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Konjunktur

Umfrage Deutscher Mittelstand: Innovationen stehen an erster Stelle

Der deutsche Mittelstand sieht die konjunkturelle Lage entspannt. Eine Umfrage der Deutschen Mittelstands Nachrichten hat ergeben, dass die meisten Unternehmen ihr Personal stabil halten wollen. Allerdings sehen alle eine große Herausforderung: Die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen ist nur durch massive Produkt-Innovationen zu sichern.

WKÖ: Mittelstand in Österreich muss steuerlich entlastet werden

Die Wirtschaftskammer Österreich lehnt Eigentumssteuern ab. Sie schadeten Beschäftigung und Wachstum. Durch Einsparungen bei den Staatsausgaben müsse eine Steuerreform finanziert werden, die den Mittelstand unterstützt. Österreichs Regierung solle sich ein Beispiel an Deutschland, der Schwei und Schweden nehmen.

Arbeitsmarkt-Belebung geht an Langzeitarbeitslosen vorbei

Langzeitarbeitslose sind in den ersten 6 Monaten vom Mindestlohn ausgeschlossen. Das setzt sie der Hire-and-Fire-Strategie aus. Die Belebung am Arbeitsmarkt geht an ihnen vorbei. Die Zahl der Arbeitslosen fällt im Juni um 49.000 auf 2,83 Millionen. Das entspricht einer Quote von 6,5 Prozent und ist der niedrigste Stand seit der Wiedervereinigung.

Deutsche ziehen Urlaub großen Einkäufen vor

Der deutsche Einzelhandel nimmt im Mai erneut weniger ein. Der Umsatz schrumpfte um 0,7 Prozent. Der online-Handel hingegen boomt. Einzelhändler bekommen von der Konsumlaune der Kunden nicht viel zu spüren. Die Deutschen fahren viel lieber in den Urlaub.

Trotz Rekord-Arbeitslosigkeit: Franzosen geben mehr Geld aus

Der Konsum ist Frankreich im Mai stärker angestiegen als erwartet. Grund dafür sind allerdings steigende Energiepreise. Die Arbeitslosigkeit in Frankreich hat mit 3,9 Millionen inzwischen ein Rekordhoch erreicht.

Österreich will Rahmenbedingungen für Mittelstand verbessern

Entgegen allen Prognosen zeichnet sich ein nur schwaches Wirtschaftswachstum für Österreich ab. Das Wirtschaftsministerium will mit einer Mittelstands-Offensive den Standort für Unternehmen stärken und die Rahmenbedingungen verbessern. Schwerpunkte sind Industrie 4.0, Energiepolitik, Arbeitsmarkt- und Ausbildungsreformen. Die größte Herausforderung besteht in der Erleichterung der Gründungs- und Projektfinanzierung von Unternehmen.

Baustoff-Industrie fordert mehr Investitionen für Infrastruktur

Die deutsche Baustoff-Industrie produziert so viel wie zuletzt vor drei Jahren. Dennoch fordert der Verband mehr Ausgaben vom Bund für Straßen, Schulen und Krankenhäuser. Die Befürchtung vom Auftragsmangel aufgrund des milden Winters hat sich in der Bauindustrie nicht bestätigt.

Keine Reformen: Frankreichs Geschäftsklima-Index sinkt

Der französische Geschäftsklima-Index sinkt. Der mangelnde Reformeifer der Regierung und die schlechte Konkurrenzfähigkeit der Unternehmen drücken auf das Wachstum. Auch bei einem schwächeren Euro werden die strukturellen Probleme in Frankreich fortbestehen.

Ukraine und Irak lösen Skepsis bei deutschen Unternehmen aus

Die instabile Lage im Irak und in der Ukraine drücken bei deutschen Unternehmern auf die Stimmung. Der Ifo-Index fällt im Juni zum zweiten Mal in Folge. Die Wirtschaft wird im zweiten Quartal langsamer wachsen als bislang erwartet.

Deutsches Sommerloch: Einkaufsmanager-Index fällt leicht ab

Das Wachstum der deutschen Wirtschaft verlangsamt sich. Der Einkaufsmanager-Index fällt zum Sommer leicht ab. Auch in der gesamten Euro-Zone hat die Konjunktur wieder an Schwung verloren.

Schweizer Notenbank schließt Negativ-Zinsen nicht aus

Die SNB setzt die Euro-Kursuntergrenze von 1,20 Franken zum Euro fort. Der Schweizer Franken ist weiter hoch bewertet. Risiken für Schweizer Konjunkturerholung sind erheblich. Wenn der Aufwertungsdruck zu groß wird, schließt die SNB die Einführung von Negativ-Zinsen nicht aus. Erneut warnte die SNB vor einer drohenden Überhitzung des Immobilienmarktes.

USA kriegen Leistungsbilanzdefizit nicht in den Griff

Der Aufschwung in den USA ist eine Illusion. Das Leistungsbilanzdefizit ist im ersten Quartal deutlich gestiegen. Auch der IWF hat seine Konjunkturprognose für die USA abgesenkt.

Tariflöhne steigen in Frankreich langsamer als in Deutschland

In Frankreich steigen die Tariflöhne seit zwei Jahren langsamer als in Deutschland. Der Vorteil bei der Kaufkraft wird durch steigende Preise geschmälert. Die Teuerungsrate lag 2013 hierzulande bei 1,6 Prozent, im Nachbarland dagegen nur bei 1,0 Prozent.

Umsatz im Gastgewerbe sinkt um 1,5 Prozent

Das Gastgewerbe startet mit dem schwächsten Umsatzplus ins zweite Quartal. Die privaten Anbieter von Wohnraum schwächen den Umsatz von Hoteliers. Bereits im ersten Quartal sank der Umsatz um 3,4 Prozent. Aufgrund des Mindestlohns werden zudem Preissteigerungen erwartet.

Japan senkt Steuern für Unternehmen unter 30 Prozent

Japans Premier Abe kündigt niedrigere Unternehmenssteuern an. Der Steuersatz soll auf bis zu 25 Prozent gesenkt werden und die Wirtschaftskraft ankurbeln. Gleichzeitig hält die Bank of Japan an ihrer lockeren Geldpolitik fest, mit der sie die Währung künstlich niedrig hält.

Weniger Gründungen kleiner Unternehmen

In Deutschland werden wieder mehr größere Firmen gegründet. Die Gründungszahl der kleinen Betriebe ging hingegen leicht zurück. Das antizipierte Wachstum der deutschen Wirtschaft hebt die Kauflaune der Bürger noch nicht.

Konjunkturprogramm in China soll Binnen-Nachfrage stärken

Die Staatsausgaben der chinesischen Regierung stiegen im Mai rasant an. China will die Binnen-Nachfrage mit Konjunkturprogrammen stärken. Der schwache Import lässt ebenfalls zu wünschen übrig. Auch beim Export in die USA hat sich das Tempo halbiert. Chinas Wirtschaft wächst so schwach wie zuletzt vor 18 Monaten.

Hohe Beschäftigung wirkt sich nur schwach auf den Konsum aus

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hofft auf einen Anstieg der Konsumausgaben. In Deutschland wird nämlich so viel gearbeitet, wie zuletzt vor 22 Jahren. 41,7 Millionen Beschäftigte leisten knapp 15 Milliarden Arbeitsstunden. Doch die Deutschen geben ihr Geld nicht leichtfertig aus.

Institut sieht Deutschland an der Spitze der Eurozone

Die wirtschaftliche Entwicklung in der Euro-Zone verlaufe „ungleichmäßig, stockend und glanzlos“, sagte das Markit-Institut am Mittwoch. In Deutschland laufe es deutliche besser als in anderen Staaten der Eurozone. Für das Währungsgebiet insgesamt erwarten die Ökonomen ein Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal von 0,4 bis 0,5 Prozent.

Baubranche erwartet deutlich höhere Umsätze

Die deutsche Baubranche erwartet für 2014 ein Umsatzplus von 4,5 Prozent. Treiber der Baukonjunktur bleibt der Wohnungsbau. Das Interesse der Investoren an Wohnimmobilien ist auch wegen der anhaltend niedrigen Zinsen nach wie vor groß. Knapp 770.000 Menschen arbeiten 2014 im deutschen Bauhauptgewerbe.