geldschwemme der EZB kommen. Auch Unternehmen finanziert sich weitgehend selbst. Vielmehr senkt EZB-Chef Draghi den Anreiz für tiefgreifende Haushaltsreformen in den Krisenländern Italien, Frankreich und Spanien. Positive Effekte auf die Wirtschaft wie Investitionen sind kaum zu erwarten.

Juncker will eigenen EU-Kommissar für Finanzmärkte

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will ein eigenes Ressort für Finanzmärkte schaffen. Ein eigener Kommissar soll eigens für die Finanzmärkte zuständig sein.

EZB warnt Investoren vor Absturz der Finanzmärkte

Die EZB warnt vor Blasen bei Aktien und Anleihen. Die Finanzstabilität der Eurozone sei gefährdet. Schuld daran sei die Suche der Investoren nach Rendite. Zudem gebe es in den Bilanzen der Geldhäuser immer noch zu viele faule Kredite.

EU-Kritik unberechtigt: Deutscher Export schadet Europa nicht

Der hohe Export Deutschlands nicht an der Krise der anderen europäischen Länder schuld. Eine Studie der KfW fordert hingegen eine Stärkung der deutschen Binnennachfrage. So soll der Leistungsbilanzüberschuss abgebaut werden. Profitieren würde davon ganz Europa, nicht nur Deutschland.

Pleite-Gefahr vorerst verschoben: Senat einigt sich auf Kompromiss

Politiker beider Parteien haben sich zu einem Kompromiss durchgerungen. Die vorübergehende Pleite der USA ist vorerst verschoben. Bis zum Nachmittag stieg die Nervosität, Investoren halten allein Anleihen im Wert von 120 Milliarden Dollar, die am Donnerstag auslaufen. Der Kongress muss der Einigung allerdings noch zustimmen.

USA: Schuldenstreit gefährdet weltweite Aktiemärkte

Einigen sich die Demokraten und Republikaner nicht auf die Anhebung der Schuldenobergrenze, kann dies weltweit zu Schwierigkeiten führen. Die US-Schulden betragen mehr als 16 Billionen Dollar. Etwa die Hälfte wird von ausländischen Regierungen und Zentralbanken gehalten. Diese wären von einer Pleite genauso betroffen wie die Finanzmärkte und Banken. Großinvestor Warren Buffett spricht von einer „nuklearen Bombe“.

Währungs-Krise hat Brasilien und die Türkei fest im Griff

Die Blase in den Schwellenländern platzt. Die Kapitalflucht hat eingesetzt. Brasilien will den Crash mit einer Devisenmarkt-Intervention in Höhe von 60 Milliarden US-Dollar verhindern. Die heimische Währung soll aufgewertet und Anleger angezogen werden. Die Türkei will dem Beispiel folgen.

Merkel will wieder zurück zum Nationalstaat

Angela Merkel verabschiedet sich offenbar von der Illusion einer tieferen Integration der EU. Sie schlägt plötzlich vor, dass Kompetenzen von Brüssel an die Nationalstaaten zurückgegeben werden. Der Grund: Merkel fürchtet, dass Investoren den Staaten kein Geld mehr leihen könnten. Dann ist der Sozialstaat nicht mehr zu halten. Merkels wirtschaftliche Gedanken offenbaren, dass der Politik das Heft des Handelns längst aus der Hand genommen worden ist.

Unsicherheit bei Altersvorsorge: Zahl der neuen Riester-Verträge sinkt erstmals

Erstmals seit Einführung der staatlich geförderten Privat-Rente sinkt die Zahl der Verträge. Ein Hauptgrund dafür ist die Niedrigzins-Politik der EZB. Der Ertrag sinkt. Ein dauerhaft hohes Risiko auf den Finanzmärkten erhöht die Unsicherheit der Sparer und den Beratungsbedarf für die private Altersvorsorge.

Verbraucherschutz: Finanzprodukte für Kunden nicht transparent

Trotz Finanzkrise werden die Konsumenten bei Finanz-Produkten unverändert in die Irre geführt. Die Politik hat ihre Versprechen um Verbraucherschutz und Transparenz nicht eingehalten. Gegen die international deregulierte Finanzwelt sind Verbraucher machtlos.

Nach Bernanke-Statement: Europas Börsen stürzen ab

Im Herbst will die Fed ihre Geldflut reduzieren. Im nächsten Jahr sei Schluss mit dem Gelddrucken. Die Börse reagiert auf auf diese Aussage mit einem Schock. Die Kurse stürzen weltweit ab.

Finanztransaktionssteuer wird stark abgeschwächt

Die Finanz-Industrie setzt sich in Brüssel für eine starke Verwässerung der Pläne für die Finanztransaktionssteuer ein. Altersvorsorge-Produkte und Interbanken-Geschäfte werden von der Abgabe ausgenommen. Alles deutet auf einen weiteren Schritt zur kompletten Absage der Börsensteuer hin.

Goldpreis: Zentralbanken verlieren durch Absturz 560 Milliarden Dollar

Den Zentralbanken hat ihre Manipulation des Goldpreises schweren Schaden zugefügt. Nun stehen sie vor dem Problem, dass die Nachfrage nach physischem Gold explodiert ist. Beobachter kommen zum Schluss, dass die Zentralbanken den Goldmarkt einfach nicht verstehen.

Keine Erholung: Weltwirtschaft verharrt im Stillstand

Experten warnen davor, dass die Weltwirtschaft dieses Jahr zum Stillstand kommen könnte. Wie der TIGER-Index zeigt, können die großen Volkswirtschaften die Talsohle nicht verlassen.

Bundesbank: Auch Frauen gehen hohe Risiken ein

Die These, die Finanzwelt wäre sicherer, wenn mehr Frauen Top-Positionen innehätten, hält die Bundesbank für falsch. Der akademische Hintergrund und das Alter der Akteure seien plausiblere Indikatoren für Risikobereitschaft.

EZB-Chef Draghi verhindert den Rücktritt des Staatspräsidenten

EZB-Chef Mario Draghi hat verlangt, dass der italienische Staatschef Napolitano im Amt bleiben soll. Draghi will, dass Mario Monti so lange als möglich in Rom an der Macht bleibt. Draghi und Monti sind ehemalige Top-Manager der Investment-Bank Goldman Sachs. Die Intervention ist ein Lehrstück des praktizierten Finanz-Feudalismus in Europa.