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Hoeneß

Strafe für Selbstanzeiger bei Steuerbetrug wird schärfer

Steuersünder müssen bei einer Selbstanzeige künftig Daten für zehn anstatt fünf Jahre aufdecken. Zudem werden bei einer Schuldfeststellung Strafzuschläge von bis zu 20 Prozent fällig, statt bisher fünf. Die Regierung erhöht die Strafen, nachdem zahlreiche Steuerkriminelle mit Konten in der Schweiz aufgeflogen waren.

Leere Kassen: Bundesländer wollen an Steuer-Selbstanzeige festhalten

Steuersünder müssen vorerst nicht mit der Abschaffung der Straffreiheit bei einer Selbstanzeige rechnen. Die Bundesländer haben ein Interesse daran, dass die Regelung bestehen bleibt. Die Minister wollen nicht auf die Steuer-Einnahmen verzichten.

Behörden greifen öfter auf Bank-Konten der Deutschen zu

Ob von den Finanzbehörden, den Gerichten oder der Polizei: Die Konto-Daten der Deutschen werden von den Behörden intensiv genützt, um sich Auskunft über die Bürger zu beschaffen. Allein im ersten Halbjahr 2013 gab es knapp 60.000 Anfragen bei den Banken. Die Regierung sieht keinen Grund einzuschreiten.

Deutsche Erstatten massenweise Selbstanzeige

Die Steuerhinterziehung von Uli Hoeneß hat bei vielen Deutschen eine Panik ausgelöst: Sie haben massenweise die Finanzämter mit Selbstanzeigen zugeschüttet, um einer Strafverfolgung zu entkommen. Uli Hoeneß hat seine Verzweiflungs-Tat nicht genutzt: Er wird angeklagt.