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Medwedew

Russland will Handel mit Ukraine einschränken

Der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew kündigt an, dass Russland die Wirtschaft der Ukraine künftig nicht mehr stützen werde. Eine Beschränkung des bilateralen Handels könnte der Ukraine einen Schaden von 15 Milliarden Euro zufügen. Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk sucht Hilfe bei der EU. Die Ukraine kämpft gegen die Staatspleite.

Medwedew: Russlands Firmen sollen mehr Geschäfte in Asien machen

Russlands Wirtschaft hat durch die Sanktionen bereits „Dutzende Milliarden Dollar" verloren. Dmitri Medwedew rät russischen Firmen daher, stärker mit Asien zu kooperieren. Die Handlungen des Westens seien „unberechenbar“. Deutschen und europäischen Firmen gehen Handelsbeziehungen dadurch vielleicht für immer verloren.

Mit Steuergeldern: EU leitet heimlich russisches Erdgas in die Ukraine

Moskau will verhindern, dass EU-Staaten russisches Gas in die Ukraine umleiten. Gazprom-Chef Miller nennt dies einen „halb-betrügerischern Mechanismus“. Daher droht Russland mit einer Reduzierung der Lieferungen. Für die europäischen Steuerzahler stellen die Machenschaften ein neues Milliarden-Risiko dar.

EU pokert sehr hoch und will russische Energie-Konzerne isolieren

Die neuen Wirtschaftssanktionen gegen Russland sollen den russischen Ölriesen Rosneft und eine Gazprom-Tochter treffen, so EU-Diplomaten. Diesen Unternehmen soll der Zugang zu den Finanzmärkten abgeschnitten werden. Eine hochriskante Strategie: Denn im Gegensatz zu den USA ist Europa vom russischen Gas abhängig.

Russland-Sanktionen: Westen spekuliert mit dem Sturz von Putin

Der Westen möchte mit den Sanktionen gegen Russland den Sturz von Präsident Wladimir Putin beschleunigen. Der Westen hatte nach dem Fall der Mauer versucht, Russland von außen zu „modernisieren“. Dieser Versuch ist gescheitert. Putin fährt einen konservativen und autoritären Kurs. Der Konflikt ist unvermeidlich.

Gazprom wird auf Kommando Putins den Gashahn zudrehen

Der russische Gasriese Gazprom wird die Lieferungen an die Ukraine drosseln oder einstellen, wenn der Kreml das wünscht. Schon 2006 und 2009 wurde es kalt in der Ukraine. Doch Gazprom hat in den vergangenen Jahren deutlich an Wert verloren. Die Unterbrechung der Gaslieferungen könnte dem Konzern schaden.

Riskante Währung: Russland will Euro abstoßen

Der EU-Rettungsplan für Zypern sei absurd und grotesk gewesen und die Krise scheint den Niedergang Europas zu verstärken, sagte Medwedew. Russische Finanzkreise zweifeln bereits an der Sicherheit der russischen Gelder in der EU. Medwedew erwägt eine Reduzierung der Euro-Währungsreserven.

Putin neuer Präsident: Tränen beim Sieger, Wut bei der Opposition

Der neue Präsident Russlands heißt wenig überraschend Wladimir Putin. Bei der Verkündung des Sieges weinte der Geheimdienstmann, die Opposition will schon morgen zehntausende Russen auf die Straße bringen, um gegen die Manipulationen zu protestieren.

Russland: Investoren befürchten arabische Verhältnisse

Die massiven Proteste von russischen Bürgern, die den offensichtlichen Wahlbetrug bei der Parlamentswahl nicht hinnehmen wollen, erhöhen die Angst der Investoren vor einem instabilen Russland. Allein diese Woche wurden russische Anleihen im Wert von 36 Millionen Dollar abgestoßen.