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Krebs

EU-Chemiker halten Glyphosat für nicht krebserregend

Experten der europäischen Chemikalienagentur ECHA halten das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat für nicht krebserregend.

USA: Stadt testet heimlich giftige Chemikalien im Trinkwasser

Die US-Stadt Sakramento hat ein Jahr lang giftige Chemikalien im Trinkwasser getestet, ohne die Bevölkerung darüber zu informieren. Dabei entstanden krebserregende Stoffe, die schon beim Duschen gesundheitsgefährdende Dämpfe bilden. Die Behörden geben an, sie wollten Geld sparen.

Krebserregendes Monsanto-Gift in Wundverbänden nachgewiesen

Eine argentinische Studie hat das Pflanzengift Glyphosat in zahlreichen Baumwoll-Produkten nachgewiesen. Der als krebserregend eingestufte Stoff fand sich in allen getesteten Wundverbänden. Die Forscher warnen, das Gift könne über offene Wunden direkt in den Blutkreislauf gelangen.

Novartis schließt Milliarden-Deal mit GlaxoSmithKline

Novartis will sein Multiple-Sklerose-Geschäft ausbauen und kauft dafür Teile von GlaxoSmithKline. Vordergründig geht es um den Wirkstoff Ofatumumab. Bereits im vergangenen Jahr hat Novartis in Krebsmedikamente investiert.

Die Top-Pharmakonzerne setzen auf Krebs und Immunkrankheiten

Die 20 größten Pharmaunternehmen der Welt haben im vergangenen Jahr die meisten Umsätze mit Wirkstoffen zur Behandlung von Krebs und Immunkrankheiten gemacht. Insgesamt stiegen die kumulierten Umsätze dieser Unternehmen um vier Prozent. Restrukturierungen haben aber auch zu dem positiven Ergebnis beigetragen.

Krebs: WHO warnt vor Pflanzenschutzmittel 2,4-D

Nach Glyphosat hat die Weltgesundheitsorganisation nun ein weit verbreitetes Pflanzenschutzmittel als „möglicher Weise krebserregend“ klassifiziert. Die Rede ist von 2,4-D (Dichlorphenoxessig). Außerdem nannte die WHO noch zwei Insektizide im Zusammenhang mit Krebs.

Novartis verkauft weitere Beteiligungen und Sparten

Mit dem Verkauf der US-Firma Idenex und des Grippeimpfstoff-Geschäfts will Novartis künftig wieder rentabler werden. Der Konzern will sich auf sein Arzneimittelgeschäft, insbesondere auf die Forschung für Mittel gegen Krebs, konzentrieren.

Roche hofft auf Durchbruch bei Krebsforschung in Basel

Der Schweizer Pharmakonzern Roche will Forschung und Entwicklung in Basel mit drei Milliarden Franken fördern. Das Geld fließt in zusätzliche Labors und Arbeitsplätze. Roche hofft auf einen Durchbruch bei der Krebsbehandlung.

Molecular schafft ersten Biotech-Börsengang in der Schweiz seit 2009

Die Biotech-Firma Molecular Partners will im vierten Quartal an die Schweizer Börse SIX. Das Züricher Unternehmen braucht 125 Millionen Schweizer Franken zur Medikamenten-Entwicklung. Molecular spezialisiert sich auf Wirkstoffe gegen Augenkrankheiten und Krebs.

Pharmafirma Biotest verfehlt Jahresprognose

Der Rückruf eines2014 Immunglobulins und die politischen Krisen drücken den Gewinn des Pharmafirma Biotest. Die Forschungsausgaben steigen um 13,5 Prozent. Das Betriebsergebnis ist im ersten Halbjahr nur leicht gestiegen.

Intensive Forschung treibt Biotechfirma Morphosys in die roten Zahlen

Im laufenden Quartal muss Morphosys einen Nettoverlust von 0,5 Millionen Euro hinnehmen. Das Biotech-Unternehmen treibt derzeit seine Antikörper-Forschung voran. Konkurrent Qiagen forscht im Bereich der Krebsdiagnose und muss ebenfalls mit schrumpfenden Gewinnen zurechtkommen.

Einfacher Papierstreifen-Test kann Krebs im Urin erkennen

Der neuartige Test zur Krebs-Diagnose funktioniert wie ein Schwangerschaftstest und dauert circa eine Stunde. Ein Papierstreifen erkennt im Urin die Reste von Biomarkern, wenn diese zuvor mit den Krebsgeweben im Körper in Kontakt gekommen sind.

Zwangslizenz: Bayer muss Patent für Krebs-Medikament an indische Firma weitergeben

In Indien sorgt eine Zwangsmaßnahme gegen den deutschen Pharmakonzern Bayer für Aufsehen. Ein Patentgericht entschied, dass Bayer sein Patent für das Krebsmedikament „Nexavar“ an das indische Unternehmen Natco Pharma abgeben muss.

Griechenland: Medikamente werden knapp

Private Apotheken und öffentlichen Krankenhäusern gehen zahlreiche Medikamente aus. Die Pharmafirmen wollen diese lieber dort verkaufen, wo sie höhere Preise erzielen. Selbst Krebspatienten klagen über fehlende Behandlungsmöglichkeiten.