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kalte Progression

Abschaffung der kalten Progression kostet Staat 3,8 Milliarden Euro pro Jahr

Dem Fiskus entgingen nach der Abschaffung der kalten Progression knapp vier Milliarden Euro jährlich. Die Regierung müsste neue Schulden aufnehmen, wenn sie keine Ersatzsteuer für diesen Fehlbetrag erheben will. Dann müsste Wolfgang Schäuble sich von seinem Ziel eines ausgeglichenen Haushalts verabschieden.

Debatte über Steuersenkungen: Parteien wollen kalte Progression stoppen

Die CDU-Ministerpräsidenten von Sachsen und Sachsen-Anhalt, wollen in ihrer Partei ein Bündnis zum Abbau der kalten Progression bilden. Die Steuersenkungen dürfen allerdings nicht über neue Schulden finanziert werden. Auch Wirtschaftsminister Gabriel rechnet mit einem schnellen Ergebnis, da die Mehreinnahmen des Mindestlohns die finanziellen Spielräume schaffen würden.

Steuerschätzer: Es wird keine Entlastung geben

Der aktuellen Steuerschätzung zufolge gibt es für den bis 2018 gut 19 Milliarden Euro zusätzlich. Die hohe Beschäftigung spült mehr Steuern in die Staatskasse. Dennoch sieht die Regierung keinen Raum für Entlastungen. Oberstes Ziel bleibt der ausgeglichene Staatshaushalt von Finanzminister Wolfgang Schäuble.

ZEW: Abbau der kalten Progression stärkt die Wirtschaft

Wirtschafts-Institute legen neue Argumente für die Abschaffung der kalten Progression vor. Dem ZEW zufolge könnte das BIP Deutschlands um fünf Milliarden Euro pro Jahr wachsen, wenn die Steuerzahler mehr Geld in den Konsum stecken könnten. Die Bundesregierung wehrt sich: Bis 2016 gebe sei keine Steuerreform in der Hinsicht geplant.

Schäuble sperrt sich gegen Abbau der Kalten Progression

Die Unionspolitiker Peter Ramsauer und Michael Fuchs sprechen sich für einen Abbau der kalten Progression aus. Die hohen Steuereinnahmen begünstigen derzeit Reformen. Finanzminister Schäuble winkt ab: Die Mehreinnahmen müssten für zusätzliche Investitionen ausgegeben werden.

Inflation und Steuern belasten deutsche Bürger

Bruttolohnerhöhungen bringen oft mehr Frust als Freude bei den deutschen Arbeitnehmern. Steigende Preise und hohe Steuern zehren am Nettoverdienst. Zudem ist der Anteil der Geringverdiener in Deutschland im europäischen Vergleich hoch.