Alle Artikel zu:

Frankreich

Frankreich: Gewerkschaften entrüstet über Reform-Vorschläge der Arbeitgeber

In Frankreich stehen die Zeichen auf Sturm: Die Gewerkschaften haben einen Reformvorschlag der Arbeitgeber empört zurückgewiesen: Weniger Feiertage, Aufweichen des Mindestlohns, Streichung von zwei Feiertagen - die Gewerkschaften sprechen von einem „Witz“. Die Arbeitgeber rudern zurück.

Ende der Isolation: Obama holt Russland in die Anti-Terror-Koalition

Die internationale Konferenz gegen den IS-Terror in Paris brachte Russland zurück an den Tisch mit den westlichen Staaten: Entgegen seiner Ankündigung, Russland in der internationalen Staatengemeinschaft isolieren zu wollen, hatte US-Präsident Barack Obama die Russen zu der neuen Allianz eingeladen. Russland ist im Nahen Osten ein wichtiger Player, auf den die Amerikaner offenkundig nicht verzichten können.

USA suchen Verbündete gegen IS: Neues Hinrichtungs-Video setzt London unter Druck

Die IS-Terroristen im Irak haben angeblich erneut eine Geisel hingerichtet, diesmal einen britischen Entwicklungshelfer. Durch das Video, dessen Echtheit von keiner unabhängigen Organisation bisher bestätigt wurde, könnte der Streit in der britischen Regierung zugunsten der Falken entschieden werden: Der Druck auf David Cameron, sich an einem neuen Irak-Krieg der Amerikaner zu beteiligen, steigt.

EZB-Plan: Steuerzahler müssen neues Risiko von 500 Milliarden Euro schultern

EZB-Chef Mario Draghi will das geplante ABS-Programm im großen Stil durchziehen - gegen den Willen der Deutschen Bundesbank. Die europäischen Steuerzahler müssen das Risiko von 500 Milliarden Euro von den Banken übernehmen. Möglicherweise spielt der ESM eine Schlüsselrolle, um das Risiko der EZB zu begrenzen. Draghi will auf diese Weise den großen Knall in der Euro-Zone verhindern.

Frankreich wird EU-Defizitvorgabe bis 2017 verfehlen

Die französische Regierung sprengt mit 4,4 Prozent des BIP erneut die Schuldengrenze der EU. Die hohe Arbeitslosigkeit und der Niedergang der Industrie verheißen für nächstes Jahr ähnlich hohe Schulden. Doch Frankreich hat gute Chancen, erneut mehr Zeit zu erhalten. Der frühere Finanzminister Pierre Moscovici ist im Gespräch für den Posten des Wirtschafts- und Währungskommissars der EU.

Hollande droht Rückhalt der eigenen Partei zu verlieren

Frankreichs Präsident Francois Hollande droht bei dem Vertrauensvotum in einer Woche eine Niederlage durch Abweichler in der eigenen Partei. Einige Abgeordnete drohen dem Regierungschef mit der Enthaltung. Das würde Hollandes Mehrheit ernsthaft gefährden und könnte sogar Neuwahlen möglich machen.

Attentäter von Brüssel gesteht Pläne für großen Terror-Anschlag in Paris

Der Attentäter auf das Jüdische Museum in Brüssel gehörte dem Terror-Netzwerk IS an. Der Mann gestand, dass die Gruppe der IS einen spektakulären Anschlag in Paris für den französischen Nationalfeiertag geplant hatte. Angeblich stehen hunderte islamistische Veteranen für Anschläge in Europa bereit.

Putins größte Sorge: Russische Armee ist nur bedingt abwehrbereit

Die russische Armee ist bei weitem nicht so schlagkräftig, wie es angesichts der scharfen Töne aus der Nato erscheint. Die Moral der Truppe ist schlecht. Der Generalstab verlangt von Putin eine Reform und kritisiert ganz offen die Missstände. Doch Putin und Obama stecken in demselben Dilemma: Einen klassischen konventionellen Krieg können sich weder Ost noch West leisten. Daher befindet sich die Welt in einem schleichenden Prozess hin zu einem globalen Bürgerkrieg. Die Folgen sind vor allem für die Zivilgesellschaft verheerend.

Ein verheerender Befund: Die nackten Zahlen über Frankreich

Die wirtschaftlichen Daten Frankreichs sind verheerend. Es ist gut möglich, dass selbst die abenteuerlichen Rettungsmaßnahmen zu spät kommen. Der französische Staat sei bankrott, sagt Hollandes Weggefährte Michel Sapin. Die Regierung hat nicht die leiseste Ahnung, wie der Crash verhindert werden könne.

Ukraine meldet: Kiew erhält Waffen von fünf Nato-Staaten

Die französische und italienische Regierungen versuchen offenbar, ihre lahmende Wirtschaft durch Waffenlieferungen in die Ukraine zu stützen. Das meldet zumindest die Ukraine. Auch Polen ist mit von der Partie. Bezahlt werden können die Waffen eigentlich nur von den europäischen Steuergeldern, die die Ukraine als sogenannte "Hilfszahlungen" bekommt. Weil die Ukraine pleite ist, sind die Kredite von IWF und EU nichts anderes als eine Exportförderung für die Rüstungsindustrie mit Steuergeldern.

Saxo-Bank: Frankreich braucht eine Revolution

Das Land braucht ein neues politisches System, eine neue Steuerregelung, einen weniger aufgeblähten Staatssektor und weniger Subventionen, fordert der Chef-Ökomom der Saxo-Bank. Präsident Hollande sei unfähig, diese Probleme anzugehen. Doch nur mit einer Revolution innerhalb des Systems ließe sich die „Verrottung Frankreichs“ stoppen.

Österreich: Neuer Finanzminister Schelling hält an EU-Sparkurs fest

Österreich hat die Länder der EU dazu aufgefordert, den Sparkurs der EU nicht den Rücken zu kehren. Der neue Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) sagte, die Defizintgrenzen müssten eingehalten werden. Schelling stellt sich damit offen gegen Länder wie Frankreich und Italien, die den Sparkurs der EU aufweichen wollen.

Ex-Frau: Hollande ist ein eitler Politiker, der die Armen verachtet

Die Ex-Freundin des französischen Präsidenten hat ein Buch veröffentlicht, in dem sie Details aus ihrer Beziehung zu Hollande enthüllt. Die Journalistin Valerie Trieweiler porträtiert Hollande darin als eitlen Politiker, der „die Armen nicht mag“. Für das Image des ohnehin unpopulären Präsidenten kommt das Buch zur Unzeit. Jetzt hat auch noch sein Premier Valls angekündigt, in zwei Wochen die Vertrauensfrage zu stellen.

Später Heldenmut: Hollande verzögert Kriegsschiff für Putin

François Hollande zeigt Mut, weil die Gefahr vorüber scheint: Frankreich will die Lieferung eines Kriegssschiffs an Russland verzögern. Weil die Ukraine einen Waffenstillstand verkündet hat, rechnen die Franzosen damit, dass sie den Deal trotzdem bald durchziehen können.

Deutscher Mittelstand lässt Konkurrenz aus anderen Ländern hinter sich

In Deutschland steigern kleine und mittelständische Unternehmen Umsatz, Gewinn, Zahl der Neukunden und Aufträge stärker als in anderen Ländern. Die deutschen Mittelständler sind dabei auch ohne die Entwicklung neuer Produkte erfolgreich. Befragt wurden Unternehmen in Großbritannien, USA, den Niederlanden, Frankreich und Spanien.

Hohe Beschäftigung beschert Staat Überschuss von 16 Milliarden Euro

Einnahmen aus Lohnsteuer und Sozialversicherungen bescheren dem Bunde einen Überschuss von über 16 Milliarden Euro. Doch Experten warnen: das schwache Wirtschaftswachstum werde sich im zweiten Halbjahr negativ auf den Staatshaushalt auswirken.

Frankreich: Neuer Wirtschafts-Minister auf Konfrontation mit Gewerkschaften

Der neue französische Wirtschaftsminister Macron hat vorgeschlagen, die 35-Stunden Woche für einzelne Firmen und ganze Sektoren abzuschaffen. Die französischen Gewerkschaften reagierten empört. Die seit dem Jahr 2000 geltende Arbeitszeit-Regelung gilt in dem Land als große soziale Errungenschaft.

Merkel nervös: Arbeitslosigkeit in Frankreich erneut gestiegen

Die Regierung in Paris bekommt die Arbeitslosigkeit nicht in den Griff: Im Juli waren mehr Franzosen denn je ohne Arbeit. Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert rasche Strukturmaßnahmen in Frankreich. Doch die regierenden Sozialisten fürchten, vom Front National in die Bedeutungslosigkeit gestoßen zu werden.

Frankreichs Ministerpräsident Valls will Sparkurs verlassen

Manuell Valls will das Haushaltsdefizit Frankreichs an die Konjunktur anpassen. Das bedeutet eine de facto Abkehr vom Sparkurs der EU. Der französische Ministerpräsident kann von der EU nach der Regierungsumbildung jedoch auf mehr Kulanz beim Defizitabbau hoffen. Arbeitsmarktreformen hätten Priorität vor dem Schuldenabbau.

Krise in Frankreich: Regierung in Paris tritt zurück

Die französische Regierung ist am Montag zurückgetreten. Präsident François Hollande beauftragte Premierminister Manuel Valls damit, ein neues Kabinett zu bilden. Die Regierung konnte bisher keine Lösungsansätze zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit vorlegen. Die Sanierung der Staatsfinanzen kommt ebenfalls nicht voran.