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Frankreich

Drama in Paris: Der Zerfall der EU beginnt in Frankreich

Die französische Regierung ist nur wenige Monate nach dem Sieg von Marine Le Pen bei der EU-Wahl zerbrochen. Möglicherweise kommt nun eine Regierung des Nationalen Notstands, um zu retten, was nicht mehr zu retten ist: Die EU soll sich, wenn es nach Paris geht, in neue Schulden stürzen. Doch selbst das wird am Ende nicht reichen.

Französischer Minister fordert „Widerstand“ gegen deutsche Sparpolitik

Frankreichs Wirtschaftsminister Montebourg hat zu "Widerstand" gegen die von Deutschland forcierte Sparpolitik in Europa aufgerufen. Auf einem Sozialisten-Treffen forderte Montebourg einen raschen Kurswechsel der europäischen Regierungen. Frankreich habe "nicht die Absicht, sich nach den maßlosen Obsessionen von Deutschlands Konservativen zu richten".

Handelskrieg schwächt die wichtigsten Branchen der deutschen Wirtschaft

Die Gewinnwarnungen deutscher Unternehmen infolge der Sanktions-Spirale nehmen zu. Firmen zahlreicher großer Branchen klagen über Absatzeinbrüche. Die Auswirkungen werden vor allem in der zweiten Jahreshälfte zu spüren sein.

Frankreich fordert EU-Investitionsprogramm gegen Konjunkturflaute

Frankreich hat ein Investitionsprogramm der EU gefordert, um die maue Konjunktur anzukurbeln. Deutschland hat sich wiederholt gegen die Forderungen aus Paris ausgesprochen. Doch der kommende EU-Kommissionspräsident Juncker plant dagegen für die nächsten drei Jahre ein 300 Milliarden Euro schweres europäisches Programm.

Wachstum Großbritanniens übertrifft Vorkrisenniveau

Die britische Wirtschaft legt um 0,8 Prozent kräftig zu und ist damit sogar stärker als zu Beginn der Finanzkrise 2008. Die Baukonjunktur entwickelte sich besser als erwartet. Neue Daten des nationalen Statistikamtes sollen zudem belegen, dass die Wirtschaft in der Finanzkrise in Großbritannien kaum eingebrochen sei.

Schweizer Käse-Exporteure profitieren von Russland-Sanktionen

Käseproduzenten aus der Schweiz werden Ländern wie Deutschland, Frankreich und Italien das Käsegeschäft an Russland wegschnappen. Die Unternehmen arbeiten bereits mit Hochdruck daran, die gesteigerte Nachfrage auch bedienen zu können. Der Export von Fleisch nach Russland nimmt ebenfalls zu.

EU beschließt wegen Sanktionen Geldspritzen für Pfirsichbauern

Pfirsich- und Nektarinenbauern in Frankreich, Italien, Griechenland und Spanien erhalten Finanzhilfen von der EU. Das russische Importverbot von Agrarprodukten trifft die Obstbauern hart. Je länger die Wirtschaftssanktionen anhalten, desto mehr muss der europäische Steuerzahler die betroffenen Bereiche stützen.

Ostdeutsche Wirtschaft reagiert robust auf Ukraine-Konflikt

Die Wirtschaft der neuen Bundesländer wird nur in begrenztem Ausmaß von der Ukraine-Krise getroffen. Nur 3,5 Prozent der ostdeutschen Exporte gehen nach Russland. Die schwache Entwicklung in Frankreich und Italien ist für den Osten Deutschlands viel besorgniserregender.

Bei Personalvermittlung Adecco steigen die Einnahmen in Europa

Das Geschäft mit der Vermittlung von Arbeitskräften in Industrieunternehmen treibt den Gewinn von Addecco an. Im Hauptmarkt Frankreich stagniert der Umsatz. Das Ergebnis wird aber vom Geschäft in Ländern wie Spanien und Italien aufgefangen.

Peugeot und Renault können Sparzwang nicht entkommen

Der Netto-Verlust von Peugeot sinkt zwar deutlich, beträgt aber immer noch 114 Millionen Euro. Auch bei Renault geht es nur langsam aufwärts. Die Lager quellen vor lauter alter Modelle über. Das wirkt sich negativ auf den Cash-Flow aus. Michelin konnte hingegen einen Gewinnzuwachs erwirtschaften.

Russland-Sanktionen zwingen Frankreich zu neuer Energiepolitik

Die Sanktionen gegen Russland treffen den französischen Ölkonzern Total. Die Kooperation mit dem russischen Gasförderer Novatek steht auf dem Spiel. Die französische Regierung ist zu einem Umdenken gezwungen: Erneuerbare Energien stehen auf einmal hoch im Kurs und werden mit 10 Milliarden Euro gefördert, um die Abhängigkeit von russischen Ressourcen zu begrenzen.

Energie-Effizienz: EU will unabhängiger von russischem Gas werden

Die EU schlägt ein Energieeffizienz-Ziel von 30 Prozent bis 2030 vor. Als Referenzwert gilt das Jahr 1990. Deutschland und Frankreich hatten die Zielmarke gefordert. Die ambitionierten Ziele gelten als notwendig, um unabhängiger von russischem Gas zu werden. Über ein Drittel des Gas- und Ölbedarfs der EU kommt aus Russland.

Merkel: EU muss schnell Sanktionen gegen Russland verhängen

Russland zeige kein Interesse an der Aufklärung des Flugzeugabsturzes MH17. Kanzlerin Merkel fordert daher rasche Sanktionen gegen russische Firmen. Dadurch will sie Personen im direkten Umfeld von Russlands Präsident Vladimir Putin treffen. Der Konflikt spitzt sich zu.

Rüstungsindustrie drängt auf klare Richtlinien für den Export

Im Wirtschaftsministerium stauen sich über 2.000 Exportanträge für Rüstungsgüter. Deutsche Unternehmen warten auf Genehmigung und haben das Nachsehen: Einige verlieren Aufträge an Konkurrenten, andere müssen Strafen zahlen. Zudem sind Deutschlands Verbündete ohne die Lieferungen deutscher Rüstungsunternehmen nur bedingt verteidigungsfähig. Bei Wirtschaftsminister Gabriel hat die Zurückhaltung bei der Genehmigung von Waffen-Deals vielleicht auch wahltaktische Gründe.

„Denkt positiv“: Hollande verspricht Steuerentlastung für Mittelschicht

In der nächsten Episode von Hollandes Steuer- und Wirtschaftspolitik verspricht der Präsident Steuerentlastungen für mittlere Einkommen in Frankreich. Doch der Staat muss sparen. Die Vergünstigungen passen mit den Etatkürzungen nicht zusammen. Hollande fordert er die Franzosen dazu auf, sich nicht ständig zu beschweren und positiver zu denken. Er selbst droht bei der geplanten Arbeitsmarktreform am Widerstand der Gewerkschaften zu scheitern.

Großbritannien will mehr Einfluss bei Firmen-Übernahmen

Die Briten wollen mehr Mitsprache bei Auslandsübernahmen. Wirtschaftsminister Vince Cable Minister kündigt ein neues Gesetz an. Ausländische Firmen sollen zu verbindlichen Zusagen einer Übernahme verpflichtet werden. Anstoß für das Vorhaben war der Übernahme-Poker um den französischen Industriebetrieb Alstom.

Wegen Verbot von Gratis-Paketen: Amazon nimmt 1 Cent Porto

Amazon hat einen Weg gefunden, das neue französische Verbot von Gratis-Lieferungen zu umgehen. Der Online-Händler berechnet seinen Kunden eine Liefergebühr von 0,01 Euro. Dies ist eine peinliche Niederlage für Kulturministerin Filipetti, die den niedrigen Preisen bei Amazon den Kampf angesagt hatte.

Schäuble ist gegen französischen Währungs-Kommissar

Finanzminister Wolfgang Schäuble ist dagegen, dass ein Franzose EU-Währungskommissar wird. Denn wegen seiner übermäßigen Defizite drohen Frankreich derzeit verschärfte Sanktionen der EU. Für einen französischen Währungskommissar wäre dies ein Interessenkonflikt.

Ukraine-Konflikt: Deutschland verhandelt allein mit Konfliktparteien

Die Rolle Deutschlands bei der Vermittlung im Ukraine-Konflikt wird zunehmend wichtiger. Die diplomatischen Beziehungen Russlands zur EU liegen auf Eis. Die USA haben kein zwingendes Interesse an der Lösung des Konflikts. Indes nimmt die Intensität der Gewalt in der Region zu

Übernahmen in Frankreich trotz staatlicher Intervention möglich

Die Übernahme des französischen Industriebetriebs Alstom durch General Electric kam nicht zufällig zustande. GE legte das bessere Angebot vor und reagierte auf die Forderungen der französischen Regierung.