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Hans-Werner Sinn

Ifo: Clemes Fuest löst Hans-Werner Sinn als Präsident ab

Der Ökonom Clemens Fuest wird der neue Nachfolger von Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Der Steuerexperte und derzeitige Chef des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung soll im kommenden Frühjahr nach München wechseln, teilte das Ifo-Institut am Donnerstag mit.

Ifo-Institut rechnet im dritten Quartal mit Stagnation

Der Ifo-Index fällt im September den fünften Monat in Folge. Das Wirtschaftsinstitut rechnet daher auch im dritten Quartal mit einer schwachen bis stagnierenden deutschen Konjunktur. Auch die geplante Geldschwemme der EZB wird der deutschen Wirtschaft nicht zu neuer Kraft verhelfen, glauben Ökonomen.

Reaktionen auf EZB-Zinssenkung: „Das letzte Aufbäumen hat begonnen“

Die Entscheidung der EZB, den Leitzins noch weiter abzusenken, trifft in Finanzkreisen auf wenig Verständnis. Ifo-Chef Sinn kritisiert, die EZB habe ihr Pulver bereits verschossen, die jetzige Politik gehe nur einmal mehr zulasten der Steuerzahler. Ein Banker der ING fragt sich gar, ob Draghi jetzt beginnt, das Geld per Hubschrauber abzuwerfen.

Ostdeutsche Wirtschaft reagiert robust auf Ukraine-Konflikt

Die Wirtschaft der neuen Bundesländer wird nur in begrenztem Ausmaß von der Ukraine-Krise getroffen. Nur 3,5 Prozent der ostdeutschen Exporte gehen nach Russland. Die schwache Entwicklung in Frankreich und Italien ist für den Osten Deutschlands viel besorgniserregender.

Krisen im Ausland senken Geschäftsklima-Index

Der Ifo-Geschäftsklima-Index fällt im Juli zum dritten Mal in Folge. Die Konjunktur habe ihren Höhepunkt überschritten. Die Anzeichen für einen konjunkturellen Abwärtstrend seien auf geopolitische Spannungen zurückzuführen.

Deutsche Unternehmen schätzen ihre Lage positiver ein

Das Geschäftsklima in den deutschen Unternehmen ist so gut wie seit Mitte 2011 nicht mehr. Die Erwartungen der Manager sind jedoch weniger optimistisch als zuvor, vor allem wegen der schwierigen Lage in den Schwellenländern und zuletzt schwächeren Konjunkturdaten aus den USA.

Wirtschafts-Institute: Bazooka der EZB verliert ihre Wirkung

Nach Ansicht der deutschen Wirtschaftsforschungs-Institute ZEW und DIW muss die EZB ihre Strategie nach der Stellungnahme des Bundesverfassungsgerichts ändern. Die Karlsruher Richter sprachen sich gegen das Staatsanleihen-Ankaufs-Programm aus und nahmen dem EZB-Instrument somit die Wirkung. Bleibt sie stur, ebnet die EZB den Weg in eine neue Schuldenfalle – und belastet die deutschen Steuerzahler.

Ifo-Index steigt: Firmen zuversichtlich für 2014

Der Geschäftsklima-Index steigt im Dezember leicht an. Viele Firmen blicken zuversichtlich auf die Geschäftswerartungen im neuen Jahr. Einzel- und Großhandel spüren derzeit aber nur wenig vom Weihnachtsgeschäft.

Ehemaliger EU-Kommissar: Euroraum braucht zweite Währung

Der ehemaliger EU-Kommissar Frits Bolkestein hält die Währungsunion für „gescheitert“. Die wirtschaftliche Schere in Europa ist zu weit geöffnet. Die Staaten der Euro-Zone sollten eine zweite Währung einführen. Nur so kann der vollständige Zerfall der gemeinsamen Währung verhindert werden.

Hans-Werner Sinn: Euro-Länder brauchen Austrittsoption

Deutschland hat nicht von der Eurokrise profitiert. Nach der Einführung des Euros hatte Deutschland die niedrigsten Wachstumsraten in ganz Europa. Erst das Platzen der Kreditblase habe die Wirtschaft Europas aus dem Gleichgewicht gebracht. Die Krisenländer sollten kontrolliert aus dem Euro aus- und wieder eintreten dürfen.

Einlagensicherung: EU plant Vorstoß gegen deutsche Interessen

Die EU-Kommission will einen Vorschlag zur Banken-Rettung vorlegen, in dem die von Deutschland bisher strikt abgelehnte, gemeinsame Einlagensicherung überraschender Weise einer der zentralen Bausteine ist. Nun stellt sich die Frage: Versucht Barroso, die Deutschen zu überlisten? Oder aber hat er die stille Zustimmung von Angela Merkel zur Übernahme der Risiken von europäischen Banken durch den deutschen Steuerzahler - nach der Bundestagswahl?

Zypern: EZB ist auf Geld der Bank-Kunden angewiesen

Für die Europäische Zentralbank geht es in der Zypern-Krise auch um das eigene Überleben: Der Großteil der Staatsanleihen von Zypern sind bei der EZB als Sicherheiten hinterlegt. Sie machen ein Drittel des Eigenkapitals der EZB aus. Geht Zypern pleite, wankt die EZB.

Griechen-Chaos: Deutschland muss sich auf Milliarden-Verluste einstellen

Die griechische Rettung wird Deutschland teuer zu stehen kommen. 93 Milliarden Euro stehen auf dem Spiel. Aktuell versuchen Angela Merkel und Wolfgang Schäuble das wahre Ausmaß der Verluste bis nach der Bundestagswahl zu verschleiern.

Hans-Werner Sinn: Haftungsunion würde Bonität Deutschlands gefährden

Eine Vergemeinschaftung der Schulden hätte für Europa katastrophale Folgen, warnt der Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Aber auch eine Bankenunion sieht er skeptisch, die Lasten dürften nicht sozialisiert werden – der Steuerzahler hätte das Nachsehen.

Bundesregierung: Target-Kredite existieren nicht

Die Bundesregierung ist der Meinung, „Target-Kredite" würden nicht existieren. Bei den Forderungen von 550 Milliarden Euro, die Deutschland anderen Euroländern gegenüber hält, handle es sich lediglich um Verrechnungspositionen. Dies antwortete das Finanzministerium auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Peter Gauweiler.