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Olli Rehn

Frankreich: Geringes Wachstum erschwert Einhaltung der Defizit-Ziele

Frankreichs Finanzminister Sapin bekräftigte bei einem Berlin-Besuch seinen Willen zu wirtschaftlichen Reformen. Allerdings brauche Frankreich mehr Wachstum, um sein Haushaltsdefizit zu reduzieren. Die französische Notenbank rechnet für das erste Quartal nur mit einem Wachstum von 0,2 Prozent.

Wirtschafts-Institute: Bazooka der EZB verliert ihre Wirkung

Nach Ansicht der deutschen Wirtschaftsforschungs-Institute ZEW und DIW muss die EZB ihre Strategie nach der Stellungnahme des Bundesverfassungsgerichts ändern. Die Karlsruher Richter sprachen sich gegen das Staatsanleihen-Ankaufs-Programm aus und nahmen dem EZB-Instrument somit die Wirkung. Bleibt sie stur, ebnet die EZB den Weg in eine neue Schuldenfalle – und belastet die deutschen Steuerzahler.

EU-Kommission: Eurozone verharrt in der Rezession

Die EU-Kommission hat ihre Prognosen für die Wirtschaft der Eurozone nach unten korrigiert. Sie erwartet nun für 2013 kein Wachstum, sondern einen weiteren Rückgang des BIP um 0,3 Prozent. Der Aufschwung komme dann erst nächstes Jahr, hofft die EU.

Berlusconi empört über Brüssel: Olli Rehn soll zurücktreten

In der Partei des ehemaligen italienischen Premiers Silvio Berlusconi wird der Rücktritt von EU-Kommissar Olli Rehn gefordert. Dieser hatte für Berlusconis Erzfeind Mario Monti Partei ergriffen.

Deutsche sollen mehr konsumieren, damit Europa in Schwung kommt

Währungskommissar Olli Rehn fordert eine Stärkung der Binnennachfrage in Deutschland. Zwar lobt er die Ausgaben des deutschen Staates für Bildung und Forschung, aber nun solle die Bundesregierung noch die „Löhne zum Ansteigen ermutigen“.

EU wartet weiter auf Bericht der Troika, will dennoch Tranche zahlen

Olli Rehn wartet weiter auf den Troika-Bericht. Dennoch neigen die Euro-Finanzminister dazu, weitere 31 Milliarden Euro an Griechenland zu zahlen. Obwohl noch keine weiteren Sparmaßnahmen vereinbart wurden, hält der EU-Kommissar eine rasche Einigung über die nächste Hilfstranche für notwendig. Schließlich geht der Großteil von dem Geld wieder nach Europa.

Spanischer Finanzminister: Die Tür zum Finanzmarkt ist verschlossen

Spanien habe aufgrund des Risikoaufschlags bereits jetzt ein Problem, sich zu refinanzieren, so der spanische Handelsminister. Darüber hinaus sei es angesichts der nationalen Bankenkrise aber umso wichtiger, dass die EU Spanien helfe.

EZB: „Einvernehmliche Trennung“ mit Griechenland möglich

Seit sich die Regierungsbildung in Griechenland immer mehr auf eine Neuwahl bewegt, wird immer häufiger über einen Austritt Griechenlands aus dem Euro spekuliert. Und selbst die Chefs der nationalen Zentralbanken diskutieren nun über die Folgen und die Herangehensweise in einem solchen Fall.

EU-Beamter stellt Portugal teilweisen Schuldenschnitt in Aussicht

Die Troika sieht weitere Risiken für Portugal und Währungskommissar Olli Rehn rechnet mit einer weiteren Hilfe für das Land. Nun hat ein EU-Beamter einen teilweisen Schuldenschnitt für Portugal in Aussicht gestellt. Auch der Vizepräsident der EZB hat mittlerweile ein weiteres Rettungspaket in Aussicht gestellt.

Spanien: EFSF soll Banken unterstützen

Die spanischen haben viele schlechte Schulden angehäuft und brauchen Milliarden Euro, um erforderliche Reserven anzuhäufen. Sinkende Immobilienpreise und die Rezession spitzen die Lage zu. Die EU soll Spanien jetzt angeboten haben, den Rettungsschirm zur Rekapitalisierung der Banken in Anspruch zu nehmen.

Eurogruppe: Zuckerbrot und Peitsche für Spanien

Die Finanzminister der Eurozone haben Spanien erlaubt, das diesjährige Defizitziel um fast einen Prozentpunkt zu überschreiten. Doch für 2013 müssen die bisherigen Vereinbarungen eingehalten werden. Das bedeutet weitere, erhebliche Sparmaßnahmen für das Land in der Rezession.

Defizit: Spanien drohen Sanktionen

Die EU-Kommission wird den Verstoß Spaniens gegen die Defizitziele nicht hinnehmen: Ein Sprecher von Olli Rehn deutete nun an, dass Sanktionen gegen die spanische Regierung vorbereitet werden.

EU-Kommission: Olli Rehn drängt auf Erhöhung des ESM

Es sei die Aufgabe der Kommission, die Wahrheit zu sagen und die ist, dass eine Erhöhung des ESM unerlässlich ist, sagt Währungskommissar Olli Rehn. Weil Deutschland Widerstand leiste, müssten die Deutschen in Verhandlungen überzeugt werden.

Spanien: EU-Kommission erwägt Sanktionen

Die EU-Kommission überlegt, gegen die spanische Regierung vorzugehen. Diese hätte die Umsetzung der Sparmaßnahmen absichtlich verzögert und die Defizitzahlen für 2011 schön geredet.

Olli Rehn will mehr Geld von EZB und Euro-Staaten für Griechenland

EU-Währungs-Kommissar Olli Rehn fordert ein zweites Hilfspaket für Griechenland. Sollte der Schuldenschnitt der privaten Anleger nicht reichen, müssen die EZB und die Euro-Staaten mehr Geld zur Verfügung stellen. Das sei aber „nichts Dramatisches“, sagt Rehn.

Referendum geplant: Schottland will Abspaltung von England

In Großbritannien wird es ein Referendum geben – nicht über die EU-Mitgliedschaft, sondern über das Vereinigte Königreich selbst: Die Schotten wollen los von London. Die EU ist ratlos: So etwas gab es noch nie.

Geheimpapier: EU will ESM früher als geplant einführen

Der Druck auf die europäischen Regierungen steigt: Deshalb wird nun ernsthaft erwogen, den dauerhaften Rettungsschirm (ESM) bereits ein Jahr früher als geplant einzuführen, konkret im Juli 2012. Damit wäre die Transferunion im Eilverfahren ins Leben gerufen.

Hunderte EU-Beamte sollen Fortschritt in Griechenland überwachen

Hunderte EU-Beamte werden derzeit nach Athen eingeflogen, um den Staat zu reformieren. Die Aufgabe ist kaum lösbar, weil das griechische Steuersystem im Kern verrottet ist. In Athen formiert sich indes der Widerstand gegen die „Besatzer“.

Olli Rehn: EFSF-Chef „verdient den Friedensnobelpreis“

Der EU-Währungskommissar hat vorgeschlagen, Klaus Regling, dem Chef des EFSF, den Wirtschafts-Nobelpreis oder den Friedens-Nobelpreis zu verleihen. Wenn man jedoch die katastrophalen Fehleinschätzungen Reglings in einem Interview aus dem Jahr 2010 liest, fragt man sich eher: Was qualifiziert den Mann für seinen aktuellen Job?

Geheimpapier: EU will ESM früher als geplant einführen

Der Druck auf die europäischen Regierungen steigt: Deshalb wird nun ernsthaft erwogen, den dauerhaften Rettungsschirm (ESM) bereits ein Jahr früher als geplant einzuführen, konkret im Juli 2012. Damit wäre die Transferunion im Eilverfahren ins Leben gerufen.