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QE

EZB weitet Anleihenkäufe massiv aus

Die Europäische Zentralbank (EZB) verlängert den milliardenschweren Kauf von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren um ein halbes Jahr. Der Dax reagierte prompt und gab nach.

Bundesbank-Ökonom: Inflation wegen Ölpreis etwas niedriger

Der jüngste Ölpreisrutsch hat nach Einschätzung von Bundesbank-Chefvolkswirt Jens Ulbrich die Teuerung in der Euro-Zone leicht gebremst. Die jüngste Vorhersage der EZB sei damit nicht mehr ganz aktuell. Der Preis für die Öl-Nordseesorte Brent war kürzlich zeitweise unter die Marke von 50 Dollar je Barrel gerutscht.

Bond-Markt in der Krise: 10-jährige Staatsanleihen werden zum Verlustgeschäft

Deutsche Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren werden spätestens im Juni negative Erträge erzielen. Investoren machen dann Verlust, wenn sie die Anleihen bis zum Abschluss der Laufzeit halten. Nicht einmal die EZB selbst würde solche Anleihen kaufen. Ein Massenverkauf findet nicht statt – aus Mangel an alternativen Geldanlagen.

Schäuble attackiert Draghi: Expansive Geldpolitik ist für Krise verantwortlich

Im Streit um den deutschen Handelsbilanzüberschuss reagiert Finanzminister Wolfgang Schäuble auf die Attacke von EZB-Chef Mario Draghi. Die expansive Geldpolitik der EZB sei eine der Ursachen der Schuldenkrise. Draghi hatte zuvor den Handelsbilanzüberschuss Deutschlands als schädlich für das Gleichgewicht in der EU bezeichnet.

Tabubruch: IWF fordert Schweiz zur Franken-Abwertung auf

Der IWF rät der Schweiz zum Gelddrucken. Die Schweizerische Nationalbank soll Vermögenswerte in Fremdwährungen aufkaufen und so den Franken schwächen. Bis vor kurzem kritisierte der IWF die bewusste Abwertung von Währungen noch scharf.

EZB-Geldschwemme hilft Europas Unternehmen kaum

Selbst in den positivsten Szenarien für die Geldpolitik der EZB gibt es kaum einen messbaren Vorteil für die Unternehmen in Europa. Realistisch ist, dass die Kreditnachfrage in Europa nicht steigt, sondern die Aktienmärkte weiteren Rekorden nachjagen. Neue Schocks und Krisen werden dann das zaghafte Wachstum aufzehren und neue Schulden hervorbringen.

EZB Geldschwemme hemmt Reformen im Euro-Raum

Europas Bürger werden nicht von der am Donnerstag angekündigten Geldschwemme der EZB kommen. Auch Unternehmen finanziert sich weitgehend selbst. Vielmehr senkt EZB-Chef Draghi den Anreiz für tiefgreifende Haushaltsreformen in den Krisenländern Italien, Frankreich und Spanien. Positive Effekte auf die Wirtschaft wie Investitionen sind kaum zu erwarten.

Schweizer Notenbank führt Negativzinsen ein

Die Schweizerische Nationalbank will Bank-Kunden aus dem Franken treiben und hat Negativ-Zinsen auf Girokonten verordnet. Betroffen sind zunächst Konten ab einem Freibetrag von zehn Millionen Franken.

Bundesbank: Preise könnten bald sinken

Die Zentralbanken müssen ihre Preisprognosen weiter nach unten korrigieren. Auch in Deutschland könnten die Preise bald sinken, warnt Bundesbankpräsident Jens Weidmann. Das Deflations-Risiko sei jedoch gering. Unternehmen profitieren von niedrigeren Produktionskosten.

Societe Generale erwartet Wertpapierkäufe durch die EZB

Am Donnerstag wird die EZB voraussichtlich den Leitzins senken und einen negativen Einlagezins einführen. Die Großbank Societe Generale erwartet außerdem ein Programm zum Wertpapierkauf im Umfang von 300 Milliarden Euro nach dem Vorbild der Federal Reserve. Doch keine dieser Maßnahmen werde die Realwirtschaft beleben.

Weidmann: Negativ-Zins könnte Kredit-Vergabe beleben

Bundesbank-Präsident Weidmann unterstützt Pläne der EZB, einen negativen Einlagensatz von minus 0,1 Prozent einzuführen. Ein solcher Strafzins sei besser als massives Gelddrucken durch die Zentralbank. Der Negativ-Zins könnte nach Ansicht Weidmanns die Kreditvergabe an Unternehmen anregen.

Wirtschafts-Institute: Bazooka der EZB verliert ihre Wirkung

Nach Ansicht der deutschen Wirtschaftsforschungs-Institute ZEW und DIW muss die EZB ihre Strategie nach der Stellungnahme des Bundesverfassungsgerichts ändern. Die Karlsruher Richter sprachen sich gegen das Staatsanleihen-Ankaufs-Programm aus und nahmen dem EZB-Instrument somit die Wirkung. Bleibt sie stur, ebnet die EZB den Weg in eine neue Schuldenfalle – und belastet die deutschen Steuerzahler.

Schwellenländer stoßen US-Staatsanleihen ab

Die Zentralbanken der BRICS-Länder verkaufen ihre US-Staatsanleihen. So wollen sie den Absturz ihrer Währungen stoppen. Dies könnte die Fed dazu zwingen, doch wieder mehr Staatsanleihen zu kaufen.

Börse: Anleger fürchten Kapitalflucht aus Schwellenländern

Die US-Notenbank drosselt ihr Ankaufprogramm für US-Staatsanleihen um weitere zehn Milliarden Dollar. Sie pumpt somit monatlich nur noch 65 Milliarden Dollar in den Finanzmarkt. Trotz einer befürchteten Kapitalflucht aus den Schwellenländern hält die US-Notenbank an der Drosselung fest.

Investor Grundlach sagt für 2013 eine weltweite Rezession voraus

Der Investor Jeff Grundlach erwartet für 2013 den Beginn einer weltweiten Rezession, die bisher lediglich durch die massiven Eingriffe der Zentralbanken verschleiert worden ist. Eine Inflation werde es erst später geben - dann jedoch zwangsläufig und weltweit.

Bank of England: Geldschwemme beschert Super-Reichen satte Gewinne

Seit Anfang 2009 hat die britische Regierung stetig geldpolitische Lockerungen durchgeführt. Doch die wirklichen Nutznießer waren nicht die Durchschnitts-Briten, sondern die reichsten 5 Prozent der Bevölkerung. Gewinne von bis zu 322.000 Pfund pro Haushalt haben sie erreicht.

Bank of England: Kein Währungskrieg, aber wir müssen an England denken

Der Gouverneur der englischen Zentralbank begründete das erneute Gelddrucken mit der Notwendigkeit, die Krise über die eigene Währung zu lösen. Indirekt lieferte er damit ein Plädoyer gegen den Euro. Einen aufkommenden Währungskrieg sieht er jedoch nicht.

Bank of England will weitere 50 Milliarden Pfund in den Markt pumpen

Um die Konjunktur anzukurbeln, wird die Bank of England wahrscheinlich bereits in dieser Woche einer Erweiterung des Quantitative Easing (QE)-Programms zustimmen, welches momentan schon 200 Mrd. Pfund umfasst.