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Franken-Aufwertung

Schweizer KMU aller Branchen senken Geschäftsprognosen

Industriebetriebe und die Tourismusbranche leiden am meisten unter der plötzlichen Aufwertung des Schweizer Franken. Doch auch im Baugewerbe und bei den Dienstleistern dürfte es mittelfristig zu Einbußen kommen.

Ohne Lohnausgleich: Schweizer Arbeitgeber heben Arbeitszeit an

Die rasche Aufwertung des Franken zwingt Schweizer Arbeitgeber dazu, die Arbeitszeiten der Angestellten zu erhöhen. Anderenfalls stehen Jobs auf dem Spiel. Ein Lohnausgleich gibt es nicht. Rechnungen aus Lieferungen werden möglichst in Euro abgewickelt. Von der Politik kann der Mittelstand kurzfristig keine Entlastung erwarten.

Keine Hoffnung für Sparer: SNB bleibt bei Negativzinsen

Sparer müssen damit rechnen, dass Banken die Negativzinsen der SNB bis 2016 an ihre Kunden weitergeben. Einer Umfrage zufolge werde die SNB die Zinsen in diesem Jahr nicht mehr anheben. Eine weitere Absenkung der Zinsen gilt auch als unwahrscheinlich.

Schweizer Firma zahlt Löhne in Euro aus

Angestellte der Basler Zahnimplantate-Firma Straumann können sich aussuchen, ob sie in Euro oder Franken bezahlt werden wollen. Die Geschäftsführung selbst verzichtet wegen der Wechselkurs-Schwankungen auf ein Drittel ihrer Einnahmen. Um Verluste zu vermeiden, verhandeln Belegschaft und Arbeitgeber in der Schweiz über Kurzarbeit und Lohnkürzungen.

Schweizer Firmen von Franken-Aufwertung überrascht

Der Schweizer Einkaufsmanager-Index sinkt unterhalb die Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Das ist der stärkste Einbruch seit sieben Jahren. Unternehmen in der Schweiz wurden von der Aufwertung des Franken überrascht. Sie glauben nicht an eine schnelle Abwertung des Franken.