Alle Artikel zu:

G20

Stahl-Überkapazitäten bleiben trotz Fortschritten Streitthema

Zu konkreten Verabredungen reichte der „Stahlgipfel“ nicht.

China bietet Deutschland intensivere Zusammenarbeit an

China hat Deutschland eine engere Zusammenarbeit angeboten und die Bundesregierung zur Übernahme von weltweiter Verantwortung für Frieden, Stabilität und Wohlstand aufgerufen.

G20-Wirtschaftsführer fordern Internetzugang für alle

Deutschland muss in Sachen Digitalisierung deutlich aufholen. Grundvoraussetzung dafür ist jedoch eine überall zugängliche Versorgung mit schnellem Internet.

Schäuble: G20 braucht mehr gemeinsame Steuer-Regeln

Die Finanzminister der G20-Staaten dringen auf strengere Steuerregeln für multinationale Konzerne. Gerade in Hinblick auf den Skandal um Steueroasen sei es unerlässlich, die Regeln internationaler Besteuerung der heutigen Zeit anzupassen.

Chinas Börsen schließen tief im Minus

Chinas Börsen haben den Handel am Donnerstag tief im Minus beendet. Der Composite Index in Shanghai verlor 6,41 Prozent auf 2741 Punkte. Der Component Index in Shenzhen fiel um über sieben Prozent auf 9551 Punkte. Analysten machten für den Kurseinbruch den weiterhin fallenden Ölpreis sowie Gewinnmitnahmen chinesischer Anleger verantwortlich.

G-20-Staaten bekennen sich vor Klimakonferenz zu zwei-Grad-Ziel

Kurz vor der Klimakonferenz haben sich die G20-Staaten darauf geeinigt, doch das Zwei-Grad-Ziel einhalten zu wollen. Bisher sind die nationalen Zielsetzungen nicht ausreichend gewesen, um dieses Ziel zu erreichen. Sollte es tatsächlich dazu kommen, müssen viele Staaten erneut ihre Zielvorgaben überarbeiten. Zudem teilte Angela Merkel mit, dass die Klimakonferenz 2017 in Deutschland stattfinden werde.

G20 will Wachstumsungleichgewichte angehen

Die G20-Staaten haben sich in Antalya nicht nur mit dem Thema Terror auseinandergesetzt. Sie wollen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln auch für eine gleichmäßigere Wachstumsentwicklung in der Welt sorgen und unerwarteten Abschwächungen entgegenwirken. Das geht aus ihrer gemeinsamen Abschlusserklärung hervor.

G20 will islamische Finanzierungsmodelle erschließen

Die G20-Länder wollen islamischen Finanzierungsmodellen eine größere Rolle bei weltweiten Investitionen, vor allem in die Infrastruktur, geben. Internationale Finanzinstitutionen sollten sich daher verstärkt damit beschäftigen, diese Modelle besser in die weltweite Finanzierungsstruktur zu integrieren. Islamische Finanzierungsmodelle verlangen in der Regel für Kreditgeschäfte den Bezug auf konkrete Güter und Vermögensteile wie etwa Landbesitz oder Immobilien.

Chinas Industrieproduktion auf tiefstem Wert seit sechs Jahren

Kaum ging es an den Börsen wieder etwas aufwärts kommen die nächsten ungemütlichen Wirtschaftsdaten aus China. So ist die Industrieproduktion im August den sechsten Monat in Folge zurückgegangen und auch der Dienstleistungssektor verlor an Schwung

OECD: Nur Reformen können Wachstum der Weltwirtschaft sichern

Die OECD hat in einer Studie die Staaten dazu aufgerufen, intensivere Reformen anzugehen. Sonst werde die Weltwirtschaft in den nächsten Jahren eine anhaltende Stagnation durchmachen. Deutschland müsse Bildung für alle zugänglich machen.

Deutschland entgeht durch Steuerdumping 150 Milliarden Euro pro Jahr

Der Steuersenkungswettbewerb in der EU kostet den Mitgliedstaaten im Jahr 1,5 Billionen Euro, so Wirtschaftsminister Gabriel. Deutschland müsse auf 150 Milliarden verzichten. Multinationale Konzerne sollten, genau wie der Mittelstand auch, ihren Teil zur Steuergerechtigkeit beitragen.

Schäuble plant Lizenzschranke für internationale Unternehmen

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble bereitet eine Lizenzschranke gegen Steuervermeidung mittels Lizenzzahlungen ins Ausland vor. Die Maßnahme soll ein Steuerschlupfloch für internationale Konzerne schließen. Eine solche Schranke könne dem Finanzamt jährlich eine Milliarde Euro einbringen.

Schweiz will Firmen mit Steuergeschenken für Patente anlocken

Die Schweiz erwägt Steuervergünstigungen für Patente. Dadurch soll der Standort auch nach dem Fall des Bankgeheimnisses und der Schließung von Steuerschlupflöchern für Unternehmen attraktiv bleiben. Auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern sollen Patente bald mit steuerlichen Anreizen gefördert werden.

G20-Staaten wollen dem Wachstum neue Impulse geben

Beim G20-Treffen in Australien wollen die führenden Industrienationen die lahmende Weltwirtschaft ankurbeln. Das Ziel sei, zwei Prozent Wachstum in fünf Jahren. Dafür sollen auch Steuerflucht und Gewinnverlagerungen stärker bekämpft werden

Schäuble hält Steuervorteile für innovative Firmen für möglich

Innovative Firmen in Deutschland könnten bald steuerlich entlastet werden. Wer ein Patent anmeldet, dem winken Steuervorteile, so die Idee. Eine einheitliche Steuerregelung auf G20-Ebene ist Voraussetzung für die Änderung des deutschen Steuerrechts. Damit soll verhindert werden, dass Firmen ihren Sitz in ein Land mit niedrigeren Steuern verlegen.

USA: Schwellenländer sollen ihre Finanzen selbst in den Griff kriegen

Die Schwellenländer seien selbst für Probleme verantwortlich und müssen Strukturreformen umsetzen, fordern die Industriestaaten. Allen voran die USA – die selbst ihre Schulden nicht in den Griff kriegen – fordern die Schwellenländern dazu auf, für „finanzpolitischer Ordnung“ sorgen.

Konjunktur: 2013 war schlechtestes Exportjahr seit der Finanzkrise

Seit 2009 waren die Zahlen der deutschen Exportunternehmen nicht mehr so schlecht. Die Produktion wurde heruntergefahren, die Aufträge fehlen. Die Nachfrage aus den Krisenländern der EU ist noch immer schwach.

EU plant Reisebeschränkungen für Sport-Besucher und Partygänger

Die Bundesregierung wünscht sich eine allgemeine, EU-weite Definition von „reisenden Gewalttätern“. Diese Personen können mit Reisesperren belegt werden. Betroffen sind Sportfans, Partybesucher und Demonstranten.

G20: Mehr Schulden für mehr Wachstum

Die Weltwirtschaft ist „zu schwach“. Die Finanzminister der G-20 vereinbarten daher mehr Wachstumsimpulse und mehr Schulden. Damit positionieren sich die größten Volkswirtschaften gegen die deutsche Spardoktrin. Finanzminister Schäuble hat das Nachsehen. Das Gelddrucken geht weiter.

Wider die Realität: G20 leugnen Währungskrieg

Beim Treffen der G20 in Moskau erteilten die Staatschefs einem globalen Währungskrieg offiziell eine Abfuhr. Tatsächlich ist dieser Krieg schon längt im Gang. Die Staaten können ihnen gar nicht mehr gemeinsam stoppen, weil den Staaten das Wasser bis zum Hals steht. Bester Beleg: Japan wurde auf dem Gipfel nicht wegen seiner aggressiven Geldpolitik gerügt.