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Fonds

Schwellenländer setzen auf Staatsfonds

Es sind Staatsfonds der etwas anderen Art: Ärmere Länder wie die Türkei, Rumänien oder Bangladesch legen Fonds auf, um Gelder von internationalen Anlegern einzusammeln und damit Straßen, Schulen und Krankenhäuser zu bauen.

Schweizer Fonds leiden unter Börsenturbulenzen

Die starken Schwankungen an den europäischen und asiatischen Börsen haben die Fonds-Branche stark getroffen. Im Juni war das Vermögen der von Swiss Fund Data AG und Morningstar erfassten Anlagefonds um 17 Milliarden Franken zurückgegangen. Das entspricht einem Minus von 1,9 Prozent. Insgesamt 877 Milliarden Schweizer Franken steckten Anleger in die Fondsindustrie.

Starke Nachfrage: BlackRock stoppt Ausgabe neuer Titel für Gold-Fonds

BlackRock hat kurzfristig die Ausgabe neuer Titel bei einem Goldfonds gestoppt, dessen Papiere mit physischem Gold unterlegt sind. Der Grund war eine zu starke Nachfrage, die insbesondere seit Jahresbeginn deutlich zugenommen habe.

EU: Niedrig-Zinsen gefährden deutsche Betriebsrenten

Die Niedrig-Zinsen belasten das deutschen Betriebsrenten-System massiv. Die Arbeitgeber müssten in vielen Fällen draufzahlen, um die den Rentnern versprochenen Leistungen zu erbringen, so die EU-Versicherungsaufsicht. Die Finanzierungslücke in den europäischen Pensionsplänen sei zudem laut Stresstest bis zu doppelt so groß wie gedacht.

Steuerhinterziehung: Hunderte Banken und Fonds im Visier

Deutsche Steuerfahnder haben Ermittlungen gegen mehr als hundert Banken und Fonds aufgenommen. Diese sollen mit dubiosen Aktiengeschäften Steuern in Höhe von mehr als zehn Milliarden Euro hinterzogen haben.

Wirtschaft kritisiert Pläne für Fonds-Besteuerung

Acht Lobbyverbände der deutschen Wirtschaft warnen die Bundesregierung vor der geplanten Steuerreform bei Investmentfonds. Derzeit erfolgt die Besteuerung nicht beim Fonds, sondern beim Anleger, wobei Kleinsparer durch den Sparer-Pauschbetrag von 801 Euro im Jahr verschont werden.

Rohstoff-Krise: Preisverfall bedroht Weltwirtschaft

Der andauernde Preisverfall am Rohstoffmarkt stellt ein erhebliches Risiko für die Schwellenländer da. Während des Booms der vergangenen Jahrzehnte haben sich diese in starke Abhängigkeit zum Rohstoffhandel und - abbau begeben. Die sinkenden Preise gefährden nun das Wachstum der Schwellenländer und darüber hinaus auch das der westlichen Staaten. Diese profitierten die letzten Jahre vor allem von dem anziehenden Wachstum der Schwellenländer.

Fondsanbieter Union kauft Teile von Krisenbank ÖVAG

Die österreichische Krisenbank wird teilweise einen neuen Eigentümer bekommen. Die Fondsgesellschaft Union Investment soll einsteigen.

Ernst & Young: Finanz-Investoren in Deutschland nicht in Hochform

In Deutschland wurden im aktuellen Jahr 112 Firmen von Finanzinvestoren übernommen. Das ist der höchste Wert seit der Finanzkrise 2008. Doch bei den Übernahmen handelte es sich mehrheitlich um kleinere Deals.

Gabriel: Versicherungen und Fonds sollen Startups finanzieren

Wirtschaftsminister Gabriel will Versicherungen den Einstieg bei jungen Unternehmen erleichtern. Lebensversicherer und Pensionsfonds müssten sich intensiver im Mittelstand engagieren. Das würde auch den Börsengang für solche Unternehmen erleichtern.

Studie: Unternehmen sind derzeit hoch bewertet

Unternehmen sind derzeit sehr hoch bewertet, so eine Studie des Beraters Bain & Company. Denn der Wettbewerb bei Übernahmen habe sich verschärft. Zudem tendieren derzeit viele Unternehmen wegen der gut laufenden Aktienmärkte eher zu einem Börsengang.

Mehrheit der Österreicher glaubt nicht an wirtschaftliche Erholung

Die Österreicher wollen in den nächsten 12 Monaten 6.200 Euro sparen. Das sind 500 Euro mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Ein Drittel plant wieder größere Anschaffungen im laufenden Jahr. Wer einen Kredit aufnimmt, tut das in der Größenordnung von 77.000 Euro. Aber nur 4 von 10 Österreichern sehen eine Erholung der wirtschaftlichen Entwicklung.

Europa steuert in Richtung Deflation

Europa droht eine gefährlich Deflation. Das bedeutet: Alle Preise und damit Werte sinken. Für Schuldner ist das ein Problem - vor allem Leute, die sich eine Wohnung auf Kredit gekauft haben, müssen nun besonders auf der Hut sein.

Steuerverschwendung: Stadt Frankfurt investierte in falsche Finanzgeschäfte

Die Stadt Frankfurt hat mit dubiosen Finanz-Geschäften 42 Millionen Euro verzockt: So viel Geld ging dem Steuerzahler verloren, wenn ein Finanz-Dezernent vernünftig investiert hätte. Mit dem Geld hätte man jede Menge Schulen und Kindergärten renovieren können.

Von Reformen keine Spur: Verschwendung bei EU-Budget geht weiter

Die strukturellen Probleme des EU-Budgets konnten mitnichten gelöst werden. Auch im nächsten Finanzzyklus verschwendet die EU einen Großteil der Steuergelder für Agrarsubventionen. Die Ausgabenpolitik der EU geht an der ökonomischen Realität vorbei.

Chinas Staatsfonds steigt bei Daimler ein

Der Fonds werde höchstwahrscheinlich zwischen vier bis zehn Prozent der Daimler-Anteile kaufen. Das entspricht einem Investment von bis zu viereinhalb Milliarden Euro.

Verschwendung: EU fördert mit 250.000 Euro Spiele-Messe in Paris

Nach dem Scheitern der EU-Budgetverhandlungen fragt man sich, wofür all das Geld benötigt wird. Die Liste ist bemerkenswert: 360.000 Euro braucht man, um die "europäische Identität eines Parks" zu beschreiben; die Website einer Generaldirektion kostet 719.000 Euro.

Bundesbank kritisiert IWF: Zu viel Risiko in der Schuldenkrise

Die Deutsche Bundesbank sieht in den gelockerten Kredit-Bedingungen des IWF eine Gefahr für die Staaten, die den IWF finanzieren: Sollte sich der IWF weiter so massiv in den europäischen Schuldenstaaten engagieren, könnte die deutschen Beiträge an den IWF als nicht mehr risikofrei eingestuft werden.

Millionär wider Willen: Comdirect überweist irrtümlich 200 Millionen Euro

Die Direktbank Comdirect hat einem Kunden irrtümlich 200 Millionen Euro überwiesen. Als der Fehler behoben war, forderte die Bank 12.000 Euro Zinsen von ihrem Kunden – zu Unrecht, wie ein Gericht nun entschied.

Anlegen in Schwellenländern lohnt sich immer noch

Investoren tauschen ihre Aktienfonds und Staatsanleihen aus Schwellenländern aktuell gegen sicherer wirkende Anlageformen ein. Analysten gehen hingegen davon aus, dass Emerging Markets immer noch attraktive Möglichkeiten bieten.