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Kaeser

Tausende protestieren gegen Jobabbau bei Siemens

Mehrere tausend Siemens -Beschäftigte haben am Mittwoch gegen den geplanten Stellenabbau von Konzernchef Joe Kaeser protestiert. An den fränkischen Standorten Nürnberg und Bad Neustadt sowie im niederbayerischen Ruhstorf veranschlagte die IG Metall die Zahl der Teilnehmer an dem gemeinsamen Aktionstag auf rund 5000 Menschen.

Siemens fordert Finanzierungshilfe für Exporte

Für Vergabe großer Infrastrukturprojekte im Ausland sei immer mehr die Frage der Finanzierung ausschlaggebend. Hier müsste die Bundesregierung den deutschen Unternehmen mehr helfen, schließlich bilde der Export das Rückgrat der Wirtschaft, so Siemens-Chef Joa Kaeser.

Siemens erwartet wirtschaftlichen Abschwung im Automobilsektor

Die Autoindustrie werde in den kommenden zwei Jahren an Schwung verlieren, so Siemens-Chef Kaeser. Schuld sei eine abnehmende Exportdynamik. Deutschland müsse sich daher auf Innovationen und Produktivität konzentrieren.

Siemens: Russland-Geschäft bricht nach Sanktionen ein

Durch die Sanktionen brach das Russland-Geschäft von Siemens um 50 Prozent ein. Trotzdem unterstützt Siemens-Chef Joe Kaeser die Sanktionen weiterhin.

Niedriger Ölpreis: Gewinn von Siemens bricht um ein Viertel ein

Der Verfall des Ölpreises und die Folgen der europäischen Währungspolitik senken den Quartalsgewinn bei Siemens. Nach dem Kauf des Öl- und Gasspezialisten Dresser-Rand muss Siemens Rückschläge verkraften. In der Kraftwerks- und Gassparte müssen 1.200 Stellen gestrichen werden.

Siemens verspricht Gewerkschaft, Medizinsparte zu halten

Bei der geplanten Ausgliederung der Medizintechniksparte hat Siemens zugesichert, die Mehrheit auch bei einem Börsengang zu halten. Nach Angaben der IG-Metall wurden Kündigungen ausgeschlossen. Bei den Mitarbeitern gibt es die Befürchtung, Konzernchef Kaeser könnte das Geschäft mit 52.000 Beschäftigten verkaufen.

Siemens verdrängt Rivalen in Übernahme-Kampf um US-Gasfirma

Sulzer bricht Fusionsverhandlungen mit US Gas-Spezialisten Dresser-Rand ab. Der Schweizer Anlagenbauer lässt sich nicht auf eine Übernahmeschlacht mit Siemens ein. Siemens hatte zuvor der Dresser-Rand ein Übernahme-Angebot von 7,6 Milliarden Euro unterbreitet.

Siemens könnte Übernahmeschlacht um US-Firma Dresser-Rand auslösen

Joe Kaeser schaltet sich in den Übernahmekampf um das Unternehmen Dresser-Rand ein. Der US-Maschinenbauer wird voraussichtlich von der Schweizer Firma Sulzer übernommen. Siemens-Chef Kaeser könnte dem Schweizer Konkurrenten jedoch noch in die Quere kommen. Besonders heikel: Bei Sulzer sitzt der ehemalige Siemens-Finanzchef Peter Löscher im Verwaltungsrat.

Siemens stoppt den Verkauf seiner Frachtlogistik-Sparte

Siemens will seine Frachtlogistik-Sparte in Eigenregie sanieren. Die Verhandlungen mit dem US-Finanzinvestor Wilbur Ross über einen Verkauf der Sparte sind gescheitert. Dies ist ungewöhnlich. In den letzten Jahren hatte Siemens seine Sorgenkinder meist verkauft.

Siemens setzt auf Industrie-Ausrüstung und Energietechnik

Siemens-Chef Kaeser verschiebt den Konzernschwerpunkt stärker auf Energie-Erzeugungstechnik und Industrieausrüstung. Die Medizintechnik rückt in den Hintergrund. Der Umbau betrifft 11.600 Angestellte, denen Siemens andere Chancen innerhalb des Unternehmens bieten will.

Siemens bietet für Alstoms Energiesparte weniger als GE

Siemens bietet für die Energiesparte von Alstom weniger als 7 Milliarden Euro in bar. Dieses Gebot für den angeschlagenen französischen Konzern ist deutlich niedriger als das des US-Rivalen GE. Dafür bieten die Münchner Alstom zusätzlich die Mehrheit an ihrer Zugsparte an.

Frankreich sucht heimische Alternative zu GE und Siemens

Frankreich Wirtschaftsminister Montebourg sucht nach einer heimischen Lösung für den angeschlagenen Alstom-Konzern. Um dessen Übernahme durch den US-Rivalen GE zu verhindern, hatte Frankreich Siemens um Hilfe gerufen. Doch es wachsen die Zweifel am Interesse der Deutschen.

Siemens-Chef Kaeser: Sorge wegen Ukraine-Konflikt

Die Lage in der Ukraine bedroht das Russland-Geschäft von Siemens. Sein Unternehmen werde den Konflikt beobachten, so Kaeser. Zu Putin habe er eine „vertrauensvolle Beziehung“.

Rote Zahlen: Siemens streicht hunderte Jobs im Bahngeschäft

Im Bahngeschäft des Siemens-Konzerns sollen mehrere hundert Manager, Ingenieure und Kundenbetreuer entlassen werden. Verspätungen bei Großprojekten wie dem neuen ICE hatten zu roten Zahlen geführt.

Siemens-Chef Löscher muss gehen

Siemens entlässt den Vorstandschef Peter Löscher. Das Problem liegt jedoch tiefer: Der Konzern wird nicht mehr unternehmerisch geführt. Seine Eigentümer sind Investoren, die sich gerne von eitlen Managern das Blaue vom Himmel versprechen lassen. So blühen Intrigen, Geldgier und Machtspiele. Die klassische Ingenieurs-Kunst von Siemens hat an der Unternehmens-Spitze keine Stimme mehr.