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Öffentlicher Dienst

Warnstreik: Hunderte Flugausfälle in Deutschland

An sechs großen Flughäfen in Deutschland haben am Mittwochmorgen Warnstreiks der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi für massive Flugausfälle gesorgt. Am größten Flughafen Frankfurt am Main etwa wurden 392 von normalerweise geplanten 1.330 Flügen annulliert, wie ein Sprecher sagte.

Öffentlicher Dienst: Neue Streiks ab Dienstag

Die Länderbediensteten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen starten am Dienstag eine neue Warnstreikwelle. Mittwoch kommen weitere Bundesländer hinzu. Lehrer, Polizisten und Unipersonal wollen ihre Lohnforderungen bei den Arbeitgebern durchsetzen.

Kein Kompromiss in Sicht: Verdi-Chef warnt Arbeitgeber vor Eskalation im Tarifstreit

Verdi-Chef Frank Bsirske droht mit einer Ausweitung der Streiks im öffentlichen Dienst. Blieben die Arbeitgeber bei ihrer Verhandlungstaktik des Hinhaltens, führe das zur Eskalation. Dann würden mehr als 100.000 Arbeitnehmer in der kommenden Woche ihre Arbeit niederlegen.

Frauenquote: Mittelstand soll sich eigene Ziele setzen

Der Bundestag beschließt die Frauenquote für große Unternehmen. 30 Prozent der Jobs in Führungsetagen müssen ab 2016 mit Frauen besetzt werden. Mittelständische Unternehmen sollen sich eigene Zielvorgaben setzen.

Warnstreik: 200.000 Lehrer legen Dienstag die Arbeit nieder

Beschäftigte im öffentlichen Dienst wollen ab Dienstag an Warnstreiks beteiligen. Zunächst legen 200.000 angestellte Lehrer die Arbeit nieder. Bei den Tarifverhandlungen für Länder-Bedienstete gab es keine Einigung. Weitere Streiks an Schulen, Straßenmeistereien, Unikliniken und Justizverwaltungen sind nicht ausgeschlossen.

Bundesländer dämpfen Lohn-Erwartungen im öffentlichen Dienst

Die niedrige Inflation begrenzt nach Auffassung der Bundesländer den Spielraum für Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst. Derzeit profitierten die Beschäftigten spürbar von der niedrigen Inflation, etwa durch billiges Benzin, sagte Bullerjahn, der Finanzminister von Sachsen-Anhalt.

Beamtengehälter treiben Schulden der Kommunen in die Höhe

Das Defizit der Kommunen steigt um 1,5 Milliarden Euro. Schuld daran sind auch die hohen Tarifabschlüsse für die Beamten. Der Sparplan der Regierung führt dazu, dass sich der Bund so wenig Geld leihen muss wie zuletzt 1969.

Tariflöhne steigen um drei bis fünf Prozent

20 Millionen Beschäftigte in Deutschland haben einen Tarifvertrag. Die meisten von ihnen erhalten drei, im öffentlichen Dienst sogar fünf Prozent mehr Lohn. Angestellte im Osten bekommen geringfügig mehr, um das Lohngefälle langfristig abzubauen.

Volkswirte erwarten steigende Inflation durch hohe Lohn-Abschlüsse

Steigende Löhne sollen dafür sorgen, dass das Inflationsziel bald weit überschritten wird. Städte und Kommunen werden die hohen Personalkosten durch höhere Gebühren und Steuern kompensieren, sagen Volkswirte voraus. Wenn mehr Geld im Umlauf ist, werden Geschäfte zusätzlich an der Preisschraube drehen.

Verdi stimmt der Tarifeinigung im öffentlichen Dienst zu

Die Einigung im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes sieht eine Steigerung des Gehalts für 2014 um 3 Prozent vor. Im nächsten Jahr sollen Gehälter erneut um 2,4 Prozent anwachsen. Die Tarifkommissionen stimmen dem Vorschlag in Potsdam zu

Länder und Kommunen stellen immer mehr Beschäftigte ein

Die Zahl der öffentlich Beschäftigten stieg im vergangenen Jahr erneut um 14.400 Personen. Trotz Schuldenkrise haben sich Länder und Kommunen keinen Sparzwang auferlegt. Wir sind ja nicht Griechenland.

Griechenland: Privatsektor zahlt für Schulden-Krise

Das Parlament in Athen hat beschlossen, 15.000 Beamte abzubauen. Die Regierung hat den Abbau-Plan so vage und kompliziert gestaltet, dass er kaum umsetzbar ist. Griechenland wird immer mehr zu DDR Europas. Hier droht eine gefährliche Ansteckung. Die Euro-Gruppe wird dem Plan am Montag zustimmen.

Beamte in den Ländern fordern mehr 6,5 Prozent mehr Gehalt

Der Deutsche Beamtenbund fordert 6,5 Prozent mehr Gehalt für die Landesbediensteten. Er begründet die Forderungen mit den steigenden Lebenserhaltungskosten und der Inflation.

Griechenland will Entlassungen im Staatsdienst vermeiden

Die griechische Regierung will die von der Troika geforderten Entlassungen im Öffentlichen Dienst nicht durchführen. Die EZB weigert sich weiterhin, einen Schuldenschnitt hinzunehmen. Damit sind die Rettungsbemühungen in eine Sackgasse geraten.

Griechenland rechnet mit weiteren Unruhen: Militär und Bürgerschutz gestärkt

Der Personalabbau in der griechischen Verwaltung wird zwei Bereiche nicht betreffen: Militär und Bürgerschutz brauchen nicht zu sparen. Offenbar bereitet sich die Regierung auf weitere massive Unruhen vor.

Italien: Finanzbeamte arbeiten schwarz als Steuerberater

Die italienische Regierung hat derzeit nicht nur mit klassischer Steuerhinterziehung zu kämpfen, sondern auch mit Betrug aus den eigenen Reihen. Wie ein Polizeibericht jetzt aufdeckte, arbeiten Tausende Finanzbeamte nebenher illegal als Steuerberater.

Griechenland: Frankreich kontrolliert Beamtenreform

Der öffentliche Dienst in Griechenland wird reformiert. Französische Berater sollen diese Umgestaltung durch Beurteilungen der einzelnen Beamten vornehmen. Dies entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Die französische Bürokratie ist selbst aufgebläht und vor allem sehr devot.

US-Kommune kürzt Renten, um Gläubiger zu bezahlen

Kürzungen von 25 Prozent nehmen die pensionierten Feuerwehrmänner und Polizisten der amerikanischen Stadt Central Falls auf sich, um ihre Stadt vor einer Pleite zu bewahren. So versucht die Kommune, ihrem Schuldendienst nachzukommen. Andere Städte könnten dem Beispiel folgen.