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Löhne

ATX-Aufsichtsratschefs verdienten 2016 um 16 Prozent mehr

Die Vorsitzenden der Aufsichtsräte der größten Börsen-Unternehmen Österreichs haben 2016 deutlich besser verdient. Laut einer Studie gab es 15,9 Prozent mehr als im Jahr davor, nämlich im Schnitt 76.275 Euro.

Ökonomen: Unternehmen sollten höhere Löhne zahlen

Deutschland hinkt bei den Lohnzahlungen im europäischen Vergleich hinterher. Um Unsicherheiten wie etwa den Brexit unbeschadet zu überstehen, braucht es jedoch eine kräftige Binnennachfrage. Experten fordern daher, dass die Löhne noch über mehrere Jahre kräftig steigen müssten.

Währungskrieg würde Europas Stabilität gefährden

Sollte sich China tatsächlich auf einen Währungskrieg einlassen, dürfte dies vor allem Italien und Frankreich in Schwierigkeiten bringen. Chinas billige Export würden deren Industrie stark treffen. Das würde die Eurozone vor neue Turbulenzen stellen.

Post: Verhandlungen abgebrochen, Streik angekündigt

Verdi brach am Samstag die Verhandlungen über kürzere Arbeitszeiten mit der Deutschen Post ab. Die Gewerkschaft kündigte einen Arbeitskampf ab nächster Woche an. Der Post drohen nach eigenen Angaben Mehrkosten von 600 Millionen Euro, wenn sie die Wunschliste von Verdi erfülle.

Streiks rücken näher: Post-Angestellte fordern mehr Geld für weniger Arbeit

Die Gewerkschaft Verdi fordert 5,5 Prozent mehr Lohn für die Angestellten der Post. Dem Unternehmen entstünden dadurch Mehrkosten von 600 Millionen Euro. Unbefristete Streiks scheinen unvermeidlich.

Arbeitskampf Chemie-Industrie: Gewerkschaft droht mit Streiks

Rund 6000 Chemie-Arbeiter haben in Köln für höhere Löhne demonstriert. Die Chemie-Gewerkschaft IG BCE fordert eine Anhebung der Entgelte um 4,8 Prozent. Dem drittgrößten deutschen Industriezweig drohten bei Nicht-Einigung Streiks.

Weniger Tarifverträge: Lohnungleichheit in Deutschland wächst

Die Lohnschere geht in Deutschland stärker auseinander als in Großbritannien oder den USA. Der Anteil der tarifgebundenen Betriebe ist von 60 auf 35 Prozent gesunken. Doch auch Besserverdienende konnten ihre Löhne in 20 Jahren nur um inflationsbereinigt 2,5 Prozent steigern.

Arbeitskosten in Deutschland steigen stärker als in der EU

In Deutschland steigen die Arbeitskosten stärker als in den meisten EU-Staaten. Eine Arbeitsstunde kostete 2014 rund 1,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Insbesondere das produzierenden Gewerbe sorgt sich wegen der steigenden Personalkosten um die Wettbewerbsfähigkeit.

Burger-King-Mitarbeiter bekommen Löhne für November nachgezahlt

Kurz vor Weihnachten erhalten die Mitarbeiter der 86 insolventen Burger-King-Filialen in Deutschland die ausstehenden November-Löhne. Die Burger King GmbH der umstrittenen Investoren Ergün Yildiz und Alexander Kolobov hatte nur den 800 Führungskräften noch die Löhne ausgezahlt. Als die 2300 übrigen Beschäftigten ihr Geld bekommen sollten, hatte der Franchisenehmer bereits Insolvenz angemeldet.

Steigende Löhne beschleunigen Anstieg der Arbeitskosten

Höhere Bruttolöhne und ein Anstieg der Lohnnebenkosten haben die Arbeitskosten in Deutschland im zweiten Quartal stärker ansteigen lassen. Zum Jahresbeginn waren es +0,5 Prozent, Ende Juni 1,7 Prozent. Im Euro-Raum sowie in der EU stiegen die Löhne jedoch im ersten Quartal noch schneller als in Deutschland.

Studie: Preisunterschiede reduzieren West-Ost-Gefälle

Wenn man das unterschiedliche Preiseniveau betrachtet, dann sei die Differenz bei der Einkommensarmut zwischen den alten und neuen Bundesländern wesentlich geringer, so das IW Köln. Die Armutsschwelle liege bei 870 Euro. Davon könne man in Stendal besser leben als in München. Zudem sei das Armutsrisiko in Städten deutlich höher als auf dem Land.

Ukraine-Krise wirkt sich hemmend auf die Entwicklung der Löhne aus

Die sinkenden Konjunkturerwartungen infolge der Ukraine-Krise werden sich auch auf die nächsten Tarifverhandlungen auswirken. Arbeitgeberpräsident Kramer erweist der Einmischung durch EZB und Bundesbank eine Absage und wirft der Bundesregierung vor, nicht genug für die Wirtschaft zu tun.

Investitionen und Löhne stützen deutsche Binnen-Nachfrage

Unternehmen investieren wieder mehr. Dabei handeln sie weitgehend ohne die Aufnahme neuer Kredite. Steigende Löhne beeinflussen einer Studie zufolge bereits die Binnennachfrage. So bleibt die Konjunktur trotz der schwachen Exporte vorerst stabil.

Lohndumping am Bau belastet Österreichs Unternehmen

Härtere Strafen und neue Gesetze sollen Lohndumping in Österreich bekämpfen. Im Fokus stehen die hohen Arbeitskosten in Österreich. Ausländischen Firmen soll es durch die neuen Regeln nicht mehr möglich sein, die Vorschriften in Österreich zu umgehen.

Reformplan wirkungslos: Italien rutscht in die Rezession

Die Wirtschaft Italiens schrumpft bereits das zweite Quartal in Folge. Kritik am Reformpaket von Ministerpräsident Matteo Renzi wird laut: Der Arbeitsmarkt sei zu starr und die Löhne zu hoch. Zudem würden Unternehmen zu stark besteuert.

Inflation fällt auf tiefsten Stand seit 2010

Die Preise in Deutschland fallen weiter. Im Juli liegt die Teuerungsrate bei 0,8 Prozent. Das ist der tiefste Stand seit der Finanzkrise im Jahr 2010. Gemüse und Sprit werden billiger. Auf die Nettokaltmieten wirkt sich der Trend jedoch nicht aus.

EZB und Bundesbank mischen sich in die Lohnentwicklung ein

Der Chef der Bundesbank fordert eine Lohnerhöhung von durchschnittlich drei Prozent in Deutschland. Damit folgt Jens Weidmann der Forderung von EZB-Chefvolkswirt Peter Praet. Die Zentralbanken wollen höhere Löhne, weil sie auf positive Impulse bei der Preisentwicklung hoffen. Die Inflation in Deutschland liegt derzeit bei nur 1,0 Prozent. Arbeitgeber und Gewerkschaften verbitten sich jedoch eine Einmischung in ihre Tarifhoheit.

Tariflöhne steigen in Frankreich langsamer als in Deutschland

In Frankreich steigen die Tariflöhne seit zwei Jahren langsamer als in Deutschland. Der Vorteil bei der Kaufkraft wird durch steigende Preise geschmälert. Die Teuerungsrate lag 2013 hierzulande bei 1,6 Prozent, im Nachbarland dagegen nur bei 1,0 Prozent.

Verdi kündigt weitere Streiks bei Amazon an

Verdi setzt die Streiks bei Amazon am Freitag und Samstag fort. Die Gewerkschaft fordert in dem seit Monaten dauernden Konflikt von Amazon höhere Löhne.

Schweizer Kanton Neuenburg führt Mindestlohn ein

Als erster Kanton der Schweiz führt Neuenburg einen Mindestlohn ein. Damit setzt er eine kantonale Abstimmung aus dem Jahr 2011 um. Arbeitgeber müssen ihren Angestellten künftig 20 Franken (16,35 Euro) pro Stunde zahlen.