Alle Artikel zu:

Geringverdiener

Unions-Mittelständler fordern große Steuerreform

Die Union CDU/CSU will im kommenden Wahlkampf den Mittelstand unterstützen. Besonders Geringverdiener müssten entlastet werden, damit sich Mehrarbeit auch wieder lohne.

Abschaffung der kalten Progression kostet Staat 3,8 Milliarden Euro pro Jahr

Dem Fiskus entgingen nach der Abschaffung der kalten Progression knapp vier Milliarden Euro jährlich. Die Regierung müsste neue Schulden aufnehmen, wenn sie keine Ersatzsteuer für diesen Fehlbetrag erheben will. Dann müsste Wolfgang Schäuble sich von seinem Ziel eines ausgeglichenen Haushalts verabschieden.

EU fordert von Deutschland eine Steuerreform

Die EU-Kommission fordert von Deutschland eine Reihe von Änderungen in der Finanzpolitik. Der Forderungskatalog umfasst eine Steuerreform, höhere Bildungsausgaben und mehr Anreize für einen späteren Renteneintritt. Insgesamt bescheinigte die Kommission Deutschland aber eine gesunde öffentliche Finanzlage.

Italiens Regierung senkt Einkommenssteuer für Geringverdiener

Italien senkt ab Mai die Einkommenssteuer für Niedrigverdiener. Das Steuersenkungspaket hat einen Umfang von sieben Milliarden Euro. Zur Gegenfinanzierung sollen Rüstungsausgaben gestrichen werden.

Selbstständige kommen selten auf den Mindestlohn

In Deutschland verdienen 330.000 Unternehmer mit einer kleinen Zahl an Angestellten weniger als 8,50 Euro pro Stunde. Wenn der allgemeine Mindestlohn kommt, haben sie weniger Einkommen als die eigenen Mitarbeiter. Ein-Mann-Betriebe können grundsätzlich auf keinen Mindestlohn setzen: Sie müssen davon leben, was sie erwirtschaften.

Sachsen: Mindestlohn schadet der ostdeutschen Jugend

Der sächsische Ministerpräsident Tillich warnt vor den Folgen des vereinbarten Mindestlohns von 8,50 Euro. Vor allem die jungen Leute in Ostdeutschland könnten dadurch nicht mehr in Aushilfsjobs arbeiten. So werde ihnen die Zukunft genommen.

Inflation und Steuern belasten deutsche Bürger

Bruttolohnerhöhungen bringen oft mehr Frust als Freude bei den deutschen Arbeitnehmern. Steigende Preise und hohe Steuern zehren am Nettoverdienst. Zudem ist der Anteil der Geringverdiener in Deutschland im europäischen Vergleich hoch.

Schulen produzieren am Markt vorbei

Zwar fällt die Erwerbslosenquote in Deutschland. Doch viele Langzeitarbeitslose haben aufgrund geringer Qualifikation weiterhin keine Chance auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Wenn Jugendliche berufliche Entscheidungen ohne genügende Informationen treffen, bleiben künftig wichtige Lehrstellen unbesetzt.