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Gemüse

Türkei exportiert anstatt der EU Lebensmittel nach Russland

Die Türkei füllt Russlands Versorgungs-Lücke bei den Lebensmitteln. In den ersten neun Monaten des aktuellen Jahres haben türkische Produzenten 53 Prozent ihres Gemüses nach Russland exportiert. Die Türkei setzt sich damit über die Vorgaben der EU hinweg. Zuvor hatte Brüssel alle Schwellenländer vor Obst- und Gemüse-Exporten nach Russland gewarnt. Doch die Türkei fühlt sich wegen der Syrien-Krise stark genug, um sich über die Vorschriften von Brüssel hinwegzusetzen.

Obst und Gemüse: Russland-Sanktionen kosten EU-Steuerzahler 180 Millionen Euro

Die russischen Gegen-Sanktionen gegen die EU haben Brüssel veranlasst, 180 Millionen Euro aus Steuergeldern an die Bauern auszuzahlen. Damit sollen deren Einbussen kompensiert werden. Damit können die Bauern zwar kurzfristig ihre Verluste wettmachen. Doch langfristig könnte Russland als Absatzmarkt wegbrechen, weil in der Zwischenzeit andere Nationen Russland als Kunden gewinnen können.

Bauern rechnen mit Verlusten durch fallende Obst- und Gemüsepreise

Die russischen Sanktionen auf europäische Agrarprodukte führen in Deutschland zu fallenden Preisen bei Kartoffeln und Äpfeln. Obst aus Polen, das nicht mehr nach Russland exportiert werden darf, landet letztlich auf dem deutschen Markt. Deutsche Landwirte müssen mit Verlusten rechnen.

Inflations-Gefahr bei Lebensmitteln: Moskau will Preis-Kontrollen einführen

Russland will die Preise für Lebensmittel staatlich kontrollieren: Um einen raschen Anstieg der Inflation zu verhindern, greift die russische Regulierung in den Markt ein. Die Überlegungen zeigen, dass der Kreml großen Unmut bei der Bevölkerung wegen der Kosten der Auseinandersetzung mit dem Westen fürchtet.

Russland will Preis-Kontrollen bei Lebensmitteln einführen

Russland möchte einen Preis-Anstieg bei Lebensmitteln unterbinden. Deshalb hat sich Landwirtschaftsminister Nikolai Fjodorow mit heimischen Branchenvertretern getroffen, um Gespräche über Preis-Kontrollen zu führen. Zuvor hatte Russland ein Importverbot für Obst, Gemüse, Fleisch und Milchprodukte aus dem Westen verhängt.

EU-Sanktionen gegen Russland zehren Wachstum von Polen auf

Polen sorgt sich um sein Wirtschaftswachstum. Die Sanktionen der EU gegen Russland werden Polens Exporte in die Region weiter einbrechen lassen. Russland hat bereits ein Einfuhrboykott für Obst und Gemüse aus Polen verhängt. Waren aus Moldawien werden mit Importzöllen belegt.

Inflation fällt auf tiefsten Stand seit 2010

Die Preise in Deutschland fallen weiter. Im Juli liegt die Teuerungsrate bei 0,8 Prozent. Das ist der tiefste Stand seit der Finanzkrise im Jahr 2010. Gemüse und Sprit werden billiger. Auf die Nettokaltmieten wirkt sich der Trend jedoch nicht aus.

Preise fallen: Inflation liegt in Deutschland bei 0,9 Prozent

Die Inflationsrate in Deutschland fällt auf ein 4-Jahres-Tief. Die Teuerungsrate lag im Mai nur noch bei 0,9 Prozent. Im April waren es noch 1,3 Prozent. Lebensmittel dämpfen zum ersten Mal seit drei Jahren die Inflation. Der Trend ist jedoch nicht nachhaltig. Experten erwarten schon bald einen deutlichen Anstieg der Preise.

Sekt billig, Grundnahrungsmittel deutlich teurer

Nach Angaben des statischen Landesamts von NRW sind vor allem viele Grundnahrungsmittel massiv im Preis gestiegen. Luxus-Artikel hingegen sind nur wenig teurer geworden. Die Schere zeigt, dass der Bürger den Preis für die Krise zahlt, während diejenigen, die es sich leisten können, von der Krise wenig merken.

Großbank zweifelt an offiziellen Inflations-Zahlen

Der starke Anstieg der Lebensmittelpreise führt dazu, dass die Verbraucher die Inflation viel deutlicher zu spüren bekommen. Die Großbank UniCredit spricht von der „gefühlten Inflation“, die bei knapp drei Prozent liegt – viel höher, als die offiziellen Angaben des Statistischen Bundesamtes.

Politik fördert unnötige Importe von Lebensmitteln

Die Nachfrage nach biologisch erzeugten Lebensmitteln steigt rasant. Der Zuwachs an ökologisch bewirtschafteten Flächen hinkt hinterher. Deutschland muss deshalb immer mehr Bio-Produkte importieren.

Saatgut-Verordnung der EU bedroht Artenvielfalt

Die EU-Kommission rudert bei der geplanten Regulierung von Saatgut zurück - ohne jedoch in der Sache Klarheit zu schaffen. Umweltorganisationen sind aufgebracht und wollen den Protest verschärfen.

Italien-Streik: Deutsche Gemüse-Großhändler betroffen

Das Chaos der andauernden LKW-Blockaden in Italien beeinflusst nun auch deutsche Gemüse-Großhändler. Viele italienische Importe blieben komplett aus. Die deutschen Händler helfen einander mit Umverteilungen, auch Ware aus Holland wurde geordert. REWE sagt, man könne den Markt vollständig versorgen.

Ehec: Russland hebt Einfuhrverbot für Gemüse auf

Europäische Gemüsebauern können wieder ungehindert nach Russland exportieren. Im Zuge der Ehec-Epidemie hatte Moskau ein Importverbot für Gemüse aus der EU verhängt. Das ist jetzt aufgehoben.

EU lockert Kontrollen von Paprika und Tomaten aus der Türkei

Türkisches Gemüse wurde in der Vergangenheit verschärft auf Belastung durch Pestizide kontrolliert. Nun geben die bulgarischen Behörden teilweise Entwarnung: Es gibt offenbar wenig Grund zur Beanstandung.

Ehec: Entwarnung für Gurken, Tomaten und Salat

Bei der Pressekonferenz von BfR, Robert-Koch-Institut und dem Bundesministerium für Verbraucherschutz werden alle Warnungen aufgehoben, außer für Sprossen. Sie sind weiterhin die Hauptverdächtigen, die Ermittlungen laufen weiter.

Ehec: Bis zu 90 Prozent Ausfälle bei Gemüse in NRW

Bei den betroffenen Gemüsesorten – Tomaten, Gurken und Salat – gehen die Erzeugerorganisationen in NRW von einem 80 bis 90 prozentigen Rückgang der Verkäufe aus. Die Gemüseerzeuger hoffen in der Ehec-Krise auf EU-Hilfe.

Ehec: Mehr als 80 Prozent des Gemüses in Baden-Württemberg ist unverkäuflich

Die Obst- und Gemüseerzeuger in Baden-Württemberg leiden derzeit massiv unter den Verkaufsrückgängen in Folge der Ehec-Epidemie. Von den zuständigen Behörden fordert er eine bessere Kommunikation mit den Erzeugerverbänden.

Ehec: Möglicherweise auch Lieferungen nach NRW

Noch konnte die Quelle des Ehec-Erregers nicht gefunden werden. Hauptverdächtig sind derzeit Sprossen aus einem Betrieb in Niedersachsen, der auch nach NRW lieferte.