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Napolitano

EZB-Chef Draghi verhindert den Rücktritt des Staatspräsidenten

EZB-Chef Mario Draghi hat verlangt, dass der italienische Staatschef Napolitano im Amt bleiben soll. Draghi will, dass Mario Monti so lange als möglich in Rom an der Macht bleibt. Draghi und Monti sind ehemalige Top-Manager der Investment-Bank Goldman Sachs. Die Intervention ist ein Lehrstück des praktizierten Finanz-Feudalismus in Europa.

Italien: Bersani wirft das Handtuch

Bersani ist die Bildung einer Regierung nicht gelungen. Da auch die erneute Bildung einer dauerhaften Technokraten-Regierung nicht ausreichend Unterstützung findet, sind nun Neuwahlen sehr wahrscheinlich.

Italien: Neuwahlen bereits im Februar möglich

Nach einem Treffen mit dem italienischen Präsidenten Napolitano hat Mario Monti seinen Rücktritt angekündigt. Sobald der Haushalt für 2013 steht, werde er gehen. Einige Stunden vorher hatte Silvio Berlusconi seine Kandidatur angekündigt.

Italien nach Banken-Downgrade: Wir haben unseren Stolz

Der italienische Präsident fordert mehr Stolz und Zuversicht in Europa – schließlich sei Europa einzigartig. Indes wurden 34 italienische Banken herabgestuft. Doch auch Monti ist zuversichtlich - schließlich sind die italienischen Banken nicht so stark angeschlagen wie die in anderen Ländern.

Goldman: „Neuwahlen in Italien sind das Schlimmste!“

Goldman Sachs fürchtet, dass mit dem Rücktritt von Berlusconi kein einziges Problem gelöst ist – im Gegenteil: Neuwahlen, wie Berlusconi sie ankündigte, seien der „worst case“, weshalb Goldman verlangt, dass die EZB weiterhin in großem Stil die italienischen Schrottpapiere aufkauft.

Berlusconi scheitert mit schnellem Reformprogramm

Eigentlich wollte Italien eine gute Nachricht für den G 20-Gipfel liefern und mit einem Sparprogramm per Eildekret Handlungsfähigkeit beweisen. Statt dessen ging die Regierung zerstritten auseinander, die Ablösung von Berlusconi durch ein Technokraten-Kabinett erscheint als der logische nächste Schritt.

Hektik in Rom: Berlusconi entwirft Last-Minute-Reform

Zur Stunde entwerfen italienische Beamten ein Dekret, über das im Kabinett abgestimmt werden soll. Wichtige Forderungen der EU wie eine Überarbeitung der Renten und des Arbeitsmarktes sind jedoch nicht enthalten. Georgio Napolitano scheint bereits über eine Umbildung der italienischen Regierung nachzudenken.