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Ifo-Institut

Logistik und Industrie erwarten Besserung

Trotz zahlreicher Streiks setzen die deutschen Logistikfirmen auf ein gutes Geschäft in diesem Jahr. Ähnliches ist von der Industrie zu hören. Hier belasten zwar die Russland-Sanktionen die Branche. Allerdings wird immer noch mit steigenden Gewinnen gerechnet.

Bahnstreik kein Stimmungskiller für die Firmen

Die Streiks bei Bahn und Post bereiten den deutschen Unternehmen nach Erhebungen des Ifo-Instituts keine großen Sorgen. Die Lage im Mai wurde sogar besser eingeschätzt als im Vormonat. Insgesamt sei die Euphorie einer realistischeren Einschätzung gewichen.

Russland-Sanktionen verhindern stärkeres Wachstum der deutschen Wirtschaft

Der deutsche Geschäftsklima-Index steigt weiter, die Unternehmen in Deutschland beurteilen ihre Lage als stabil. Doch die Sanktionen gegen Russland dämpfen das Wachstum in Deutschland. Die Bundesregierung nimmt die nachhaltige Schädigung der Geschäftsbeziehungen mit Russland in Kauf.

Ifo-Institut rechnet nur noch mit einem Prozent Wachstum

Das ifo Institut hat seine Konjunkturprognose für 2014 nach unten korrigiert. Der weitere Rückgang des ifo Geschäftsklimaindexes Ende Oktober deute auf eine Stagnation zum Jahresende hin.

Geschäftsklima-Index auf Zwei-Jahres-Tief

Der Geschäftsklima-Index fiel zum sechsten Mal in Folge auf nur mehr 103,2 Punkte. Das ist der schlechteste Wert seit fast zwei Jahren. „Die konjunkturellen Aussichten haben sich nochmals verschlechtert“, so Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.

Reaktionen auf EZB-Zinssenkung: „Das letzte Aufbäumen hat begonnen“

Die Entscheidung der EZB, den Leitzins noch weiter abzusenken, trifft in Finanzkreisen auf wenig Verständnis. Ifo-Chef Sinn kritisiert, die EZB habe ihr Pulver bereits verschossen, die jetzige Politik gehe nur einmal mehr zulasten der Steuerzahler. Ein Banker der ING fragt sich gar, ob Draghi jetzt beginnt, das Geld per Hubschrauber abzuwerfen.

Ifo-Chef Sinn: Deutsche Wirtschaft stagniert wegen Ukraine-Krise

Die Sanktionen gegen Russland werden das Wirtschaftswachstum in Deutschland auf Null drücken. Bereits in den Monaten April bis Juni habe die Entwicklung in der Ukraine dem IfO-Präsidenten Sinn zufolge Bremsspuren beim Wachstum hinterlassen. Die Annahme eines Plus von 0,3 Prozent für das Quartal sei nicht mehr zu halten.

Wirtschafts-Institute: Bazooka der EZB verliert ihre Wirkung

Nach Ansicht der deutschen Wirtschaftsforschungs-Institute ZEW und DIW muss die EZB ihre Strategie nach der Stellungnahme des Bundesverfassungsgerichts ändern. Die Karlsruher Richter sprachen sich gegen das Staatsanleihen-Ankaufs-Programm aus und nahmen dem EZB-Instrument somit die Wirkung. Bleibt sie stur, ebnet die EZB den Weg in eine neue Schuldenfalle – und belastet die deutschen Steuerzahler.

Deutschland ist der größte Kapitalexporteur der Welt

Deutschland hat den weltweit höchsten Exportüberschuss der Welt. EU-Kommission und US-Finanzministerium warnen hingegen, der deutsche Export gefährde die Stabilität der Wirtschaft. Sie fordern Deutschland auf, die Binnenwirtschaft zu stärken. Für den Überschuss ist fast ausschließlich der Warenhandel verantwortlich.

Ifo-Index steigt: Firmen zuversichtlich für 2014

Der Geschäftsklima-Index steigt im Dezember leicht an. Viele Firmen blicken zuversichtlich auf die Geschäftswerartungen im neuen Jahr. Einzel- und Großhandel spüren derzeit aber nur wenig vom Weihnachtsgeschäft.

Ifo-Institut: Griechenland-Pleite kostet Deutschland bis zu 89 Milliarden Euro

Geht Griechenland Pleite und tritt aus der Euro-Zone aus, käme dies Deutschland billiger. Davon geht das Ifo-Institut aus. Der Austritt Griechenlands würde deutsche Steuerzahler demnach 89 Milliarden Euro kosten. Bleibt Griechenland allerdings in der Gemeinschaftswährung, würde es wesentlich teurer.

Deutschland: Neuaufträge sinken stark

Während das Ifo-Institut in der Bauwirtschaft in den kommenden Jahren gute Geschäfte voraussagt, zeichnet der Einkaufsmanager-Index ein ganz anderes Bild. Dieser fiel im März unerwartet. Die Neuaufträge sanken stärker. Das zieht auch die Situation in der Eurozone nach unten.