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Konjunktur

Putin beschließt 30 Milliarden Euro Konjunkturpaket

Wladimir Putin will die Wirtschaft Russlands mit einem 30 Milliarden Euro schweren Konjunkturpaket ankurbeln. Zudem wird eine Bad Bank für giftige Wertpapiere errichtet. Russland droht angesichts einer Verschärfung der Sanktionen eine tiefe Rezession.

Wachstum 2,6 Prozent: Britische Wirtschaft ist abhängig vom Finanzsektor

Die Wirtschaft Großbritanniens wuchs 2014 um 2,6 Prozent - ein Ausruck der mächtigen Währung. Investoren aus aller Welt flüchten sich in den Londoner Finanzsektor. Die Realwirtschaft hingegen lahmt. Einzig der niedrige Ölpreis könnte Investitionen und Ausgaben britischer Unternehmen und Haushalte in 2015 noch steigern.

Gespräche gescheitert: IG Metall will Donnerstag streiken

Das Angebot der Arbeitgeber der metallverarbeitenden Industrie liegt deutlich unter den Forderungen der IG Metall. Die Arbeitgeber sind bereit 2,2 Prozent mehr zu zahlen. Die konjunkturelle Entwicklung lasse nicht mehr zu.

EZB-Geldschwemme hilft Europas Unternehmen kaum

Selbst in den positivsten Szenarien für die Geldpolitik der EZB gibt es kaum einen messbaren Vorteil für die Unternehmen in Europa. Realistisch ist, dass die Kreditnachfrage in Europa nicht steigt, sondern die Aktienmärkte weiteren Rekorden nachjagen. Neue Schocks und Krisen werden dann das zaghafte Wachstum aufzehren und neue Schulden hervorbringen.

Umfrage: Franken-Aufwertung bremst Schweizer Wachstum stark aus

Der Franken steigt nach der Entscheidung der EZB weiter in die Höhe. Das Wirtschaftswachstum in der Schweiz wird dadurch abgeschwächt. Für Finanzmarkt-Akteure schwinden die Job-Chancen. Firmen senken ihre Gewinnprognosen. Die Regierung sieht jedoch bislang davon ab, ein neues Konjunkturprogramm aufzulegen.

Chinesische Unternehmenskäufe in Deutschland nehmen zu

Chinas Wirtschaft wächst so schwach wie zuletzt vor 24 Jahren. Unternehmen und Investoren suchen nach Wachstum in Deutschland. In 2014 gab es hier so viele Unternehmenskäufe chinesischer Investoren wie nirgendwo sonst in Europa.

DIHK: Franken-Aufwertung bringt Impulse für Industrie und Tourismus

Durch Aufwertung des Schweizer Franken steigt die Nachfrage nach Industrie-Produkten aus Deutschland, glauben Ökonomen. Auch für den Tourismus und die Investitionen aus der Schweiz könnte es positive Impulse geben, wenn die Schweizer Wirtschaft die Aufwertung verkraftet.

Schwacher US-Einzelhandel gefährdet Wirtschaftswachstum

Das schwache Weihnachtsgeschäft im US-Einzelhandel gefährdet das gesamte Wachstum der USA. Der Einzelhandel macht rund 70 Prozent der US-Wirtschaftsleistung aus. Deutsche Einzelhändler konnten ihre Gewinne zum Jahresende hingegen steigern.

Schweizer Wirtschaft wird Potenzial 2015 nicht entfalten

Dem Konjunkturbericht der Raiffeisenbank zufolge wird es im laufenden Jahr ein Wachstum von 1,6 Prozent geben. Dabei bremst die Entwicklung in Europa auch die Schweizer Wirtschaft. Die Maßnahmen der EZB und der Fed werden die Märkte beschäftigen.

Japan investiert in Finanzierung kleiner Unternehmen

Die Regierung Japans reagiert auf den Einbruch der Wirtschaft mit einem milliardenschweren Konjunkturpaket. Kleine Firmen sollen Finanzierungshilfen erhalten. Strukturschwache Regionen werden aufgebaut. Zudem startet Regierungschef Shinzo Abe eine große Privatisierungswelle.

Spanische Zentralbank erhöht wegen billigem Öl Wachstumsprognose

Die spanische Zentralbank hat angesichts deutlich günstigerer Ölpreise ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr leicht angehoben. Auch die EU-Kommission geht davon aus, dass die spanische Wirtschaft nach drei Minus-Jahren in Serie 2014 erstmals wieder zulegt.

Industrie: Nachfrage nach schweren Lastern bricht EU-weit ein

Die Nachfrage nach schweren Lkw ist EU-weit um 20 Prozent eingebrochen. Industriebetriebe steigern ihre Produktion kaum noch. Die sinkenden Energiepreise könnten sich über den Jahreswechsel jedoch positiv für die Unternehmeen auswirken.

Österreich setzt während Konjunktur-Flaute auf EU-Investitionen

Vizekanzler Reinhold Mitterlehner spricht sich für eine schnelle Umsetzung des EU-Investitionsprogramms aus. Die Regierung hofft auf einen raschen, belebenden Effekt auf Österreichs Wirtschaft. Experten senkten die Prognosen binnen kürzester Zeit bereits zum zweiten Mal.

Mittelstand will trotz schlechter Konjunktur Jobs schaffen

Jedes dritte Unternehmen will neue Mitarbeiter einstellen. Der Fachkräftemangel hält Mittelständler zudem dazu an, hochqualifizierte Angestellte im Unternehmen zu halten. Die internationalen Krisen führen jedoch dazu, dass nicht genug investiert wird.

Commerzbank erhöht Kosten für Firmen-Kunden

Die Commerzbank will ihre Transaktionspreise erhöhen, was zu höheren Kosten für Firmenkunden führt. Doch Strafzinsen auf Spareinlagen von Privatkunden und Mittelständler sollen nicht eingeführt werden.

Wifo: Österreichs steht Rezession bevor

Die Wirtschaft in Österreich soll im vierten Quartal um 0,1 Prozent sinken. Im dritten Quartal stagnierte die Wirtschaft. Österreich steuert somit auf eine Rezession zu. Die Konsumnachfrage der privaten Haushalte wächst nicht und die Exporte sinken deutlich.

Ökonomen warnen vor „dauerhafter“ Rezession im Euro-Raum

Das Markit-Institut warnt vor einer „dauerhaften Rezession“ im kommenden Jahr. Frankreich ist dabei das größte Sorgenkind der EU. Besorgniserregend ist, dass die schlechte Wirtschaftsstimmung auch bei den Dienstleistern in Deutschland bereits angekommen ist.

Zahl der Firmenpleiten soll 2015 wieder steigen

Die Ukraine-Krise und die schwache Entwicklung der Wirtschaft im Euro-Raum führen zu einer steigenden Anzahl von Firmenpleiten in Deutschland. Besonders hoch ist das Risiko in der Papierbranche und in der Logistik. Die größten Industriezweige Deutschlands – Automobilsektor, Maschinenbau, Elektronik- und Chemiebranche – müssen mit sinkenden Gewinnen rechnen.

Schwache Konjunktur: Firmen halten Investitionen zurück

Eine starke Binnennachfrage und gute Exportzahlen bewahren die deutsche Wirtschaft vor der Rezession. Im dritten Quartal gibt es nur ein Mini-Wachstum von 0,1 Prozent. Doch die Entwicklung ist nicht nachhaltig. Unternehmen rüsten sich für schlechte Zeiten und schieben Investitionen auf unbestimmte Zeit auf.

Schweizer Exporte in die USA steigen stark an

Die Schweiz konnte im Oktober einen Exportrekord verbuchen. Die Ausfuhren von Luxusgütern stiegen um 36 Prozent. Auch in der Pharmaindustrie gibt es ein deutliches Plus. Der Export von Rohstoffen und von Maschinen konnte gesteigert werden. Die größte Nachfrage gibt es aus den USA und Kanada.