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Kapitalflucht

Investoren ziehen so viel Geld aus China ab

Im vergangenen Quartal sind erneut hunderte Milliarden Dollar aus China abgeflossen. Die fehlenden Gelder belasten die Wirtschaft des Landes und weisen auf eine drohende Kapitalflucht hin. Die mögliche Zinsentscheidung der Fed könnte einen weiteren Abzug auslösen.

Schweiz erwägt Einführung von Kapitalverkehrs-Kontrollen

Bei der Grenze des Negativzins gebe es noch Spielraum, so die Schweizerische Notenbank. Eine weitere Erhöhung ginge zu Lasten von Großkunden, die ihr Geld in der Schweiz parken. Um zu verhindern, dass die Anleger ihr Geld ins Ausland abziehen, diskutiert die Schweiz über Kapitalverkehrs-Kontrollen.

Henkel investiert weiterhin in Schwellenländer

Der Konsumgüterproduzent Henkel erwartet für 2014 nur ein leichtes Wachstum der Umsätze. Konzernchef Rorsted zufolge sind die Währungsabwertungen für das Unternehmen deutlich zu spüren. Auch der Kurs der Aktie gab deutlich nach. Dennoch will Henkel weiter in die Schwellenländer investieren.

Schwellenländer stoßen US-Staatsanleihen ab

Die Zentralbanken der BRICS-Länder verkaufen ihre US-Staatsanleihen. So wollen sie den Absturz ihrer Währungen stoppen. Dies könnte die Fed dazu zwingen, doch wieder mehr Staatsanleihen zu kaufen.

Börse: Anleger fürchten Kapitalflucht aus Schwellenländern

Die US-Notenbank drosselt ihr Ankaufprogramm für US-Staatsanleihen um weitere zehn Milliarden Dollar. Sie pumpt somit monatlich nur noch 65 Milliarden Dollar in den Finanzmarkt. Trotz einer befürchteten Kapitalflucht aus den Schwellenländern hält die US-Notenbank an der Drosselung fest.

Chinas Millionäre retten ihr Vermögen ins Ausland

Zwei Drittel der chinesischen Millionäre haben das Land bereits verlassen. Grund ist das harte Vorgehen der Regierung gegen Korruption. Die Eliten versuchen, ihr Geld in Steueroasen in Sicherheit zu bringen.

Geldschwemme mit Folgen: BIZ warnt vor globalen Schulden

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) bezeichnet die aktuelle Lage auf den Finanzmärkten als noch schlechter als vor der Lehman-Insolvenz. Die Warnung der BIZ könnte der Grund sein, warum die US-Notenbank entschied, weiter unbegrenzt Geld zu drucken.

Schweizer Sozialisten wollen Tausender aus dem Verkehr ziehen

Die Zahl der 1.000 Franken-Scheine ist im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent gestiegen. Auch in der Schweiz ist eine Flucht ins Bargeld zu beobachten. Die Politiker wollen den Schein aber nun aus dem Verkehr ziehen. Sie sprechen von der Gefahr der Geldwäsche, meinen aber die Gefahr, nicht mehr über die Banken die Kontrolle über den Zahlungsverkehr der eigenen Bürger zu haben.

Börsensteuer wird zum Problem für Unternehmen in Europa

Neben der Enteignung von Bank-Kunden zielen die Euro-Schuldenstaaten mit der geplanten Börsensteuer auf die Aktionäre bei börsennotierten Unternehmen. Dies sind in unter anderem große Pensionsfonds. Rentner wie Kleinaktionäre dürften große Teile ihrer Anlagen verlieren. Eine Kapitalflucht aus Europa droht.

Zypern: Laiki Bank wird zerschlagen, Bargeld-Abhebungen auf 260 Euro begrenzt

Die zypriotische Laiki Bank wird aufgespalten, teilte die Zentralbank des Landes mit. Eine Bad Bank soll entstehen. Die Bank hat die Höhe der möglichen Abhebungen an Bankautomaten auf 260 Euro pro Tag und Kunde begrenzt.

Merkel fordert die Fortsetzung von Italiens Reformplan

Wenn Italien nicht bereit sei, weitere Reformen durchzuführen, werden weder EZB noch die übrigen EU-Partner dem Land helfen, sagt der Wirtschaftsweise und Merkel-Vertraute Lars Feld. Steigende Zinskosten und massive Kapitalflucht werden die Folge sein. Der Bestand der Euro-Zone sei gefährdet.

Stresstest für spanische Banken: Risiken werden auf EZB verlagert

Der von der Unternehmensberatung Oliver Wyman durchgeführte „Stresstest“ für die spanischen Banken geht von unrealistischen Annahmen aus. Das ist aber nicht weiter schlimm: Denn die Mechanik, nach der die Banken-Sanierung erfolgen soll, zeigt: Alle giftigen Papiere werden von der EZB übernommen. Die Summe dürfte bei mindesten 270 Milliarden Euro liegen. Und selbst dieser Betrag wird nicht reichen, wenn die Kapitalflucht aus Spanien weiter anhält.

Analyst: Kapitalflucht aus dem Süden spaltet Europa

Aus den peripheren Staaten flossen im vergangenen Jahr rund 300 Milliarden Euro in stabile Euroländer wie Deutschland. Das zunehmende Ungleichgewicht ist in einen Teufelskreis übergegangen und gefährdet den Euro massiv.

Wegen Wahlen: Rajoy will kein EU-Geld vor November

Spanien will nicht von der Troika kontrolliert werden und überlegt, einen Bailout erst nach den wichtigen Wahlen in Galizien am 21. Oktober zu beantragen. Bis dahin wird die Schuldenlast weiter ansteigen.

Spanien: 163 Milliarden verließen seit Januar das Land

Die spanischen Banken sehen sich nun einem neuen Problem gegenüber: Die Kapitalflucht in Spanien hat sich im Mai deutlich verschärft, 41 Milliarden Euro verließen das Land. In den ersten fünf Monaten zogen die Anleger 163 Milliarden Euro aus Spanien ab.

Krise in Spanien: Faule Kredite nehmen weiter zu

Im Mai sind die faulen Kredite in den Bilanzen der spanischen Banken erneut angestiegen. Sie liegen nun bei 155,8 Milliarden Euro. Gleichzeitig setzt sich die Kapitalflucht fort und die Hauspreise sanken erneut.

Krise spitzt sich zu: Fitch stuft acht spanische Regionen herab

Die Ratingagentur Fitch hat acht spanische, auotonome Regionen herabgestuft. Der Ausblick sei negativ, weil in den Regionen kaum relevante Sparanstrengungen unternommen würden.

Austritts-Vorbereitungen: EU schreibt Griechenland ab

Die Würfel sind gefallen: Die EU hat Griechenland aufgegeben. Krisenstäbe auf verschiedenen Ebenen bereiten sich auf den Euro-Austritt vor. Wie das genau ablaufen soll, weiß niemand. Im Hintergrund hat bereits der Poker um die Kosten begonnen. Denn die Griechen müssen mitspielen. Noch will sich daher keiner in die Karten blicken lassen.

Angst vor Griechen-Austritt treibt Investoren in deutsche Staatsanleihen

Deutsche 2-Jahres-Anleihen erzielten am Mittwoch den niedrigsten Zinssatz für diese Papiere überhaupt. Und das, obwohl es nicht wie üblich einen Coupon für die Bonds gab. Der Drang der Investoren in sichere Häfen ist so groß, dass die Käufer der Anleihen reale Verluste in Kauf nehmen.

Geheimer Zeitplan: Griechenland muss Drachme-Einführung in 46 Stunden schaffen

Nun liegt der Zeitplan vor: Griechenland hat genau ein Wochenende Zeit, um die Drachme einzuführen. In 46 Stunden muss alles generalstabsmäßig vor sich gehen. Denn es muss gelingen, die Operation in der Zeit über die Bühne zu bringen, in der alle Börsen der Welt im Wochenende sind.