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Kärnten

Heta-Streit: Gläubiger nehmen neues Angebot an

Die Mehrheit der Heta-Gläubiger habe das nachgebesserte Angebot des Bundeslandes Kärnten angenommen. Eine mögliche Insolvenz Kärntens dürfte damit gebannt sein.

Neues Angebot an Gläubiger der österreichischen Krisenbank Heta

Im milliardenschweren Streit über die Skandalbank Heta rückt eine Lösung näher. Das Bundesland Kärnten legte am Dienstag ein nachgebessertes Angebot an die Heta-Gläubiger vor. Die Geldgeber, darunter viele deutsche Banken und Versicherungen, können nun darauf hoffen, dass sie einen Großteil ihrer Anleihen zurückbezahlt bekommen.

Heta: Schuldenschnitt erfolgreich angelaufen

Der Überschuss lag bei 7,5 Milliarden Euro, wie die Nachfolgerin der früheren Kärntner Skandalbank Hypo Alpe Adria am Donnerstagabend mitteilte. Dabei spielte der von der Finanzmarktaufsicht angeordnete Schuldenschnitt eine wesentliche Rolle. Per Ende Juni wies die Heta kein negatives Eigenkapital mehr aus.

Österreich einigt sich im Heta-Streit mit wichtigen Gläubigern

Im milliardenschweren Streit um die Abwicklung der österreichischen Krisenbank Heta ist eine Lösung in Sicht. Die österreichische Bundesregierung teilte am Mittwoch mit, man habe sich mit wichtigen Gläubigern der Heta im Grundsatz geeinigt.

Möglicher Vergleich: Neue Wende im Heta-Streit

Nach der Ablehnung des Heta-Angebots vom Land scheinen sich die gegnerischen Parteien nun langsam anzunähern. Vor allem die Commerzbank und Pimco waren zuletzt skeptisch. Allerdings ist noch nicht deutlich geworden, wird die fehlenden Gelder aufbringen soll.

Pleite-Gefahr: Das neue Griechenland liegt in Österreich

Die österreichischen Politiker pokern hoch: Sie wollen ihre Schulden nicht bezahlen, für die das Land Kärnten Haftungen übernommen hatte. Dem Bundesland droht der jahrelange Pfändungsvorbehalt. Auch deutsche Kommunen blicken mit Sorge auf die Entwicklung: In Österreich könnte ein Exempel für zahlungsunfähige Staaten und Körperschaften statuiert werden.

Österreich lässt Gläubiger stehen: Pleite rechtlich nicht möglich

Das Angebot Österreichs an die Heta-Gläubiger ist gescheitert. Eine Insolvenz Kärntens schließt der Finanzminister dennoch aus, weil die rechtliche Grundlage für so eine Pleite fehle. Das Land stellt sich auf einen jahrelangen Rechtstreit ein.

Schuldenberater: Heta-Gläubiger verlieren auf jeden Fall

Heute läuft die Frist für die Heta-Gläubiger aus: Egal, wie die Entscheidung fällt – verlieren werden sie auf jeden Fall.

Heta-Plan scheitert: Gläubiger lehnen Kärntens Rückkaufangbot ab

Kärnten hat den Gläubigern der Bad Bank Heta 7,8 Millionen Euro angeboten. Insgesamt haftet Kärnten jedoch für Schuldtitel in Höhe von rund elf Milliarden Euro. Eine große Gläubigergruppe der Abwicklungsbank Heta lehnte das aktuelle Rückkaufangebot mit Abschlag für Heta-Anleihen ab.

Heta-Gläubigergruppe will Kärnten mehr Zeit geben

Die Heta-Gläubigergruppe will Kärnten mehr Zeit geben, damit das Bundesland seinen finanziellen Forderungen nachkommen kann. Die Behauptung des Bundeslandes Kärnten, es sei „überschuldet“ und nicht in der Lage die Forderungen zu bedienen, weist die Gruppe als „unrichtig“ zurück.

Heta-Abwicklung: Gläubiger drohen Österreich mit Klage

Eine internationale Gläubigergruppe der Heta-Bank klagt gegen das von Österreich geplante Gesetz zu Abwicklung der Krisenbank sowie gegen den Generalvergleich mit Bayern. Der Vergleich stelle demnach eine massive Bevorzugung eines einzelnen Gläubigers dar, so die zehn Finanzhäuser, darunter die Commerzbank. Die Heta schuldet der Gruppe mehr als 2,5 Milliarden Euro.

Österreich: Weltbank-Tochter verklagt Kärntner Landesholding

Die Weltbank-Tochter IBRD hat im österreichischen Banken-Desaster rund 156,5 Millionen Euro im Risiko. Deshalb hat sie eine Klage gegen die Kärnter Landesholding eingereicht und verlangt die Auszahlung der gesamten Summe.

Hypo-Desaster: Kärnten muss Österreich um Kredite bitten

Dem Bundesland Kärnten droht die Pleite, weil sich das Land nach dem Hypo-Desaster nicht mehr über den freien Kapitalmarkt finanzieren kann. Das Land braucht für das laufende Jahr dringend 340 Millionen Euro, sonst droht in wenigen Wochen die Pleite. Wien plant, dem Land einen Finanzkommissär zur Aufsicht zu schicken.

Hypo-Schuldenschnitt: EZB prüft Bankenrisiken in Österreich

Die EZB fordert alle Banken in der Euro-Zone auf, ihre Investments in Österreich offenzulegen. Das Bundesland Kärnten strebt einen Schuldenschnitt für die Pleitebank Hypo Alpe Adria an und bezieht sich dabei auf eine EU-Richtlinie. Demnach sollen die Gläubiger für die Schulden der Hypo haften.

Österreich: Hypo-Fiasko treibt Kärnten in die Pleite

Die Schulden der ehemaligen Pleite-Bank Hypo Alpe Adria stellt das österreichische Bundesland Kärnten vor den finanziellen Kollaps. Ohne finanzielle Unterstützung von außen ist Kärnten pleite. Österreich will daher auch die ehemalige Hypo-Mutter BayernLB zur Kasse bitten.

Österreich stellt Landesgarantien für Hypo infrage

Kärnten will den Steuerzahler bei der Abwicklung der Hypo entlasten und stellt die Landesgarantien infrage. Das Land will die Gläubiger in die Pflicht nehmen. Das könnte Österreichs Banken 1,5 Milliarden Euro kosten.

Hypo-Pleite kann Österreich 26 Milliarden Euro kosten

Der Chef der Oesterreichischen Nationalbank warnt in einer geheimen Mail die Regierung vor den Folgekosten einer möglichen Hypo-Pleite. 26 Milliarden Euro Schaden entspricht den gesamten österreichischen Lohnsteuer-Einnahmen eines Jahres. Wenige Tage nach dem Schreiben stellte die Politik der Bank erneut Staatshilfen in Höhe von einer Milliarde Euro zur Verfügung.

Österreich: Steuerzahler müssen Bank erneut retten

In den ersten sechs Monaten machte die Hypo Kärnten 860 Millionen Euro Verlust. Um bis Ende des Jahres bestehen zu können, sind weitere Staatshilfen von Nöten. Die staatliche Hypo-Alp-Adria-Group ist immer noch ein Fass ohne Boden.