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Kohle

500.000 Arbeiter in China verlieren ihren Job

In China verlieren in diesem Jahr eine halbe Million Arbeiter aus dem Kohle- und Stahlsektor ihren Arbeitsplatz. Ihre Stellen fielen weg, weil China angesichts der schwächelnden Nachfrage die Produktion in den beiden Branchen weiter zurückfahre, kündigte Chinas Arbeitsminister Yin Weimin am Mittwoch an.

Elektro-Autos überfordern die Energie-Politik in Deutschland

Die immer deutlicher werdende Umstellung des Straßenverkehrs auf Elektroautos wird Deutschland vor gravierende Probleme stellen. Die Energie-Politik der Bundesregierung bietet keinen nachhaltigen Plan, wie dem erhöhten Stromverbrauch Rechnung getragen wird. Der Blackout droht.

China: Tausende Kohle-Arbeiter protestieren wegen ausstehender Löhne

Im Norden Chinas sind tausende Bergarbeiter auf die Straße gegangen, um gegen das staatliche Kohleunternehmen Longmay zu protestieren, das ihnen mehrere Monate Lohn schuldet. Videoaufnahmen zeigen die Demonstranten am Montag in den Straßen der Stadt Shuangyashan in der Provinz Heilongjiang.

Neue Wirtschaftsausrichtung kostet Millionen Chinesen ihren Job

Chinas Regierung will Überkapazitäten im Kohle- und Stahlabbau beseitigen. 1,8 Millionen Jobs seien davon betroffen. Die riesige Zahl zeigt, wie folgenreich und drastisch der Übergang Chinas von einer Industrienation hin zu einem Dienstleistungsland in den kommenden Jahren verlaufen wird.

Indien: Industrieländer müssen Verantwortung für Klimawandel übernehmen

Indiens Premier Modi appelliert zu Beginn des Klimagipfels an die Industriestaaten und ihre Verantwortung für den Klimawandel. Diese müssten mehr Verantwortung übernehmen und die restliche Kohle, die noch verbrannt werden dürfte, den nicht so weit entwickelten Ländern überlassen. Neue Technologien seien für die Länder oft keine Alternative.

Energieersparnis in Produktionsanlagen durch heißen Dampf

Siemens hat eine Anlage entwickelt, mit der heißer Dampf aus Abgasen gewonnen werden kann. Lichtbogenöfen können somit einen Teil ihrer Produktionsenergie selbst erzeugen. Die Technik hat ein Einsparpotenzial von 45.000 Tonnen Kohle pro Jahr.

Deutschland finanziert europäische Kohleindustrie

Mehrere Milliarden Euro an Krediten wurden von deutschen Banken und Investoren in den vergangenen fünf Jahren an die Kohleindustrie vergeben. Investoren und Banken aus den USA und Frankreich hingegen ziehen sich immer stärker aus der Branche zurück.

Vor Klima-Konferenz: Scholz eröffnet Kohlekraftwerk Moorburg

In rund zwei Wochen beginnt die Pariser Klimakonferenz. Und trotz der Klimaziele wird Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz am Donnerstag das riesige und hoch umstrittene Kohlekraftwerk Moorburg eröffnen. Schon jetzt kostet die Kohleindustrie den Steuerzahler Milliarden.

Studie: Kohleindustrie kostet Steuerzahler Milliarden

Kurz vor dem Pariser Klimagipfel wurde der Coal Atlas veröffentlicht. Dieser zeigt, dass die europäischen Steuerzahler die Kohleindustrie jedes Jahr mit Milliarden finanzieren.

Aufsichtsrat segnet Konzernumbau von RWE ab

Der gebeutelte RWE-Konzern soll verschlankt werden. Geplant sind die Zusammenlegung von Konzern-Töchtern und beispielsweise auch der Wegfall von Vorstands- und Aufsichtsgremien. Die verschiedenen Standorte sollen erhalten bleiben.

Koalition einigt sich auf teures Energie-Paket

Die große Koalition hat für ihre Klimaziele ein Paket mit Milliardenkosten für Stromverbraucher und Steuerzahler geschnürt. Das Konzept zur Umsetzung der Energiewende wird um fast zehn Milliarden Euro teurer als die ursprünglich geplante Abgabe für alte Braunkohlekraftwerke.

Neuer Klima-Plan droht, erheblich mehr zu kosten

Berechnungen der Bundesregierung zeigen, dass der neue Klima-Plan deutlich teurer für Stromkunden werden könnte, als zunächst gedacht. Von Mehrkosten in Höhe von knapp zehn Milliarden Euro ist die Rede.

Zu riskant: Norwegens Staatsfonds soll Anteile an Kohle-Firmen abgeben

Der norwegische Staatsfonds könnte sich auf Druck des Parlaments von seinen milliardenschweren Beteiligungen an Kohle-Firmen wie RWE trennen. Bergbauunternehmen sind ebenfalls in der Diskussion. Bis zu 75 Unternehmen weltweit könnte diese Entscheidung treffen.

IWF: Staaten subventionieren Energiekonzerne mit 5,3 Billionen Dollar

Mit etwa zehn Millionen Dollar wird die Energiebranche jede Minute subventioniert. Vor allem die unsichtbaren Subventionen sind immens, so der IWF. Denn beim Thema Energie gehe es auch um entstandene Umwelt- und Gesundheitsschäden, für die die Staaten aufkommen, nicht aber die Konzerne.

Klima-Abgabe: Gabriel gibt Kohle-Industrie nach

Bei der Diskussion um die Reduzierung der CO2-Ausstöße ist Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel der Branche entgegengekommen. Alte Kraftwerke müssen nur noch 16 Millionen Tonnen CO2 bis 2020 einsparen. Eine höhere Förderung umweltfreundlicher Kraft-Wärme-Kopplungskraftwerke soll die Verschnaufpause für die Kohleindustrie tragen.

Vattenfall will deutsches Braunkohle-Geschäft so schnell wie möglich loswerden

Auch der schwedische Energie-Konzern Vattenfall will sich aus dem Geschäft mit Braunkohle zurückziehen. Alle deutschen Braunkohle-Aktivitäten sollen so schnelle wie möglich verkauft werden. Vattenfall muss infolge der Energiewende 1.000 Stellen streichen.

Polen verbessert Markt-Zugang für deutsche Energie-Konzerne

Deutsche Industrieunternehmen sollen in Polen einen besseren Marktzugang erhalten. Polen setzt verstärkt auf Kohleenergie. E.ON und RWE könnten davon profitieren.

6.000 Umweltschützer verschaffen sich gegen 15.000 Kohle-Demonstranten Gehör

Rund 15.000 Arbeiter in Kohlekraftwerken protestierten am Samstag gegen eine neue Emissions-Abgabe. Mehr als 6.000 Umweltschützer demonstrierten gleichzeitig für mehr Klimaschutz und gegen die Kohlendioxid-Belastung. Zahlreiche Kohlekraftwerke stehen aufgrund der Energiewende vor der Schließung.

Gabriel attackiert Union, verspricht Hilfe für Kohle-Arbeiter

Energieminister Sigmar Gabriel hat Arbeitnehmern in Kohlekraftwerken Hilfe zugesagt. Sollten die Ziele zur Reduzierung von Emissionen die Kraftwerke gefährden, werde er Anpassungen vornehmen. Den Vorschlag der Union, die Steuerzahler für die Regulierung der Emissionen anstelle der Kraftwerksbetreiber zur Verantwortung zu ziehen, nannte Gabriel eine „Scheinalternative“.

Gabriels Klima-Politik beschleunigt das Aus der Kohlekraftwerke

Energieminister Sigmar Gabriel will den CO2-Ausstoß von älteren Kohlekraftwerken senken. Die Überschreitung einer Emissionsgrenze soll mit Strafzahlungen belegt werden. Union und Gewerkschaften sind dagegen: Verdi und die IG BCE wollen mit einer Großdemonstration den Erhalt von Arbeitsplätzen einfordern.