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Frankreich

Merkel will sich bei Alstom-Übernahme durch Siemens nicht einmischen

Die mögliche Teilfusionierung von Siemens und Alstom ist eine unternehmerische Entscheidung, sagte Bundeskanzlerin Merkel. Deutschland werde sich dabei nicht einmischen. Die französische Regierung hingegen will darauf achten, was das Beste für die Beschäftigten ist.

Billig-Importe erhöhen Konkurrenzdruck für Mittelständler im Inland

Der starke Euro verteuert die Übersee-Exporte und macht den Warenimport billig. Das erhöht den Konkurrenzdruck für mittelständische Firmen im Inland. In den Euro-Krisenländern ist die Situation noch angespannter. Es wird erwartet, dass die EZB im Juni in die Preisbildung eingreifen wird.

EZB gibt nach: Draghi könnte Inflation im Juni antreiben

Mario Draghi kündigt an, die fallenden Preise in der Euro-Zone bald wieder stärken zu wollen. So ist im Juni mit einer Lockerung der EZB-Geldpolitik zu rechnen, die die Inflation in der Euro-Zone antreiben soll. Damit gibt der EZB-Chef den Forderungen aus Frankreich nach.

Französische Unternehmen produzieren weniger

Die Industrieproduktion in Frankreich schrumpft stärker als erwartet. Unternehmen drosseln die Produktion, weil die Nachfrage aus dem Ausland ins Stocken gerät. Die französische Regierung beharrt deshalb auf ihren Plänen, den Kurs des Euros abzuschwächen, um den Exportsektor zu stärken.

Jeder vierte Deutsche fühlt sich finanziell gefährdet

Nur eine von zehn Personen in Deutschland fühlt sich finanziell ausreichend abgesichert. Dabei werden die aktuelle Wirtschaftslage, die Arbeitslosigkeit und die künftige finanzielle Entwicklung in die Einschätzung mit einbezogen.

Frankreich löst Griechenland als Sorgenkind bei Neuverschuldung ab

In den kommenden zwei Jahren wird die Neuverschuldung Frankreichs deutlich größer ausfallen als im Krisenland Griechenland. Die versuchte Einflussnahme auf die Geldpolitik der EZB sind Ausdruck für die Hilflosigkeit der französischen Regierung. Die Steuersenkungen haben nur einen geringen Effekt auf die Konjunktur. Die Wirtschaft steht so gut wie still.

Deutscher Autoabsatz schrumpft im April

Rückschlag am deutschen Automarkt. Die Zahl der Neuzulassung schrumpfte im April um 4 Prozent, während sie im Nachbarland Frankreich derzeit steigt. Für Premiumhersteller Audi sinkt die Gewinnmarge, trotz Umsatzsteigerung.

Euro zu stark: Frankreich fordert EZB zum Handeln auf

Frankreich macht sich Sorgen um den hohen Kurs des Euro. Die starke Währung verteuert die Warenausfuhren und kann Deflationstendenzen verstärken. Ministerpräsident Valls fordert die EZB zum Handeln auf. Die Inflationsquote für den Euro-Raum lag zwischenzeitlich bei 0,5 Prozent. In Deutschland sind die Preise im April hingegen wieder stärker gestiegen (1,3 %).

Offerte vorgelegt: Siemens will bei Alstom einsteigen

Vorstand und Aufsichtsrat von Siemens beschließen eine Offerte für ein Investment beim französischen Konkurrenten Alstom. Die Alstom-Führungsspitze berät am Abend über die Angebote von Siemens und General Electric. Bei einem Zusammenschluss der Unternehmen könnte es allerdings Probleme mit den Kartellbehörden geben.

Peugeot will mit Kapitalerhöhung Krise überwinden

Peugeot sammelt Milliarden aus der Kapitalerhöhung für die Sanierung des Konzerns ein. Damit ist der Weg für den Einstieg des chinesischen Partners Dongfeng frei. Die Gründerfamilie gibt das Steuer aus der Hand, zusammen mit Dongfeng und dem französischen Staat halten die drei Akteure gleich große Anteile von 14,1 Prozent.

Franzosen kaufen weniger ein

Die Konsumenten in Frankreich schätzen ihre finanzielle Situation schlecht ein. Ihre Kauflaune trübt sich daher ein. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen fiel so kräftig wie zuletzt vor 20 Jahren.

Französische Regierung bittet Siemens um Angebot für Alstom

Die französische Regierung hat Siemens um eine Angebot für den angeschlagenen Technologiekonzern Alstom gebeten. Die Münchener könnten einen Teil ihres Zuggeschäftes plus Barzahlung an Alstom geben und dafür das Turbinengeschäft erhalten.

Stimmung von Frankreichs Mittelstand verschlechtert sich

Frankreichs Unternehmen blicken auch nach der Amtseinführung des neuen Ministerpräsidenten Manuel Valls nicht optimistischer in die Zukunft. Der Geschäftsklima-Index sinkt. Zudem gerät das Defizit-Ziel der französischen Regierung für die nächsten Jahre in Gefahr.

Hollande: Chancen auf Wiederwahl gering

Frankreichs Präsident Francois Hollande knüpft sein politisches Schicksal an eine Wende auf dem Arbeitsmarkt. Sollte es bei den Arbeitslosenzahlen bis 2017 keine Wende geben, werde er keine Chance auf einen Wahlsieg haben.

Studie: Personal-Entwicklung fördert Fachkräfte im Mittelstand

Zwei Drittel der deutschen Firmen verzichten auf interne Förderprogramme, die ihren Mitarbeitern zum beruflichen Aufstieg verhelfen. Dabei macht eine gezielte Qualifizierung die Suche nach Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt überflüssig.

Novartis und Roche: Auch Frankreich vermutet Preisabsprachen

Roche und Novartis geraten wegen möglicher Preisabsprachen stärker unter Druck. Auch französische Behörden leiten Ermittlungen ein, nachdem Italien bereits Strafen verhängt hatte. Zudem muss Roche Vorwürfe aus dem Weg räumen, dass ein Grippe-Medikament von Roche keine Wirkung habe.

Hunderte Unternehmen müssen auf Ökostrom-Rabatte verzichten

Klimaschutz und Arbeitsplätze sind die Zukunft in Europa. Die mittelständische Industrie müsse entlastet werden, um beides zu erreichen, so die Kanzlerin. Das Verfahren der EU gegen die Industrie-Rabatte in Deutschland geht jedoch weiter. Sollten sich die Unternehmen nicht an die neuen Regeln halten, will EU-Kommissar Almunia nicht vor Strafzahlungen zurückschrecken. Der neue Entwurf führt zudem dazu, dass es für etwa 500 Unternehmen keine Rabatte mehr geben wird.

Frankreich: Geringes Wachstum erschwert Einhaltung der Defizit-Ziele

Frankreichs Finanzminister Sapin bekräftigte bei einem Berlin-Besuch seinen Willen zu wirtschaftlichen Reformen. Allerdings brauche Frankreich mehr Wachstum, um sein Haushaltsdefizit zu reduzieren. Die französische Notenbank rechnet für das erste Quartal nur mit einem Wachstum von 0,2 Prozent.

Megafusion im Mobilfunk-Markt: Numericable kauft SFR

Der Kabel-Konzern Numericable kauft den zweitgrößten französischen Mobilfunker SFR und kann nun Festnetz, Internet und Mobilfunk aus einer Hand anbieten. Die SFR-Mutter Vivendi erhält 13,5 Milliarden Euro plus Beteiligung an dem neuen Konzern. Der SFR-Rivale Bouygues hat das Nachsehen, trotz höherer Bargeld-Offerte.

Bundesregierung: Frankreich muss Stabilitäts-Pakt einhalten

Die Forderung Frankreichs nach mehr Zeit für die Tilgung der Staatsschulden löst seitens der Bundesregierung und der EU Schelte aus. Frankreich müsse sich seiner Verantwortung und Vorbildfunktion bewusst sein. Eine Sonderbehandlung sei nicht zu erwarten. Frankreichs Präsident Hollande wollte zuletzt mit Steuergeschenken und -Entlastungen auf Staatskosten die Gunst der Wähler zurückgewinnen und die Wirtschaft stärken.