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Lagarde

IWF fordert höhere Ausgaben von Deutschland

Der IWF hat Deutschland und einige andere Staaten aufgerufen, mehr für das weltweite Wachstum zu tun. Gerade in der Infrastruktur könnten neue Investitionen getätigt werden, so die IWF-Chefin Lagarde.

IWF: Griechenland braucht keinen Schuldenschnitt

IWF-Chefin Lagarde besteht nicht auf einen Schuldenerlass für Griechenland. Es reiche stattdessen aus, die Kreditlaufzeiten zu verlängern, die Darlehenszinsen zu senken und die Zahlungen zu stunden. Noch hat der Internationale Währungsfonds seine Beteiligung am dritten Kreditpaket in Höhe von 86 Milliarden Euro nicht zugesagt.

Tsipras: Reformpaket der Gläubiger ist absurd

Griechenland lehnt Reformliste der internationalen Gläubiger ab. Die Troika fordert eine Rentenkürzung der ohnehin bereits verarmenden Bevölkerung. Die Syriza-Regierung will das nicht hinnehmen und bleibt stur. Auch Neuwahlen sind nicht ausgeschlossen, sollten Tsipras und Varoufakis der Troika keine Zugeständnisse abringen können.

Ukraine will Staatspleite mit Privatisierungen verhindern

Zur Vermeidung der Staatspleite will die Ukraine bis zu 1.200 Staatsunternehmen privatisieren. Bislang verhindert ein Gesetz diese Maßnahme. Doch die Ukraine liegt wirtschaftlich am Boden und wird nur durch Kredite internationaler Geldgeber wie dem IWF vor der Zahlungsunfähigkeit bewahrt.

Euro-Zone verlängert Kredit-Programm für Athen um vier Monate

Die Eurogruppe stimmt einer Fristverlängerung des Kreditprogramms für Griechenland zu. Athen bekommt vier Monate Zeit, in denen es Steuerflucht und Korruption soll. Der Deutsche Bundestag muss der Verlängerung noch zustimmen. Für die neue Regierung Griechenlands ist der Aufschub ein erster Erfolg.

IWF: Ukraine braucht mehr Kredite wegen Krieg im Osten

Der IWF muss seine erst vor wenigen Wochen getätigte Prognose revidieren: Wenn die Kämpfe im Osten noch länger dauern, braucht die Ukraine mindestens zwei Milliarden Dollar an Krediten. Die Ukraine ist pleite und kann ihre Schulden nicht bedienen. Der IWF will sicherstellen, dass es zu keinen Turbulenzen im Finanzsystem kommt.

Drama in Paris: Der Zerfall der EU beginnt in Frankreich

Die französische Regierung ist nur wenige Monate nach dem Sieg von Marine Le Pen bei der EU-Wahl zerbrochen. Möglicherweise kommt nun eine Regierung des Nationalen Notstands, um zu retten, was nicht mehr zu retten ist: Die EU soll sich, wenn es nach Paris geht, in neue Schulden stürzen. Doch selbst das wird am Ende nicht reichen.

Ukraine bankrott: IWF-Gelder für Schuldendienst umgeschichtet

Die Regierung in Kiew hat mitgeteilt, die vom IWF ausbezahlten Kredite für die Rückzahlung von Staatsschulden nutzen zu wollen. Das Geld der zweiten Tranche, etwa 1,4 Milliarden US-Dollar, soll in das öffentliche Defizit und an die Nationalbank fließen. „Wir brauchen dieses Geld, um Schulden zurückzuzahlen“, so der Finanzminister. Das Land steht kurz vor dem Staatsbankrott.

IWF warnt: Deutschland braucht mehr staatliche Investitionen

Deutschland hat Spielraum für 14 Milliarden Euro an zusätzlichen Investitionen jedes Jahr. Der IWF fordert die Bundesregierung dazu auf, dieses Potenzial auch zu nutzen. Das Wachstumspotenzial der deutschen Wirtschaft sei „mittelfristig bescheiden“. Die Bundesbank redet von Stagnation.

Deflations-Gefahr: Lagarde fordert Draghi zum Handeln auf

Das Vertrauen in stabile Preise muss aufrechterhalten werden. Der IWF fordert die EZB auf, das Deflations-Risiko im Auge zu behalten und notfalls zu handeln.

IWF-Studie: Ungleiche Einkommen mindern Wachstum

Der IWF fordert die Staaten zu einer maßvollen Umverteilung auf. Zu große Einkommens-Unterschieden schaden der Wirtschaft. IWF-Chefin Lagarde sorgt sich um die ökonomische Stabilität in Europa.

USA: Schwellenländer sollen ihre Finanzen selbst in den Griff kriegen

Die Schwellenländer seien selbst für Probleme verantwortlich und müssen Strukturreformen umsetzen, fordern die Industriestaaten. Allen voran die USA – die selbst ihre Schulden nicht in den Griff kriegen – fordern die Schwellenländern dazu auf, für „finanzpolitischer Ordnung“ sorgen.

Bundesbank stimmt IWF-Abgabe auf Sparguthaben zu

Es wird ernst mit der Schulden-Steuer: Die Bundesbank greift überraschend den Vorschlag des IWF für eine 10-prozentigen Abgabe auf Sparguthaben auf und erklärt, dass eine solche Steuer in „absoluten Ausnahmesituationen“ erhoben werden könnte.

EU fordert Kürzung von Sozialleistungen

EU-Kommissarin Viviane Reding fordert eine Kürzung der Sozialleistungen in den EU-Staaten. Dies soll die sogenannte „Armutsmigration“ stoppen. Tatsächlich sind die meisten Staaten pleite. Mit beispiellosem Populismus versucht die EU nun, Schuldige für die Kürzungen von Sozialleistungen auszumachen.

Jean-Claude Juncker will Chef der EU-Kommission werden

Jean-Claude Juncker möchte Nachfolger von Barroso als Chef der EU-Kommission werden. Bei den Europa-Wahlen im Mai will er als Spitzenkandidat der Konservativen kandidieren. Der Luxemburger freut sich auf eine „lebhafte Debatte“ mit dem Spitzenkandidaten der Sozialisten Martin Schulz.

IWF: Schuldenkrise erfordert brachiale Maßnahmen

Eine neue Studie des IWF kündigt eine beispiellose Welle von Zwangs-Maßnahmen gegen die Sparer in Europa an. Die Schuldenkrise werde durch eine Mischung aus „Steuern auf Ersparnisse, Verluste der Steuerzahler durch Schuldenschnitte, Inflation, Kapitalverkehrskontrollen und anderen Maßnahmen der finanziellen Repression“ beendet. Die Politiker Europas werden aufgefordert, ihre Realitäts-Verweigerung aufzugeben und zu handeln.

Merkel: Wenn wir so weitermachen, sind wir verloren!

Angela Merkel erinnerte beim jüngsten EU-Gipfel an den Kommunismus und den Ersten Weltkrieg. Mario Draghi sagte den Südländern, dass sie ohne Reformen ihre Souveränität verlieren.

Frankreich fordert die europäische Arbeitslosen-Versicherung

Der französische Finanzminister Pierre Moscovici will eine gemeinsame europäische Arbeitslosen-Versicherung. Die Franzosen haben Schwierigkeiten, die hohen Kosten für die Arbeitslosigkeit zu decken. Auf diesem Weg könnten deutsche Steuergelder ohne Troika nach Frankreich umgeleitet werden. Moscovici will einen „starken supranationalen Haushalt“.

EU-Parlament akzeptiert Banken-Union ohne Kontrolle

EZB und EU-Parlament haben sich auf eine neue Transparenz-Regel für die Banken-Aufsicht geeinigt. Die Regel ist eine Farce: Exakt zwei (!) EU-Parlamentarier werden von der EZB über Details der Banken-Rettung informiert – und sind zu strengster Geheimhaltung verpflichtet. Jeder Maler-Betrieb muss mehr Auskunft über sein Geschäft geben als die Banken, die das Geld der Bürger ins Kasino tragen.

Bankenunion: EZB und IWF drängen Parlament zur Zustimmung

EZB und IWF wollen die Banken-Union in Europa durchdrücken. Das EU-Parlament leistet Widerstand in einer unerheblichen Nebensache, nämlich der Transparenz von EZB-Entscheidungen. Mit der Banken-Union verlieren die europäischen Steuerzahler die Möglichkeit, ihre Banken wirkungsvoll zu kontrollieren. Die Folge: Der Steuerzahler wird zahlen, ohne zu erfahren warum. Demokratie sieht anders aus.