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Kürzungen

Großbritannien: Bürger demonstrieren gegen Sparpolitik der Regierung

In der britischen Hauptstadt London sind am Samstag zehntausende Bürger auf die Straße gegangen, um gegen die Sparpolitik der Regierung zu demonstrieren. Diese will nach vorangegangenen Kürzungen weitere umgerechnet 16,8 Milliarden Euro bei den Sozialleistungen streichen.

Rechnungshof: Frankreich wird Defizit-Ziel nicht erreichen

Der französische Rechnungshof hält die Prognosen der eigenen Regierung für unrealistisch. Ohne deutliche Ausgabenkürzungen könne das Defizit-Ziel von 3 Prozent nicht eingehalten werden. Daher müsse die Regierung ihre Ausgaben kürzen.

Geldnot gefährdet Kulturdenkmäler: Italien verkauft historische Stätten

In Italien hat kein Geld für den Erhalt von historischen Kulturgütern. Werbefläche an den Denkmälern sollen die nötigen Mittel einbringen. Manche Bauten stehen sogar zum Verkauf. Die Bildrechte am Kolloseum in Rom können beispielsweise für 15 Jahre erkauft werden.

Sparmaßnahmen: „Spanien wird kein Problem mehr sein“

Das spanische Kabinett hat am Freitag ein neues Sparpaket in Höhe von 27 Milliarden Euro gebilligt. „Spanien werde aufhören ein Problem zu sein“, äußerte sich Spaniens Wirtschaftsminister zuversichtlich gegenüber der Eurogruppe.

Niederlande: Opposition will Fiskalpakt ablehnen

In Europa wird derzeit mit zweierlei Maß gemessen finden zwei niederländische Abgeordnete der Arbeiter-Partei. Wenn die Niederland nicht wie Spanien mehr Zeit zum Erreichen des Defizitziels bekomme, will die Partei dem Fiskalpakt nicht zustimmen. Die Koalition braucht aber ihre Stimmen.

Griechenland: Medikamente werden knapp

Private Apotheken und öffentlichen Krankenhäusern gehen zahlreiche Medikamente aus. Die Pharmafirmen wollen diese lieber dort verkaufen, wo sie höhere Preise erzielen. Selbst Krebspatienten klagen über fehlende Behandlungsmöglichkeiten.

Erneut Massenproteste in Athen erwartet

Drei griechische Gewerkschaften haben zu erneuten Protesten gegen die harten Sparmaßnahmen aufgerufen. Die Mitglieder wollen sich am Nachmittag vor dem Parlament versammeln, wo zu selben Zeit eine Debatte über das neue Notfallgesetz stattfindet.

Griechenland: Notfallgesetz soll schnell 325 Millionen Euro-Loch stopfen

Das griechische Finanzministerium hat ein Notfallgesetz entworfen, um die erforderlichen 325 Millionen Euro schnell einsparen zu können. Bereits Sonntagnacht soll das Parlament abstimmen. Weitere Kürzungen bei den Renten und Gehältern sind Teil des Gesetzes.

Italien: Trotz Kürzung bleiben italienische Abgeordnete Spitzenverdiener in Europa

Italien spart – nun auch an den Gehältern im Abgeordnetenhaus. Heute von der Präsidentschaft des Unterhauses genehmigt, werden die Kürzungen sofort wirksam. Ihren Rang der am besten bezahlten Politiker behalten sie dennoch.

Neue EU-Forderung: Griechenland muss 2,6 Milliarden Euro kurzfristig sparen

Das Vertrauen der Gläubiger ist verspielt. Ohne kurzfristige Einsparungen in Höhe von 2,6 Milliarden Euro fließt kein weiteres Geld nach Griechenland. Aus diesem Grund wurde das Eurogruppen-Treffen für Mittwoch abgesagt.