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Privatwirtschaft

Ein verheerender Befund: Die nackten Zahlen über Frankreich

Die wirtschaftlichen Daten Frankreichs sind verheerend. Es ist gut möglich, dass selbst die abenteuerlichen Rettungsmaßnahmen zu spät kommen. Der französische Staat sei bankrott, sagt Hollandes Weggefährte Michel Sapin. Die Regierung hat nicht die leiseste Ahnung, wie der Crash verhindert werden könne.

Schutz der Hoteliers: Berlin plant Verbot privater Vermietung

Der Staat will überall mitverdienen und hasst daher Initiativen der Bürger untereinander. In New York wurde nun die Wohntausch-Börse Airbnb verboten. In Deutschland macht die Pleite-Stadt Berlin den Vorläufer und hat ein „Zweckentfremdungsverbot“ von Wohnraum angekündigt. Dadurch würde die private Vermietung von Wohnungen illegal.

Starker Staat: Arbeitskosten steigen, Löhne sinken

Eine Arbeitsstunde kostet die Arbeitgeber in der deutschen Privatwirtschaft 31 Euro. Beim Arbeitnehmer kommt nur ein Bruchteil davon an. Der Staat melkt Privatwirtschaft und Bürger, um eine beständig wachsende Staats-Wirtschafts zu alimentieren. Eine längere Rezession bringt das gesamte System zu Fall.

Zahlungsunwilligkeit der Staaten gefährdet Privatunternehmen

Nicht nur in Griechenland, auch in Spanien und Italien sind Staatsaufträge wegen der schlechten Zahlungsmoral der Staaten für manchen Privatunternehmer entweder ein Luxus oder existenzgefährdend. In Deutschland wird pünktlich gezahlt - allerdings am liebsten an Insider, mit denen die staatlichen Stellen schon immer gerne zusammengearbeitet haben.

Griechenland hält sich nicht an Auflagen: Keine Lohn-Kürzung bei Staatsbetrieben

Privatangestellte in Griechenland mussten per Gesetz auf Teile ihres Lohns verzichten. Auch die Staatsbetriebe sind zu Lohnkürzungen verpflichtet, doch dort wurden sie nicht umgesetzt. Der Staat hat nicht kontrolliert, ob seine Unternehmen sich an die Vereinbarung mit der Troika halten.

Großbritannien: Bank of England beschließt die nächste Geldschwemme

Nach der ersten Geldschwemme Anfang Juli hat sich die Bank of England nun entschlossen, weitere 50 Milliarden Pfund in den Markt zu schwemmen. Die Bank verweist auf die hohen Risiken durch die Schuldenkrise. Dank der Olympischen Spiele kann das Land zumindest gesunkene Arbeitslosenzahlen vorweisen.

Trotz Tender: Weniger Kredite für die Privatwirtschaft

Über eine Billion Euro pumpte die EZB mittels ihres 3-Jahres-Tender in die europäischen Banken. Doch trotz Mario Draghis Hoffnung kommt davon nichts in der Privatwirtschaft an. Die Kreditvergabe ist im Februar sogar deutlich zurückgegangen.

EZB: Inflationsrisiko gefährdet Wachstum

Steigende Energiepreise und indirekte Steuern würden zu einer höheren Inflationsrate in diesem Jahr führen, so Mario Draghi. Diese Inflation kann sich zusätzlich zur bereits eingetretenen Rezession im Euroraum negativ auf das Wirtschaftswachstum auswirken.

EZB-Tender: Allzeitrekord bei Übernacht-Einlagen

Misstrauen untereinander und die extrem hohen Geldmengen im Markt treiben die Übernacht-Einlagen bei der EZB auf einen absoluten Höhepunkt: Seit der Euro-Einführung parkten Banken noch nie so viel Geld. EZB-Chef Draghi ist indes zufrieden mit dem 2. Tender (Mit Video).

Italien: Banken kauften Staatsanleihen für über 20 Milliarden Euro

Der EZB-Tender wurde mit viel Freude von den europäischen Banken angenommen. Die Zinsen für die krisengebeutelten Länder Spanien und Italien sanken. Kein Wunder: Kauften die Banken dieser Länder allein im vergangenen Monat für mehr als 40 Milliarden Euro Staatsanleihen. Doch auch neben dem 3-Jahres Tender liehen sich die Banken viel Geld von der EZB.

Hohe Nachfrage nach spanischen Anleihen

Der zunächst erfolgreiche Abschluss des Eurogruppen-Treffens und die Aussicht auf frisches Geld durch den neuen EZB-Tender in knapp einer Woche senken die Zinsen für kurzfristige spanische Anleihen.

China plant Bailouts von Regionen

Die lokalen Regierungen in China sind maßlos überschuldet und können die Schulden nicht zurückzahlen. China hat nun die Banken dazu aufgefordert, die Laufzeiten für die Kredite einfach zu verlängern. Ein Bailout für lokale Regierungen ist ebenfalls auf dem Plan.

Unternehmen in Europa von Überschuldung bedroht

Unternehmen mit schlechter Bonität müssen in diesem Jahr europaweit Kredit in Höhe von 54 Milliarden Euro refinanzieren. Weil die Banken ihre Kreditrichtlinien drastisch verschärft haben, droht eine Pleitewelle.

Deutsche Bank: Frankreich wird Triple-A verlieren

Die Analysten der Deutschen Bank erwarten eine Herabstufung Frankreichs noch in diesem Jahr. Gründe sind die schlechte Performance und hohe Verschuldung der französischen Unternehmen sowie die Kosten für die Banken-Bailouts. Die Ratingagentur Moody's macht sich auch Sorgen, will aber noch zuwarten.