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Finanzminister

Euro-Finanzminister lehnen zusätzliche Investitionen ab

Die EU-Kommission ist mit ihrem Vorstoß gescheitert, Länder wie Deutschland für das kommende Jahr auf zusätzliche Investitionen zur Ankurbelung der Konjunktur in der Eurozone zu verpflichten.

Bundesbank-Chef fordert europäischen Finanzminister

Deutschland und Frankreichs Notenbankchefs wollen weitere nationale Aufgaben an Brüssel übertragen. Weidmann und sein Kollege haben sich für einen europäischen Finanzminister ausgesprochen. Das würde eine weitere Einschränkung der Souveränität der Nationalstaaten bedeuten.

Moody’s senkt Rating für Russland auf Ramschniveau

Die US-Ratingagentur Moody's hat Russlands Bonität auf Ramschniveau gesenkt. Russlands Finanzminister Anton Siluanow sagte anschließend, dass die Herabstufung politisch motiviert sei.

Österreichs Finanzminister Spindelegger tritt zurück

ÖVP-Obmann und Vizekanzler Michael Spindelegger tritt von allen politischen Ämtern zurück. Der Finanzminister will die geplante Steuerreform in Österreich nicht mittragen. Diese würde den Mittelstand massiv belasten oder neue Schulden unumgänglich machen. Der Rücktritt ist ein Hinweis dafür, dass die Schulden und die schwache Wirtschaft des Landes eine Abkehr des Sparkurses noch nicht zulassen.

Ukraine bankrott: IWF-Gelder für Schuldendienst umgeschichtet

Die Regierung in Kiew hat mitgeteilt, die vom IWF ausbezahlten Kredite für die Rückzahlung von Staatsschulden nutzen zu wollen. Das Geld der zweiten Tranche, etwa 1,4 Milliarden US-Dollar, soll in das öffentliche Defizit und an die Nationalbank fließen. „Wir brauchen dieses Geld, um Schulden zurückzuzahlen“, so der Finanzminister. Das Land steht kurz vor dem Staatsbankrott.

Immobilienblase weitet sich auf mittelgroße Städte aus

Die Bundesbank sieht eine Überbewertung deutscher Immobilien auch außerhalb der Ballungszentren. In Aachen, Augsburg, Bonn und Hannover sind die Preise für Immobilien bis zu 20 Prozent zu hoch. Auch das Kreditwachstum sei „sehr dynamisch“. Finanzminister Schäuble sieht ebenfalls eine Preisblasengefahr am Immobilienmarkt.

Neue Schwarzgeld-Skandale bei CDU und SPD

Helmut Linssen, Ex-Finanzminister von NRW, hat jahrelang Vermögen in Mittelamerika verheimlicht. Das Geld wanderte von Luxemburg über die Bahamas nach Panama. Juristisch habe er sich nichts vorzuwerfen, so Linssen.

Frankreich fordert die europäische Arbeitslosen-Versicherung

Der französische Finanzminister Pierre Moscovici will eine gemeinsame europäische Arbeitslosen-Versicherung. Die Franzosen haben Schwierigkeiten, die hohen Kosten für die Arbeitslosigkeit zu decken. Auf diesem Weg könnten deutsche Steuergelder ohne Troika nach Frankreich umgeleitet werden. Moscovici will einen „starken supranationalen Haushalt“.

Deutsche sind die größten Verlierer der Finanzkrise

Die deutsche Wirtschaft verlor seit dem Ausbruch der Finanzkrise 500 Milliarden Euro. Weltweit gingen acht Billionen Euro verloren. Die Abwicklung einer großen Bank würde Deutschland vor große Probleme stellen.

Deutsche haben Vertrauen in die Politik verloren

Eine Studie der Universität Hohenheim zeigt eine tiefe Kluft zwischen den Bürgern und der deutschen Politik in der Einschätzung der Euro-Krise. Die Bürger glauben den Politikern nicht und fühlen sich nicht von ihnen vertreten. Meist verstehen die Bürger gar nicht, was die Politiker sagen. Wenige Wochen vor der Bundestagswahl ist das ein verheerender demokratischer Befund.

G20: Mehr Schulden für mehr Wachstum

Die Weltwirtschaft ist „zu schwach“. Die Finanzminister der G-20 vereinbarten daher mehr Wachstumsimpulse und mehr Schulden. Damit positionieren sich die größten Volkswirtschaften gegen die deutsche Spardoktrin. Finanzminister Schäuble hat das Nachsehen. Das Gelddrucken geht weiter.

Malta: EU setzte Zypern Pistole an den Kopf

Zypern sei ein warnendes Beispiel dafür, wie es einem kleinen Land der Eurozone ergehen kann, wenn es in Finanznot gerät. Schäuble sei es gewesen, der danach sofort alle Überweisungen von und zu den zypriotischen Banken einstellen wollte.

EU-Finanzminister sind optimistisch: Es gibt frische Milliarden für Athen

Die EU schickt 9,2 Milliarden Euro nach Griechenland. 7,2 Milliarden Euro gehen an die Banken. Die europäischen Finanzminister zeigten sich sehr zufrieden über die Entwicklung in Athen.

Südländer starten neuen Anlauf: ESM soll Banken retten

In der Eurozone ist der Kampf um den ESM erneut entbrannt: Die hoch verschuldeten Staaten kämpfen für Rettungs-Gelder für die Banken - nun auch, um ihren in Not geratenen Finanzsektor auch rückwirkend zu finanzieren. Vor allem Finnland und auch Deutschland lehnen dies strikt ab. .

EU wartet weiter auf Bericht der Troika, will dennoch Tranche zahlen

Olli Rehn wartet weiter auf den Troika-Bericht. Dennoch neigen die Euro-Finanzminister dazu, weitere 31 Milliarden Euro an Griechenland zu zahlen. Obwohl noch keine weiteren Sparmaßnahmen vereinbart wurden, hält der EU-Kommissar eine rasche Einigung über die nächste Hilfstranche für notwendig. Schließlich geht der Großteil von dem Geld wieder nach Europa.

ESM nimmt Arbeit auf, Regling wird Direktor

Nach einer Sitzung in Luxemburg haben die Euro-Finanzminister um Jean-Claude Juncker nun den ESM genehmigt. Nun kann er offiziell agieren. Der Gouverneursrat ist dementsprechend ebenfalls einsatzfähig.

Analyst: Kapitalflucht aus dem Süden spaltet Europa

Aus den peripheren Staaten flossen im vergangenen Jahr rund 300 Milliarden Euro in stabile Euroländer wie Deutschland. Das zunehmende Ungleichgewicht ist in einen Teufelskreis übergegangen und gefährdet den Euro massiv.

Wegen Rezession: Griechenland bittet EU um 31 Milliarden Euro

Der neue griechische Finanzminister will beim Treffen der Finanzminister der Eurozone um ein Hilfspaket von 31 Milliarden Euro bitten. Die Griechen brauchen das Geld, damit die Banken nicht austrocknen und sie wenigstens einen Teil ihrer Rechnungen zahlen können. Ursprünglich wäre jetzt eine Überweisung von 1 Milliarde Euro fällig.

Banken-Krise: Spanien ruft EU offiziell zu Hilfe

Spanien kann die Rettung der angeschlagenen Banken doch nicht allein schaffen. Daher haben die Spanier nun erstmals bei der EU um Hilfe angesucht.

Austritts-Vorbereitungen: EU schreibt Griechenland ab

Die Würfel sind gefallen: Die EU hat Griechenland aufgegeben. Krisenstäbe auf verschiedenen Ebenen bereiten sich auf den Euro-Austritt vor. Wie das genau ablaufen soll, weiß niemand. Im Hintergrund hat bereits der Poker um die Kosten begonnen. Denn die Griechen müssen mitspielen. Noch will sich daher keiner in die Karten blicken lassen.