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Konjunktur

Industrie: Nachfrage nach schweren Lastern bricht EU-weit ein

Die Nachfrage nach schweren Lkw ist EU-weit um 20 Prozent eingebrochen. Industriebetriebe steigern ihre Produktion kaum noch. Die sinkenden Energiepreise könnten sich über den Jahreswechsel jedoch positiv für die Unternehmeen auswirken.

Österreich setzt während Konjunktur-Flaute auf EU-Investitionen

Vizekanzler Reinhold Mitterlehner spricht sich für eine schnelle Umsetzung des EU-Investitionsprogramms aus. Die Regierung hofft auf einen raschen, belebenden Effekt auf Österreichs Wirtschaft. Experten senkten die Prognosen binnen kürzester Zeit bereits zum zweiten Mal.

Mittelstand will trotz schlechter Konjunktur Jobs schaffen

Jedes dritte Unternehmen will neue Mitarbeiter einstellen. Der Fachkräftemangel hält Mittelständler zudem dazu an, hochqualifizierte Angestellte im Unternehmen zu halten. Die internationalen Krisen führen jedoch dazu, dass nicht genug investiert wird.

Commerzbank erhöht Kosten für Firmen-Kunden

Die Commerzbank will ihre Transaktionspreise erhöhen, was zu höheren Kosten für Firmenkunden führt. Doch Strafzinsen auf Spareinlagen von Privatkunden und Mittelständler sollen nicht eingeführt werden.

Wifo: Österreichs steht Rezession bevor

Die Wirtschaft in Österreich soll im vierten Quartal um 0,1 Prozent sinken. Im dritten Quartal stagnierte die Wirtschaft. Österreich steuert somit auf eine Rezession zu. Die Konsumnachfrage der privaten Haushalte wächst nicht und die Exporte sinken deutlich.

Ökonomen warnen vor „dauerhafter“ Rezession im Euro-Raum

Das Markit-Institut warnt vor einer „dauerhaften Rezession“ im kommenden Jahr. Frankreich ist dabei das größte Sorgenkind der EU. Besorgniserregend ist, dass die schlechte Wirtschaftsstimmung auch bei den Dienstleistern in Deutschland bereits angekommen ist.

Zahl der Firmenpleiten soll 2015 wieder steigen

Die Ukraine-Krise und die schwache Entwicklung der Wirtschaft im Euro-Raum führen zu einer steigenden Anzahl von Firmenpleiten in Deutschland. Besonders hoch ist das Risiko in der Papierbranche und in der Logistik. Die größten Industriezweige Deutschlands – Automobilsektor, Maschinenbau, Elektronik- und Chemiebranche – müssen mit sinkenden Gewinnen rechnen.

Schwache Konjunktur: Firmen halten Investitionen zurück

Eine starke Binnennachfrage und gute Exportzahlen bewahren die deutsche Wirtschaft vor der Rezession. Im dritten Quartal gibt es nur ein Mini-Wachstum von 0,1 Prozent. Doch die Entwicklung ist nicht nachhaltig. Unternehmen rüsten sich für schlechte Zeiten und schieben Investitionen auf unbestimmte Zeit auf.

Schweizer Exporte in die USA steigen stark an

Die Schweiz konnte im Oktober einen Exportrekord verbuchen. Die Ausfuhren von Luxusgütern stiegen um 36 Prozent. Auch in der Pharmaindustrie gibt es ein deutliches Plus. Der Export von Rohstoffen und von Maschinen konnte gesteigert werden. Die größte Nachfrage gibt es aus den USA und Kanada.

Österreichs Gewerbe- und Handwerksbetriebe geraten unter Druck

Österreich Gewerbe- und Handwerkbetriebe schaffen 50 Prozent aller Neugründungen und bilden mehr als die Hälfte der Lehrlinge aus. Doch die schwache Konjunktur zwingt die Unternehmen dazu, auf Neueinstellungen zu verzichten. Die Wirtschaftskammer fordert daher den Ausbau von Fördermaßnahmen.

Markit-Institut sieht „kein nennenswertes Wachstum“ im vierten Quartal

Die deutsche Wirtschaft wächst so langsam wie zuletzt vor 16 Monaten. Das Wachstum im Verarbeitenden Gewerbe stagniert. Die schlechte Konjunktur erfasst jetzt aber auch die Dienstleister. Alle Zeichen deuten auf ein schwaches viertes Quartal für die deutsche Wirtschaft hin.

Nur noch jedes vierte Unternehmen will Mitarbeiter einstellen

Nur noch 24 Prozent aller Unternehmen wollen einer Umfrage zufolge Personal aufbauen. Zugleich erhöhte sich der Anteil der Betriebe, die die Belegschaft verkleinern wollen. Wirtschaftsforscher machen die schwachen Konjunkturaussichten für dafür verantwortlich.

Griechenland hat höchstes Wirtschafts-Wachstum in Europa

Im dritten Quartal wies Griechenland ein Wachstum in Höhe von 0,7 Prozent auf. Das ist der beste Wert innerhalb der Eurozone. Deutschland konnte lediglich ein Wachstum von 0,1 Prozent erzielen. Italien hingegen bleibt in der Rezession stecken. Das BIP des Landes schrumpfte um 0,1 Prozent.

IWH-Institut: Mindestlohn belastet Konjunktur schon heute

Der gesetzliche Mindestlohn belastet nach Ansicht der IWH-Forscher schon vor seiner Einführung 2015 die Konjunktur. Zuvor hatte sich Angela Merkel skeptisch über eine Negativ-Prognose der Wirtschaftsweisen geäußert. Die Forscher bekräftigten dagegen, wirtschaftliches Handeln sei "von vorausschauendem Denken geprägt".

Deutsches Handwerk steigert Umsatz und Beschäftigung

Die deutschen Handwerks-Betriebe konnten Aufträge, Auslastung, Umsatz und Beschäftigung seit Jahresbeginn verbessern. Für 2014 erwarte man weiter zwei Prozent mehr Umsatz und 25.000 neue Jobs, so Branchenverbandschef Schwannecke. Exportabhängige Wirtschaftszweige mussten ihre Geschäftsziele zuletzt herunterschrauben.

Ifo-Institut rechnet nur noch mit einem Prozent Wachstum

Das ifo Institut hat seine Konjunkturprognose für 2014 nach unten korrigiert. Der weitere Rückgang des ifo Geschäftsklimaindexes Ende Oktober deute auf eine Stagnation zum Jahresende hin.

EU-Kommission rechnet mit deutlich weniger Wachstum in der Euro-Zone

Die EU-Kommission senkte am Dienstag ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr auf 0,8 Prozent. Deutlich verschlechtert haben sich besonders die Aussichten für Deutschland, Frankreich und Italien. Eine Besserung sei erst ab 2016 in Sicht.

Weniger Neuzulassungen: Wirtschaftsflaute erfasst Frankreichs Automarkt

Die Neuzulassungen auf dem französischen Automarkt sanken im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,8 Prozent. Unter dem Druck der düsteren Wirtschaftslage schieben Privatkunden und Unternehmen größere Neuanschaffungen auf. Besonders Volkswagen ist mit einem Absatz-Rückgang von fast fünf Prozent betroffen.

Großaufträge aus dem Ausland: Mehr Bestellungen für deutsche Maschinenbauer

Die Auftrageingänge für die deutschen Maschinenbauer lagen im September um 13 Prozent über dem Vorjahresniveau. Das lag vor allem an Großaufträgen aus den Nicht-Euro-Ländern. Die Auslandsbestellungen stiegen um 24 Prozent und konnten so den Rückgang der Bestellungen aus dem Inland ausgleichen.

DIHK rechnet mit 150.000 neuen Stellen im nächsten Jahr

Der DIHK rechnet trotzt mauer Konjunktur mit rund 150.000 neuen Arbeitsplätzen für 2015. Diese werden vor allem in der Dienstleistungsbranche geschaffen. Dennoch verlangsame sich der Stellenzuwachs, so Geschäftsführer Martin Wansleben.