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Konzerne

EU stopft Schlupfloch bei Unternehmenssteuern

Die Europäische Union versucht, weitere Schlupflöcher in der Unternehmenssteuer ab 2020 zu stopfen. Dann soll es unmöglich werden, dass Konzerne andere Steuerregeln außerhalb der EU bei grenzüberschreitenden Geschäften ausnutzen.

Gründe lieber nur gewöhnlich: Konzerne trauen nicht allen Start-ups

Start-ups sind angesagt und gehören bei Großkonzernen inzwischen dazu wie die eigene Forschungsabteilung. Doch die große Risikobereitschaft ist bei vielen Unternehmen noch nicht zu spüren.

Atom-Kommission: Konzerne sollen Milliarden für Endlagerung zahlen

Die Betreiber deutscher Atomkraftwerke können sich von den jahrzehntelangen Kostenrisiken der Zwischen- und Endlagerung des Atommülls freikaufen. Die Atomkommission des Bundes empfahl am Mittwoch nach Angaben aus ihren Kreisen, dass die vier Energieunternehmen diese Aufgabe für 23,3 Milliarden Euro an den Staat abgeben können.

Steuer: US-Konzerne verschieben Milliardensummen

Die US-Konzerne sind in Sachen Steuern sparen ganz vorn mit dabei. Wie eine Untersuchung zeigt, haben die Konzerne beispielsweise 2012 etwa ein Viertel ihrer Profite von den Ländern, in den diese erzielt wurden, abgezogen.

DIW: Staatlicher Fonds für Atomausstieg notwendig

Die Rückstellungen der Energiekonzerne für den Abriss der Kernkraftwerke und die Endlagerung des Atommülls reichen dem DIW zufolge nicht aus. Das Institut schlägt deshalb die Gründung eines staatlichen Fonds vor, über die der Atomausstieg abgewickelt wird.

US-Investor Buffett plant Übernahme deutscher Firmen

Warren Buffett will in den nächsten Jahren mindestens ein deutsches Unternehmen kaufen, da hierzulande die Bedingungen günstiger seien. Die Firmen seien preislich etwas attraktiver als in den USA, so Buffett.

Google bestraft Unternehmen ohne mobile Internetseite

Unternehmen müssen ihre Internetseiten für mobile Geräte optimieren. Sonst droht ihnen eine Herabstufung in den Suchergebnissen von Google. Der Suchmaschinenbetreiber überholt sein Ranking. Die Seiten der EU und Microsoft könnten bald nicht mehr auf der ersten Seite der Suchergebnisse stehen.

Frauenquote: Mittelstand soll sich eigene Ziele setzen

Der Bundestag beschließt die Frauenquote für große Unternehmen. 30 Prozent der Jobs in Führungsetagen müssen ab 2016 mit Frauen besetzt werden. Mittelständische Unternehmen sollen sich eigene Zielvorgaben setzen.

Verdi und Karstadt erzielen Einigung bei Personal-Abbau

Die noch anstehenden Kündigungen bei der deutschen Warenhaus-Kette Karstadt sollen sich auf 1.400 statt 2.750 Personen belaufen. Zuvor hatte die Gewerkschaft Verdi mit der Unternehmen-Spitze eine gesonderte Vereinbarung ausgehandelt.

Österreichs Mittelstand muss Interessen in TTIP durchsetzen

Wirtschaftsvertreter in Österreich werben für die Umsetzung des Freihandelsabkommens zwischen EU und USA. Kleine und mittlere Unternehmen dürfen im Vergleich mit großen Konzernen nicht schlechter gestellt werden. Auch Österreichs Regierung ist skeptisch: Die Verhandlungen verlaufen anonym. Regeln zum Investorenschutz und zur Herabsetzung von Qualitätsstandards tragen zur Verunsicherung bei.

EU zwingt Firmen Steuerdeals preis zu geben

Firmen sollen Steuervereinbarungen in der EU offenlegen müssen. Internationale Konzerne konnten bislang individuelle Steuer-Vereinbarungen mit Mitgliedstaaten wie zum Beispiel Luxemburg aushandeln.

Deutschland entgeht durch Steuerdumping 150 Milliarden Euro pro Jahr

Der Steuersenkungswettbewerb in der EU kostet den Mitgliedstaaten im Jahr 1,5 Billionen Euro, so Wirtschaftsminister Gabriel. Deutschland müsse auf 150 Milliarden verzichten. Multinationale Konzerne sollten, genau wie der Mittelstand auch, ihren Teil zur Steuergerechtigkeit beitragen.

WTO gescheitert: Indien verweigert Abbau globaler Handelshürden

Indien hat sich überraschend von den geplanten Abkommen mit der WTO zum Abbau von Handelshürden distanziert. Das stürzt die WTO in eine Existenzkrise. Durch freien Handel mit Indien hatten sich BDI und DIHK Kostensenkungen, zusätzliche Einnahmen für deutsche Unternehmen und neue Jobs in Indien versprochen. Indien versucht mit der Blockade Subventionen für ein Ernährungsprogramm unbefristet durchzusetzen.

Studie: Europäische Firmen hinken US-Konzernen hinterher

Die europäischen Unternehmen haben Nachholbedarf. Bei der Marge haben die US-Konzerne eindeutig die Nase vorn. Für die Studie wurden die Bilanzen von jeweils 300 der umsatzstärksten, börsennotierten Konzerne aus den USA und Europa untersucht.

Von Start-Ups lernen: Österreich braucht mehr Innovationen

Da die Politik den Reformstau nicht auflösen kann, liegt es an den Unternehmen, den Wohlstand aufrecht zu erhalten. Vor allem Start-ups sind aufgrund ihrer Risikofreude und Flexibilität oft innovativer als Großkonzerne. Die Bereitschaft zu Scheitern und eine gebündelte Entscheidungskompetenz hilft ihnen, neue Wege einzuschlagen.

Freihandel: Obama will Abkommen mit EU beschleunigen

Mit einem Gesetz will US-Präsident Obama das Freihandels-Abkommen deutlich beschleunigen. Der Kongress könnte dann keine Änderungen mehr vornehmen, sondern nur noch zustimmen oder ablehnen. Einige Demokraten verweigern ihrem Präsidenten dabei die Gefolgschaft.

Top-Manager hoffen auf Merkels Wiederwahl

Deutschlands Rolle in der Eurokrise ist groß. Den weltweiten Top-Managern zufolge hat Angela Merkel diese Rolle gut ausgefüllt. Denn die Wirtschafts-Elite hofft auf eine Wiederwahl Merkels, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. Merkels Nähe zur Finanzindustrie und den Top-Unternehmern Deutschlands macht sie beliebter als Steinbrück.

Daten-Salat: Sensoren überwachen Landwirtschaft

Technologie-Konzerne entdecken die Lebensmittel-Produktion als lukratives Geschäftsfeld. Die neuesten Sensoren und Techniken der mobilen Datenübertragung werden genutzt, um die Landwirtschaft „smarter“ zu gestalten.

Knappe Mehrheit: EU will Pestizide verbieten

Die EU-Kommission hat einen Teilerfolg im Kampf gegen hochgiftige Pflanzenschutz-Mittel erreicht. Doch damit ist die Gefahr für die Bienen noch lange nicht abgewendet. Die Konzerne hoffen, dass der öffentliche Druck nun nachlässt.

Umweltschützer: Pestizide für Bienen-Sterben verantwortlich

Bestimmte Pestizid-Wirkstoffe sollen das Bienensterben vorantreiben, kritisieren Imker und Umweltschützer seit Jahren. Ein EU-weites Verbot scheiterte bisher am Widerstand der Agrochemie-Konzerne. Am Montag geht der Kampf in eine neue Runde.