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Mütterrente

Reformpaket der Regierung dämpft die Anpassung der Renten

Die geplante Mütterrente und die Rente mit 63 drücken die jährliche Anhebung der übrigen Renten. Erst ab 2019 greift ein zusätzlicher Steuerzuschuss. Rentner müssen bis dahin mit geringen Rentensteigerungen auskommen. Die Auszahlung der Mütterrente wird sich indes Verzögern.

EU fordert von Deutschland eine Steuerreform

Die EU-Kommission fordert von Deutschland eine Reihe von Änderungen in der Finanzpolitik. Der Forderungskatalog umfasst eine Steuerreform, höhere Bildungsausgaben und mehr Anreize für einen späteren Renteneintritt. Insgesamt bescheinigte die Kommission Deutschland aber eine gesunde öffentliche Finanzlage.

Große Koalition einigt sich bei Rentenreform

Die Fraktionsspitzen von Union und SPD haben sich auf einen Gesetzentwurf zur Rentenreform geeinigt. Mit Kosten von 160 Milliarden Euro bis 2030 ist es teuerste Vorhaben der Großen Koalition. Die Grünen warnen vor Altersarmut. Zudem verschiebe die Reform die Kosten auf die nächsten Generationen.

SPD startet Werbe-Kampagne zur Renten-Reform

Arbeitsministerin Nahles startet eine Werbe-Kampagne zur Renten-Reform, obwohl diese noch nicht vom Parlament beschlossen ist. Der Steuerzahler finanziert Plakate und Zeitungs-Anzeigen mit 1,15 Millionen Euro. Die Opposition wirft Nahles vor, damit heimlich Steuergelder für eine EU-Wahlkampagne zu verwenden.

Rentenreform wird für Versicherte zum Bürokratie-Monster

Die Versicherten benötigen Jahrzehnte alte Nachweise über den Erhalt von Arbeitslosengeld I. Sonst erhalten sie nicht die geplante abschlagsfreie Rente mit 63. Die Rentenversicherung warnt, dass viele Versicherte keine entsprechenden Unterlagen mehr haben.

Kostenexplosion: Regierung muss Rentenbeitrag anheben

Die Große Koalition will die Rentenkasse mit zusätzlich 60 Milliarden Euro belasten. Zur Finanzierung werden die Rücklagen der Rentenkasse aufgezehrt und Steuergelder zugeschossen. Die Deutschen müssen sich auf höhere Rentenbeiträge und auf niedrigere Renten-Niveaus einstellen.

Regierung dämpft Zuversicht bei deutschen Unternehmen

Die Spitzenverbände der Wirtschaft sehen in den Plänen der Großen Koalition eine Gefahr für die Konjunktur im kommenden Jahr. Mindestlohn, Rentenpläne und vor allem die Energiepolitik brächten zusätzliche Belastungen für die Unternehmen.

Keine Entlastung für Unternehmen: Regierung friert Rentenbeitrag ein

Im Eiltempo haben Union und SPD eine Beitragssenkung in der Rentenversicherung gestoppt, die Arbeitgeber und Arbeitnehmer 2014 um etwa sechs Milliarden Euro entlastet hätte. Der Bundestag beriet am Donnerstag in erster Lesung über den Entwurf des Gesetzes, mit dem der Beitragssatz bei 18,9 Prozent bleibt.

OECD kritisiert: Hohe Renten schlecht für deutsche Konjunktur

Die Große Koalition verspreche den Rentnern zu viel Geld, so die OECD. Die entstehenden Mehrkosten bei der Rentenversicherung machten Arbeit teuer. Darunter würden Arbeitsmarkt und Konjunktur in Deutschland leiden. Die OECD fordert mehr Anreize, länger zu arbeiten.

Koalitionsvertrag: Einigung bei Mindestlohn

Union und SPD haben sich offenbar auf einen Mindestlohn geeinigt. Am Mittwoch soll der Koalitions-Vertrag vorliegen.

Wirtschafts-Weise haben Krise nicht erkannt

Die von der Regierung beauftragten Wirtschafts-Weisen sagen ein gutes Wachstum für 2014 vorher. Vergleicht man die Prognosen der Vergangenheit mit der Realität, muss man sagen: Diese Prognosen können eine echte Krise nicht im Ansatz erkennen.