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Jens Weidmann

EZB: Nachfolger von Draghi steht vor immenser Herausforderung

Wer auch immer Draghis Nachfolger wird: Er wird den Schleier der Schulden vieler Staaten lüften müssen.

Bundesbank-Präsident Weidmann will keine Euro-Abwertung

Bundesbankpräsident Weidmann lehnt Forderungen aus süd-europäischen Ländern nach einer Abwertung des Euro ab. So eine Entscheidung könne zu einem weltweiten Abwertungswettlauf führen, der nur Verlierer kenne.

Bargeld muss abgeschafft werden, um die Zivilisation zu retten

Im globalen Kampf gegen das Bargeld verschärft die Finanzindustrie das Tempo. Denn nur, wenn Geld elektronisch überwiesen wird, verdienen die Banken. Die Regierungen unterstützen den Kampf, weil die Finanzminister am liebsten jede einzelne Überweisung der Bürger überprüfen möchten.

Merkel: Kein Kommentar zu Weidmanns EZB-Opposition

Angela Merkel betonte auf ihrer Pressekonferenz, der Chef der Bundesbank sei unabhängig, daher wolle sie seine Aussagen zu den EZB-Interventionen nicht kommentieren. Am Wochenende hatte der Bundesfinanzminister Weidmann wegen seiner Opposition im EZB-Rat scharf angegriffen.

Gauweiler: Regierung muss EZB verklagen

Peter Gauweiler kritisiert den geplanten unbegrenzten Ankauf von Staatsanleihen durch die EZB scharf. Die Entscheidung verstoße gegen das Verbot der Staatsfinanzierung. Die deutsche Bundesregierung müsse nun vor den Europäischen Gerichtshof ziehen.

EZB will Anleihen an Unternehmen statt Staatsschulden kaufen

Die EZB könnte aufhören, risikoreiche Staatsanleihen anzukaufen und somit marode Staaten zu stützen. Stattdessen gibt es in der EZB Pläne, direkt Anleihen von Unternehmen aufzunehmen und die Wirtschaft so zu stabilisieren.

Jens Weidmann: „Wir sind die größte und wichtigste Notenbank im Eurosystem“

Die Bereitschaft einiger Länder, mehr Souveränität abzugeben, ist gering, so Bundesbank-Präsident Weidmann. Dies behindere das Entstehen einer politischen Union in Europa erheblich. Wenn es darum geht, auch etwas von der Souveränität der Bundesbank abzugeben, bleibt Weidmann aber hart. Immerhin habe man einen „weitgehenderen Anspruch als manch andere Notenbank“.

Bundesbank Chef: Wir lassen uns nicht von Griechenland erpressen

In einem Interview an mehrere südeuropäische Zeitungen richtet sich Bundesbank Chef Jens Weidmann direkt an die Länder und spricht Klartext: Sollte sich Griechenlands neue Regierung nicht an die Vereinbarungen halten, würde die finanzielle Hilfe beendet werden, so der Bundesbank-Chef Jens Weidmann. Man wolle sich nicht erpressen lassen.

Schäuble: Neue Schulden trotz Rekord-Steuereinnahmen

Der deutsche Finanzminister präsentierte Ende März die Eckdaten des neuen Haushalts und kündigte eine Neuverschuldung für 2013 von fast 20 Milliarden Euro an. Die Steuereinnahmen in Deutschland durchbrechen jedoch erstmals die 600 Milliarden Rekord-Grenze. Man fragt sich: Warum muss Schäuble neue Schulden machen?

Weidmann: Rettungsschirm ist Turmbau zu Babel

Der Präsident der Deutschen Bundesbank Jens Weidmann hält die Idee, eine stärkere Schlagkraft der Rettungsschirme würde eine Ausweitung der Krise verhindern, für falsch. Es würde weitere Probleme nach sich ziehen. Zudem seien die Defizitländer an ihren Verschuldungen selbst schuld.

Wegen ESM: Neuverschuldung ist höher als von Schäuble angegeben

Der Bundeshalt für 2013 ist auf die nächste Bundestagswahl zugeschnitten. Gespart wird erst 2014 – wenn dann die Konjunktur so verläuft, wie Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sich das vorstellt. Und wenn der ESM mehr Geld als befürchtet braucht, wird das Instrument des Nachtragshaushalts für die Euro-Rettung zur Routine.

Weidmann kritisiert Schäuble: „Deutschland muss mehr sparen“

Angela Merkel und Wolfgang Schäuble sind mit den Eckwerten des neuen Haushalts sehr zufrieden. Schon 2014 wolle man die Schuldenbremse erreichen und bis 2016 fast ohne neue Kredite auskommen. Dem Chef der Deutschen Bundesbank reicht das nicht, es sei „nicht gerade ambitioniert“.

Bundesbank: Nur 643 Millionen Euro Gewinn

Die EU-Krise und die damit gestiegene Risikovorsorge der Deutschen Bundesbank führten zu einem deutlichen Gewinnrückgang. Im vergangenen Jahr waren es fast 1,6 Milliarden Euro mehr. Das Loch des Finanzministeriums wird größer.

EZB fordert strengere Haushalts-Disziplin

Die Grundlagen des Fiskalpaktes seien zentral für eine bessere Haushaltsführung der Mitgliedsländer. Aber die EZB fordert strengeres Vorgehen gegen Sünder. Ein dauerhafter Berater für diese und die öffentliche Bekanntgabe des Fehlverhaltens sollten eingeführt werden.

Streit in der EZB eskaliert: Weidmann stellt sich gegen Bond-Umtausch

Der deutsche Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hat den vorgezogenen Umtausch der Griechen-Bonds heftig kritisiert. Er stellt sich damit offen gegen Mario Draghi.

ESFS-Aufstockung: Wie die EU den Bundestag überlisten will

Hinter den Kulissen herrscht in Europa weitgehend Einigkeit: Der ESFS wird der neue, große Schutzschild. Nach außen sind vor allem die EU-Politiker hektisch bemüht, diese Wahrheit bis nach der Abstimmung im Bundestag unter der Decke zu halten. Denn im Grunde sind sich Banken, Märkte und Politik einig: Wir gehen volles Risiko. Im Klartext: Dem deutschen Steuerzahler werden auf Generationen hinweg Lasten aufgebürdet.