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Fracking

Ölpreis: Opec stärkt Fracking-Industrie

Die Einigung der Opec auf eine Förderkappung ermöglicht US-Fracking Anbietern die Rückkehr auf den Erdöl-Markt. Das zusätzliche Angebot dürfte die Preise unter Druck setzen.

Niedriger Ölpreis verstärkt Abhängigkeit von Saudi Arabien

Der Anteil der OPEC-Staaten am Ölmarkt hat sich im Zuge der fallenden Ölpreise deutlich erhöht. Während beispielsweise in Europa und in den USA die Ölförderungen zur Stabilisierung des Ölpreises gedrosselt wurden, halten die OPEC-Staaten an ihren Fördermengen fest. Das führt zu mehr Öl aus OPEC-Staaten wie Saudi-Arabien und birgt auf Dauer die Gefahr einer gefährlichen Abhängigkeit für die westlichen Staaten.

Gesundheitsrisiko: Koalition einigt sich auf Fracking-Verbot

Union und SPD haben sich auf ein unbefristetes Verbot des unkonventionellen Frackings verständigt, bei dem durch Einpressen von Flüssigkeiten Gas aus Gesteinsschichten gefördert wird.

Erstmals US-Fracking-Gas nach Europa ausgeliefert

Norwegen importiert ab sofort Schiefergas per Schiff aus den USA. Es ist die erste Lieferung dieser Art nach Europa. Das US-Gas sei billiger als das in Norwegen geförderte Gas, so die Begründung.

Ölpreis: Ölriese Total gibt Gewinnwarnung raus

Der massive Rückgang des Ölpreises in den vergangenen Monaten drückt die Geschäfte des Ölriesen Total. Der Konzern geht von einem Gewinnrückgang um ein Fünftel aus.

Schwaches Fracking-Geschäft: US-Konzern verliert Milliarden

Der weltgrößte Minenkonzern BHP Billiton muss 7,2 Milliarden Dollar auf das US-Geschäft abschreiben. Der fallende Ölpreis macht das Fracking völlig unrentabel: Der Rohstoff-Riese hatte noch vor einem Jahr 26 Bohrplattformen in den USA, bis Ende März sollen es nur noch fünf sein.

Ölpreis-Verfall treibt Stellenabbau im Energie-Sektor an

Die Energie-Unternehmen bauen wegen der fallenden Preise massiv Stellen ab. Shell kündigte den Abbau von 6.500 Stellen weltweit an, Chevron plant bis zu 1.500 Stellen zu streichen. Marktführer Schlumberger will bis zu 20.000 Stellen streichen.

Niedriger Ölpreis: OMV-Gewinn bricht ein

In den ersten drei Monaten ist der Gewinn des Erdöl- und Gaskonzerns OMV deutlich zurückgegangen. Das Betriebsergebnis halbierte sich im Vergleich zum Vorjahr. Neben dem niedrigen Ölpreis kämpft der Konzern auch mit Unruhen in Förderländern wie Jemen und Libyen.

Niedriger Ölpreis: Massive Gewinneinbrüche bei BP und Total

Innerhalb eines Jahres hat sich der Ölpreis fast halbiert. Das belastet vor allem die Öl-Konzerne. Der Nettogewinn bei BP fiel im ersten Quartal um 26 Prozent. Der französische Konzern Total sah einen Rückgang um 20 Prozent.

Fracking trägt keinen Teil zur Energiewende bei

Umweltorganisationen kritisieren den Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Thema Fracking. Die Ausweitung der Technologie auf Schiefer- und Kohleflözgestein sei nicht mit der Energiewende vereinbar. Die Bundesregierung solle sich auf den Ausbau der erneuerbaren Energieressourcen konzentrieren. Es gebe noch zu wenige Kenntnisse über die Umweltauswirkungen von Fracking.

Ölpreis: US-Fracking Boom senkt Heizkosten im Winter

Der Ölpreis fällt dank des US-Fracking-Booms kontinuierlich– trotz aller Kriege und Krisen. Das Angebot steigt ständig weiter. Hinzu kommt, dass der saudi-Arabische Konzern Aramco bereits Nachlässe auf sein Öl gewährt. Analysten sprechen von einer tiefgreifenden Veränderung des Marktes.

Deutsche Wirtschaft profitiert von sinkenden Energie-Preisen

Der Ölpreis gerät massiv unter Druck. Das lässt auch in Deutschland die Preise fallen. Für die USA entlastet es die Außenhandelsbilanz. Doch der sinkende Ölpreis signalisiert eine tiefe Krise der Weltwirtschaft.

Kein Gas aus Russland: EU entwickelt Notfall-Plan für den Winter

Die Energie-Politik der EU, die starkt von den USA betrieben wird, dürfte den Steuerzahler wegen der Verschärfung der Gangart gegen Russland Milliarden kosten. Eine Pipeline zwischen Polen und Litauen muss finanziert werden. Die Balkan-Staaten verlangen Hilfe mit Flüssiggas, falls diesen Winter kein russisches Gas mehr durch die Ukraine fließt. Wer das alles bezahlen soll, ist völlig unklar.

EU will weniger Gas aus Russland: Milliarden-Kosten für die Steuerzahler

Die Energie-Politik der EU, die starkt von den USA betrieben wird, dürfte den Steuerzahler wegen der Verschärfung der Gangart gegen Russland Milliarden kosten. Eine Pipeline zwischen Polen und Litauen muss finanziert werden. Die Balkan-Staaten verlangen Hilfe mit Flüssiggas, falls diesen Winter kein russisches Gas mehr durch die Ukraine fließt. Wer das alles bezahlen soll, ist völlig unklar.

Bundesregierung: Genehmigung von Fracking steht kurz bevor

Die Regierung will Fracking in tiefen Gesteins-Schichten erlauben. Dadurch öffnet sich der gefährlichen Gasförderung Tür und Tor. Fracking kann Erdbeben auslösen und das Grundwasser verseuchen. Die Opposition plädiert daher für ein ausnahmsloses Verbot der Gasfördermethode.

Schwache Nachfrage: Öl-Konzerne verdienen weniger

Nach Shell und Total meldet auch Exxon einen deutlichen Gewinn-Rückgang für das erste Quartal. Wegen der Wirtschaftsflaute in vielen Ländern ging die Nachfrage zurück. Daher fuhren die Konzerne die Produktion zurück. Zudem sank der Öl-Preis. Nun wollen sie die Kosten reduzieren.

Politik diskutiert über Alternativen zum russischen Erdgas

Kanzlerin Merkel will aufgrund der Ukraine-Krise die Energie-Abhängigkeit von Russland verringern. Die USA und Kanada haben sich bereits als alternative Gas-Lieferanten ins Gespräch gebracht. Doch die Grünen warnen vor deren „dreckigen Fracking-Methoden“.

Petrochemische Industrie profitiert von US-Schiefergas-Boom

Die Wertschöpfung durch Fracking ist riesig. Marktforscher untersuchten erstmals, welche Industriezweige von der Schiefergasförderung am meisten profitieren. Hersteller von PET-Kunststoffen und Chemikalien können mit fallenden Preisen rechnen.

Gazprom wird auf Kommando Putins den Gashahn zudrehen

Der russische Gasriese Gazprom wird die Lieferungen an die Ukraine drosseln oder einstellen, wenn der Kreml das wünscht. Schon 2006 und 2009 wurde es kalt in der Ukraine. Doch Gazprom hat in den vergangenen Jahren deutlich an Wert verloren. Die Unterbrechung der Gaslieferungen könnte dem Konzern schaden.

Fracking-Boom schwächt russische Außenpolitik langfristig

Mit der Ausweitung der Schiefergasförderung schwindet die Abhängigkeit der europäischen Staaten vom russischen Gas auf lange Sicht. Die Ukraine will in Fracking investieren. Das schwächt Präsident Putins Position langfristig und mindert seine Verhandlungs-Optionen bei Gaslieferungen.