Alle Artikel zu:

Gemeinden

Unternehmen bescheren Staat Finanzüberschuss

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt stieg im zweiten Quartal um 0,4 Prozent zum Vorquartal. Das und die Erlöse aus der Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen bescherten Bund, Ländern und Gemeinden einen Überschuss von mehr als 21 Milliarden Euro.

IHK: Kommunen stopfen Löcher mit Gewerbesteuern

Bei den Hebesätzen für Gewerbesteuern kam es in diesem Jahr der DIHK zufolge zu einem Rekordanstieg. Fast jede sechste Gemeinde hat den Hebesatz um mindestens zehn Prozentpunkte angehoben. Die Städte in Thüringen sind dabei Spitzenreiter gewesen.

US-Investor will in deutsches Glasfaser-Netz einsteigen

Zusammen mit dem niederländischen Reggeborgh will der US-Finanzinvestor KKR in ländlichen Regionen Deutschlands die Glasfasernetze ausbauen. Dazu wird KKR zum Mehrheitseigner der Deutschen Glasfaser gemacht.

Geldmangel und wenig Einfluss: Schweizer Gemeinden fusionieren

Die Zusammenschlüsse der Gemeinden haben in den letzten 15 Jahren noch einmal an Dynamik gewonnen. Viele Gemeinden sind zu klein, um wirklich Einfluss auf politische Entscheidungen zu haben und die Verwaltungskosten auf Dauer zu tragen. Schließen sich die Gemeinden hingegen zusammen, stärkt das ihre Position und verringert die Ausgaben.

Deutschland: Bau-Branche profitiert von steigenden öffentlichen Aufträgen

Bund, Länder und Gemeinden investieren ihre hohen Steuereinnahmen in den Wohnungsbau. Die deutsche Bauindustrie profitiert von dieser Entwicklung. „Wir machen und keine Sorgen“, sagt der Chef-Volkswirt des Verbands der Bauindustrie, Heiko Stiepelmann.

Gabriel erwägt Teilprivatisierung der Infrastruktur

Künftig sollen Privatanleger über einen „Bürgerfonds“ Straßen, Schulen und Brücken mitfinanzieren, so Sigmar Gabriel. An diesen Fonds könnten sich Versicherungen, institutionellen Anleger, aber auch Bürger beteiligen.

Wachstumstempo der Baubranche lässt nach

Der Erlös der Bauindustrie zum ersten Mal seit der Jahrtausendwende die 100 Milliarden Euro Grenze überschreiten. Die niedrigen Energiekosten und der boomende Wohnungsbau sprechen dafür. Doch die nachlassenden öffentlichen Aufträge verlangsamen das Wachstum der Branche

Beamtengehälter treiben Schulden der Kommunen in die Höhe

Das Defizit der Kommunen steigt um 1,5 Milliarden Euro. Schuld daran sind auch die hohen Tarifabschlüsse für die Beamten. Der Sparplan der Regierung führt dazu, dass sich der Bund so wenig Geld leihen muss wie zuletzt 1969.

Steuerreform entlastet Mittelstands auf Kosten der Gemeinden

Die geplante Steuerreform der österreichischen Regierung soll den Mittelstand entlasten. Doch es fehlt an einem geeigneten Finanzierungsmodell. Wenn sich die Wirtschaft weiter verschlechtert, reißen die Steuerausfälle ein großes Loch in die Kassen der Gemeinden.

Trotz schwächerer Konjunktur: Steuereinnahmen steigen

Der Konjunktur-Einbruch in Deutschland hat bisher keinen negativen Einfluss auf die Steuereinnahmen gehabt. Das Bundesfinanzministerium sprach in seinem neuen Monatsbericht von einem Zuwachs bei Bund, Ländern und Gemeinden von 4,7 Prozent auf 57,4 Milliarden Euro.

Kommunen müssen Rechnungen binnen 30 Tagen an Mittelstand zahlen

Handwerker und Lieferanten sollen schneller an ihr Geld kommen. Die Bundesregierung bestimmt eine Frist von 30 Tagen, in der Kommunen ihre Rechnungen nach Abschluss bezahlen müssen. Tun sie dies nicht, droht ihnen eine Verzugspauschale von 40 Euro.

Steuerschätzer: Es wird keine Entlastung geben

Der aktuellen Steuerschätzung zufolge gibt es für den bis 2018 gut 19 Milliarden Euro zusätzlich. Die hohe Beschäftigung spült mehr Steuern in die Staatskasse. Dennoch sieht die Regierung keinen Raum für Entlastungen. Oberstes Ziel bleibt der ausgeglichene Staatshaushalt von Finanzminister Wolfgang Schäuble.

FDP: Deutschland hat von Schuldenkrise profitiert

Der FDP-Politiker Chatzimarkakis fordert, dass Deutschland 114 Milliarden Euro in einen neuen Hilfsfonds für die Krisenländer einzahlt. Denn durch die anhaltenden Niedrig-Zinsen hätten Bund, Länder und Gemeinden sich um eben diesen Betrag bereichert.

Kommunen machen Schulden trotz steigender Einnahmen

In den ersten drei Quartalen verzeichneten die deutschen Städte und Gemeinden ein Defizit von 1,4 Milliarden Euro. Zwar legten die Einnahmen um 4,5 Prozent zu. Doch noch stärker stiegen die Ausgaben für Sozialleistungen und Personal.

Länder und Kommunen stellen immer mehr Beschäftigte ein

Die Zahl der öffentlich Beschäftigten stieg im vergangenen Jahr erneut um 14.400 Personen. Trotz Schuldenkrise haben sich Länder und Kommunen keinen Sparzwang auferlegt. Wir sind ja nicht Griechenland.

Schlecht gewirtschaftet: Deutsche Kommunen müssen sparen

Die kommunale Finanzpolitik hat versagt, die Gemeindekassen sind leer: Der Bailout der deutschen Kommunen hat längst begonnen. Nothaushalte und Sparprogramme sollen das Schlimmste verhindern. Über 100 Milliarden Euro an Investitionen wurden bereits gestrichen.