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Papademos

Ukraine: Privat-Stiftung von Premier Jazenjuk ist Nato-finanziert

Der ukrainische Übergangs-Premier Arseni Jazenjuk ist eine Art „Mario Monti der Ukraine“: Ein Ex-Banker und Technokrat, der die westlichen Interessen der Ukraine vertreten soll. Die Nato und die britische Finanz-Elite finanzieren seine Stiftung.

EZB-Stresstest gefährdet Hausbanken: Kunden haben das Nachsehen

Der EZB-Stresstest ist vor allem ein gefundenes Fressen für die internationalen Investment-Banken: Sie erhalten wertvolle Informationen über die Konkurrenten. Schwache Banken können über Nacht in die Pleite getrieben werden. Bank-Kunden sollten den Prozess genau beobachten: Trifft es ihre Bank, sind die Bank-Kunden die Verlierer.

Griechenland hält sich nicht an Auflagen: Keine Lohn-Kürzung bei Staatsbetrieben

Privatangestellte in Griechenland mussten per Gesetz auf Teile ihres Lohns verzichten. Auch die Staatsbetriebe sind zu Lohnkürzungen verpflichtet, doch dort wurden sie nicht umgesetzt. Der Staat hat nicht kontrolliert, ob seine Unternehmen sich an die Vereinbarung mit der Troika halten.

Griechenland: EU möchte nach der Wahl wieder ein Technokraten-Kabinett

Die EU bereitet sich auf den Ausgang der Griechenland-Wahl vor. Weil zu erwarten ist, dass es nach der Wahl wieder keine klaren Mehrheiten geben wird, haben hinter den Kulissen in Brüssel erste Planspiele begonnen, wie Griechenland denn am besten zu regieren wäre: In diesem Zusammenhang wird auch die Rückkehr von Premierminister Lucas Papademos diskutiert.

Letzte Warnung: Papademos sieht bei Griechen-Austritt Katastrophe für Europa

Ein Austritt Griechenlands aus dem Euro hätte „katastrophale“ Folgen für Griechenland und für die Eurozone, so der ehemalige griechischen Premier Lucas Papademos. Deswegen würden einige Länder bereits an einem Notfallplan arbeiten. Mit diesen Aussagen schürte der Premier erneut die Bedenken, dass das Land kurz vor einem Austritt steht.

Bundesbank will den Austritt Griechenlands

Die Deutsche Bundesbank warnt Griechenland davor, die getroffenen Vereinbarungen nicht einzuhalten. Es gäbe keinen Spielraum für eine Änderung der Abmachungen und Griechenland müsste dann die Folgen selber tragen, denn einen Austritt aus dem Euro hält die Bundesbank mittlerweile für „beherrschbar“.

Griechenland: Regierungsbildung gescheitert, Neuwahlen im Juni erwartet

Antonis Samaras hat schon am Montagabend den Auftrag zur Regierungsbildung in Athen wieder an den Staatspräsidenten zurückgegeben. Damit wird immer deutlicher: Die Griechen werden schon bald wieder wählen, vermutlich am 17. Juni.

Griechenland wählt am 6. Mai: Sorge um Reformprozess

Am 6. Mai soll Griechenland ein neues Parlament wählen. Premierminister Lucas Papademos hält dies für weitere Reformen nötig. Umfragen legen den Schluss nahe, dass es nach der Wahl keine klare Mehrheiten im Parlament geben wird. Damit könnte der Reformprozess zum Stillstand kommen.

Papademos: Griechenland braucht vermutlich weiteres Hilfspaket

Der griechische Ministerpräsident hält schon kurz nach Billigung des Rettungspaketes ein drittes Paket für Griechenland wahrscheinlich. Allerdings würde die Regierung hart daran arbeiten, ein solches zu vermeiden. Man könne vorhersehen, wie die Marktbedingungen in drei Jahren seien.

Griechenland-Wahlkampf: Minister haben keine Zeit für Reformen

Der griechische Premier Papademos ist zunehmend frustriert: Trotz seiner Ermahnung kümmern sich die Minister seines Kabinetts nicht um die Reformen, die die EU verlangt. Der Grund: Sie haben alle Hände voll mit dem Wahlkampf zu tun.

Griechenland: Neue Bonds weniger als 20 Cent wert

Der Schuldenschnitt und das zweite Rettungspaket für Griechenland liegen noch nicht lang zurück, doch der Nennwert der neuen Bonds sinkt. Besonders die wirtschaftliche Situation der Eurozone und die geringe Aussicht, dass Griechenland sich erholen könnte, machen die Bonds unattraktiv.

Griechenland: Vize-Finanzminister wird Nachfolger von Venizelos

In die Fußstapfen vom zurückgetretenen Evangelos Venizelos wird nun der Mann treten, der ihn in den vergangenen Monaten begleitet hat: der Vize-Finanzminister Filippos Sachinidis. Unter dem ehemaligen Ministerpräsident Giorgos Papandreou war er ebenfalls Vize-Finanzminister.

Griechenland: Parlament billigt Rettungspaket

Die für das zweite Rettungspaket geforderten Sparmaßnahmen sind nun Realität. Das griechische Parlament hat am Mittwochmorgen dem ausgehandelten Deal zugestimmt. Die Neuwahlen werden zeigen, wie das griechische Volk diesen Schritt beurteilt.

Mitten in der Krise: Griechenland braucht neuen Finanzminister

Evangelos Venizelos kündigt seinen Rücktritt an. Er will sich voll und ganz auf seinen neuen Job als Parteichef der PASOK konzentrieren. Damit verliert Papademos jenen Mann, der in den kommenden Monaten eigentlich die Sparvorgaben der EU hätte umsetzen müssen. Damit dürften sich die Reformen weiter verzögern.

Griechenland: Krise führt zu starkem Anstieg der Kriminalität

Die Zahl der Diebstähle und Raubüberfälle in Griechenland hat sich im Jahr 2011 um 10 Prozent erhöht. Die Polizei spricht von Verbrechen, die aus der Not oder zum Überleben entstanden sind. Nun sollen die Einsatzkräfte verstärkt werden. Woher allerdings das Geld dafür kommen soll, weiß niemand.

Peinlicher Fehler der EU: Griechen-Verfassung kann erst 2013 geändert werden

Der Troika scheint bei einer ihrer Forderungen an die Griechen ein peinlicher Fehler unterlaufen zu sein: Die geforderte Verankerung des Primats des Schuldendienstes in der Verfassung ist zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich. Das immer wieder von Putschisten überrumpelte Land hat nämlich lange Fristen für Verfassungsänderungen. Frühestens könnte der Schuldendienst 2013 in die Verfassung. Ob die Griechen dann dazu noch Lust haben, ist zweifelhaft.

Umfrage: Nach der Griechenland-Wahl gibt es in Athen keine stabile Regierung mehr

Große Sorge bei den Euro-Rettern: Die neuesten Umfragen aus Athen zeigen, dass es nach der nächsten Wahl keine Mehrheitsregierung mehr geben kann. Damit werden alle Bailout-Bestrebungen zunichte gemacht. Die EU wird in einigen Monaten keinen ihrer Vertragspartner noch im Amt vorfinden.

Monti macht Druck: Nächste Griechenland-Tranche soll am Montag gewährt werden

Mario Monti will die Euro-Finanzminister dazu bringen, die nächste Griechenland-Tranche bereits am Montag zu beschließen und damit nicht erst auf einen Beschluss beim nächsten EU-Gipfel warten. Angela Merkel, die von der Affäre Wulff zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt abgelenkt wird, scheint nicht abgeneigt, dem Drängen Montis nachzugeben. Damit könnte das Financial Engineering der Goldman Sachs-Fraktion für Europa weiter an Fahrt gewinnen.

Griechische Gewerkschaften rufen zu Protesten am Sonntag auf

Die griechische Regierung hat nach Aussage von Premier Papademos am Samstag die geforderten 325 Millionen Euro gefunden, die sie nach Vorgaben der EU zusätzlich einsparen muss. Die Gewerkschaften haben daraufhin alle Arbeitnehmer aufgerufen, am Sonntag wieder zu Protesten auf die Straße zu gehen. Privaten Arbeitnehmern drohen Lohnverluste von bis zu 50%.

Griechenland: Politiker schauten während Schicksals-Debatte Basketball im TV

Während der Debatte über neue Sparmaßnahmen stand Athen wegen der Wut der Griechen in Flammen. Innerhalb des Parlaments erhitzen sich die Gemüter der Abgeordneten dagegen am spannenden Basketball-Derby Olympiakos gegen Panathinaikos, das viele Politiker live im Fernsehen beobachteten.