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Niedrigzins

KfW-Umfrage: Kleine und junge Firmen kommen schwieriger an Geld

Trotz guter Konjunktur verschlechtert sich einer Studie zufolge das Finanzierungsklima für Start-ups und kleine Firmen.

Gewinn der Postbank bricht ein

Die niedrigen Zinsen und die Kosten der Abspaltung vom Mutterkonzern Deutsche Bank haben der Postbank das Ergebnis verhagelt.

Österreich: Kostenfalle Girokonto

Die Niedrigzinssituation in Österreich hat in doppelter Hinsicht negative Folgen für Girokontoinhaber.

SNB verteidigt Niedrigzins

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat ihre Negativzinsen von minus 0,75 Prozent verteidigt.

Draghi: Nullzinspolitik schafft Arbeitsplätze

EZB-Chef Mario Draghi hat vor dem Europa-Ausschuss des Bundestages für seine in Deutschland umstrittene Nullzinspolitik geworben. Die EZB habe mit ihren Maßnahmen zur Schaffung neuer Arbeitsplätze und einer besser laufenden Wirtschaft beigetragen, sagte der Notenbankchef.

Stellenabbau bei Schweizer Banken beschleunigt sich

Schweizer Banken haben im ersten Halbjahr fast 5 Prozent ihrer Stellen in der Schweiz abgebaut. Zudem gingen die Handelsumsätze sowie die Zahl der in der Schweiz operierenden Banken zurück. Derzeit erwirtschafte die Branche noch gute Erträge, sie stehe aber aufgrund des Niedrigzinsumfelds vor großen Herausforderungen, sagt die Bankiersvereinigung.

Niedrigzins: Firmen müssen mehr Geld für Pensionen zurückhalten

Eigentlich sollen die niedrigen Zinsen die Banken dazu ermutigen, mehr Kredite an Unternehmen zu vergeben. Doch tatsächlich schaden sie den Unternehmen eher, als das sie ihnen nützen. Unternehmen müssen jetzt insgesamt deutlich mehr Geld für ihre Pensionszusagen zurücklegen als früher.

Niedrigzins: Unternehmen zahlen Steuern für fiktive Gewinne

Eigentlich sollen die seit Monaten anhaltend niedrigen Zinsen, die Banken dazu ermutigen, mehr Kredite an Unternehmen zu vergeben. Doch tatsächlich schaden die Zinsen den Unternehmen eher, als das sie ihnen nützen. Die niedrigen Zinsen bei Geldanlagen führen nämlich dazu, dass die Unternehmen insgesamt mehr Geld für ihre Pensionszusagen zurücklegen als früher.

Mehr Rendite: Anleger investieren in Anleihen aus Schwellenländern

Auf der Suche nach Rendite greifen Anleger immer häufiger zu Anleihen aus Schwellenländern. In der vergangenen Woche hätten auf diese Papiere spezialisierte Fonds Mittelzuflüsse von 3,3 Milliarden Dollar verbucht, teilte die US-Großbank JPMorgan am Freitag mit.

Unsichere Lage Mittelstand investiert vorsichtiger

Viele mittelständische Unternehmen beurteilen ihre derzeitige Geschäftssituation deutlich positiver als die Entwicklung in den kommenden sechs Monaten. Das führt dazu, dass zwar zwei Drittel der Unternehmen erneut investieren möchten, es sich dabei aber vor allem um Investitionen zum Erhalt handelt. Neben der anhaltend schwachen Wirtschaft in den Schwellenländern, bereiten auch die niedrigen Zinsen den Unternehmen Sorgen.

Niedrigzins in Portugal: Banken müssen Kreditnehmern Zinsen für Kredite zahlen

Spanien und Portugal gehören zu den Ländern im Euroraum, deren Zinsen für Immobilienkredite variabel sind. Sie orientieren sich am Interbankenzinssatz. Sinkt dieser, werden die Zinsen, die die Kreditnehmer zahlen müssen niedriger. Das hat die spanischen und portugiesischen Banken nun aufgeschreckt. Fällt der Euribor weiter, könnte das zu Negativzinsen bei Immobilienkrediten führen. Dann müssten die Banken den Kreditnehmern Zinsen für ihre Kredite zahlen.

Lebensversicherung: Das Ende der Überschüsse

Die Policen-Inhaber von Lebensversicherungen werden durch die Zinsbaisse hart getroffen.

Regierung will Betriebsrenten fördern

Der Wahlkampf hat begonnen. Im Streit um die verlorenen Renten will die Bundesregierung nun ein Förderprogramm für Betriebsrenten auflegen, das Geringverdienern zugutekommen soll.

Commerzbank-Gewinn bricht ein

Der Gewinn der Commerzbank ist im ersten Quartal um mehr als die Hälfte eingebrochen. Unter dem Strich lag das Konzernergebnis nur noch bei 163 Millionen Euro. Die Niedrigzinsen und die Flaute an den Kapitalmärkten haben Deutschlands zweitgrößter Bank zu Jahresbeginn schwer zu schaffen gemacht.

EU-Politik zwingt EZB zu Niedrigzinsen

Die EZB ist aufgrund ihrer Niedrigzinspolitik starker Kritik ausgesetzt. Dabei sind der EZB vor allem die Hände gebunden, weil die Politik im Zuge der Bankenkrise falsche Entschlüsse gefasst hat, sagt Markus Demary vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Zwar erschweren die niedrigen Zinsen die Altersvorsorge, aber höhere Zinsen würden zu einer Rezession führen.

Zinstief kostete deutsche Sparer 125 Milliarden Euro

Die deutschen Sparer haben wegen des Zinstiefs einem Bericht zufolge in den vergangenen fünf Jahren rund 125 Milliarden Euro an Zinseinnahmen verloren. Auf Sparbüchern und anderen Konten büßten Sparer seit 2011 insgesamt 88 Milliarden Euro Zinseinnahmen ein

Nervöse Bank-Kunden: Verstärkte Nachfrage nach Schließfächern

Die Niedrigzinsen der EZB sorgen dafür, dass die Nachfrage für private Schließfächer deutlich steigt. Selbst Banken prüfen bereits, ob es billiger wäre, das Geld in Tresoren zu lagern statt bei der EZB. DSGV-Präsident Georg Fahrenschon rechnet als nächstes mit Strafzinsen für die Guthaben von Unternehmen.

Gegen EZB-Politik: Ethikbank kündigt Streik an

Der Vorstandschef der Ethikbank sieht Genossenschaftsbanken und Sparkassen am Rand der Belastungsgrenze und hat deswegen zu einem Streiktag aufgerufen.

Trotz Negativzinsen: Schweizer Pensions-Kassen horten kein Bargeld

Die Einlagerung von Bargeld wäre ein Mittel gegen Negativzinsen, wird aber von Pensionskassen kaum genutzt.

Niedrigzinsen treiben Immobilienpreise in Deutschland nach oben

2015 sind die Preise für Eigentumswohnungen noch einmal kräftig gestiegen. Diese erhöhten sich im Schnitt um sechs Prozent. Vor allem in den Städten kam es der Bundesbank zufolge zu einer massiven Überwebertung der Immobilien. Die Niedrigzins-Politik, die günstige Hypothekenkredite produziert, ist für den Anstieg mitverantwortlich.