Alle Artikel zu:

Nobelpreis

Nobelpreis für Wirtschaft geht an Vertragstheoretiker

Für ihre Beiträge zur Vertragstheorie erhalten die in den USA lehrenden Ökonomen Oliver Hart und Bengt Holmström den Wirtschaftsnobelpreis. Ihre Arbeiten lieferten die intellektuelle Grundlage für viele Bereiche, "vom Konkursrecht bis zu politischen Verfassung", begründete die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Montag in Stockholm ihre Entscheidung.

Nobelpreis für Wirtschaft geht an britischen Konsumforscher

Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaft geht in diesem Jahr an den britischen Ökonomen Angus Deaton. Das teilte die Königliche Schwedische Akademie der Wissenschaften am Montag in Stockholm mit.

Wirtschafts-Nobelpreis geht an Forscher aus Frankreich

In diesem Jahr geht der Nobelpreis für Wirtschaft an den Franzosen Jean Tirole. Die Auszeichnung erhält er für seine Analysen zu den Themen Marktmacht und Regulierung.

Deutscher Physiker Stefan Hell erhält Chemienobelpreis

Für seine Forschungen zur optischen Chemie erhält der deutsche Physiker Stefan Hell den Chemie-Nobelpreis. Seine Arbeiten hätten die optische Mikroskospie in die Nanodimension geführt.

Forscher erhalten Physik-Nobelpreis für LED-Leuchtdioden

Die LED-Erfinder Isamu Akasaki und Hiroshi Amano aus Japan erhalten den Physik-Nobelpreis. Sie haben zusammen mit dem Amerikaner Shuji Nakamura mit ihrer Entwicklung zur Schonung der Ressourcen beigetragen.

Medizin-Nobelpreis geht an Erforscher des „inneres GPS“

Der Brite John O'Keefe und die Norweger May-Britt Moser und Edvard Moser erhalten den Medizin-Nobelpreis für ihren Erforschung des menschlichen Orientierungssinnes. Bestimmte Gehirnzellen bilden eine Art „inneres GPS“ und schaffen so eine Karte des Raums, der uns umgibt. Mit der Entdeckung wurde ein Jahrhundert-Rätsel gelöst, so das Nobel-Komitee.

Drei US-Forscher erhalten Wirtschafts-Nobelpreis

Drei US-Forscher erhalten den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften. Ihr Fachgebiet ist die langfristige Marktbeobachtung und die Zusammensetzung von Aktienkursen. In Zeiten der orientierungslosen Zentralbanken empfehlen sich Ehrungen für Forschungen, die sich einer kurzfristigen Falsifizierung entziehen.

Kohlenstoff: Die Zukunft der Mikro-Elektronik

Das neue Wundermaterial Graphen ist sehr widerstandsfähig und ein hervorragender Halbleiter. Daher könnte es in absehbarer Zeit für elektronische Bauteile wie Akkus genutzt werden.

Krugman kritisiert deutsche Sparpolitik in Griechenland

Griechenlands Handlungsspielraum ist derzeit sehr begrenzt. Das Land muss sich an die deutschen Forderungen halten, kritisiert der Ökonom. Aber die derzeitige Sparpolitik in Europa ist falsch, sie ist ein „unethisches Experiment am Menschen“.

Nobelpreisträger will Spitzensteuersatz von 91 Prozent

Der Nobelpreisträger Paul Krugman begegnet der Wirtschaftskrise mit einem extremen Vorschlag. Er will die Einkommenssteuer auf 91 Prozent erhöhen. Dies sei nur fair und der einzige Weg zum Wachstum.

Barroso: Friedensnobelpreis ist für alle EU-Bürger

Der Friedensnobelpreis ist eine Anerkennung für die Arbeit der EU in Sachen Versöhnung, Demokratie und Förderung der Menschenrechte, kommentierte Cathrine Ashton die Überraschung. Manuel José Barroso und Martin Schulz widmen den Preis schon vor der Entgegennahme den EU-Bürgern.

Stiglitz: EZB vertritt Interessen der Banken, nicht der Steuerzahler

Harte Worte vom Nobelpreisträger: Joseph Stiglitz wirft der Europäischen Zentralbank vor, dass sie die Interessen der Banken stärker vertritt als die der europäischen Steuerzahler. Möglich sei dies, weil es bei der EZB keine Transparenz und schon gar keine demokratische Kontrolle gäbe.

Nobelpreisträger Sen: „Europas Sparpläne führen in die Katastrophe“

Nobelpreisträger Amartya Sen hält den brachialen Sparkurs der Europäer für eine Katastrophe. Die derzeitigen Maßnahmen würden die wirtschaftliche Erholung im Keim ersticken und führten eher ins Verderben, als die Probleme der Krise zu lösen.